Podcast #151: Gute Bands brauchen keine Ausreden – das Musikbusiness 2012

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Das Musikbusiness 2012: Gute Bands brauchen keine Ausreden – #151

Ja, das Thema Musikbusiness duldete keinen weiteren Aufschub, nachdem wir vor zwei Sendungen hier schon angesetzt hatten. Deswegen haben wir gleich heute die erste reguläre Show im Jahr 2012 dazu genutzt, den Weg zum Erfolg in Sachen Musik, Band und Musikbusiness zu erörtern. Und es wurde leidenschaftlich diskutiert – engagiert und kontrovers – und damit eben besonders wertvoll für alle delamari, die sich eingeschaltet haben.

Hier sind einige der Fragen, denen wir in diesen 60 Minuten auf der Spur waren:

  • Gibt es nur einen Weg, um erfolgreich im Musikbusiness zu sein?
  • In welche Richtung solltest Du 2012 losmarschieren?
  • Wie kannst Du deine Band-Promotion am besten in die Hand nehmen?
  • Welche Tipps haben wir in Sachen Musikmarketing?
  • Wie wichtig sind Labels und Networking für Bands und Musiker?
  • Welche Vorteile können dir Labels bieten?
  • Welche Voraussetzungen musst Du erfüllen?
  • Selbstvermarktung für Musiker

Es ist eine selten spannende Show gewesen und ein absolutes Muss für alle, die mit ihrer Musik mehr als nur die Familie und die Freunde erreichen wollen. Wir freuen uns auf dein Feedback.

Gute Bands brauchen keine Ausreden #151

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Lesermeinungen (12)

zu 'Podcast #151: Gute Bands brauchen keine Ausreden – das Musikbusiness 2012'

  • n4Sphere   11. Jan 2012   11:36 UhrAntworten

    Ich finde euer Format gut gewählt und wirkt für mich total authentisch. Welcher Mensch steht nicht auf Lob? Hier erkenne ich eine klare Struktur und kann diese Konsequenz nur begrüßen (der Mensch ist ein Gewohnheitstier). Fast jeder Podcast enthält: Feedback, Lob, Thema also quatschen, Song der Woche, Pro-Kontra Punkt, Hörerfragen und iPod Song.

    Viele gefallenen Argumente wie zum Beispiel Marias MySpace Fall stimmt meiner Meinung nach total. Vor rund 5-6 Jahre suchte ich als Konsument immer meine Lieblingskünstler auf MySpace und hörte neue Mixe oder neue Tracks. Dieses Format liefert aktuell wie ich finde nur Soundcloud. Facebook und Youtube "versocializen" zu sehr. Meine Musiksuche hat sich in den Zeiten von Internet so maßgeblich verändert, dass auch die Künstler diesen Schritt mitmachen müssen. Hierbei sehe ich das Problem: Wie finde ich passende Musik. Egal welche Plattform ich verwende, ich suche nur nach Künstlern die ich kenne oder nach Labels und hoffe auf Neues. Dieser Punkt wirft marketingtechnisch viele Probleme auf. Wie erreiche ich die Zielgruppe und deshalb kann ich Marias vergangenes Jahr gut nach vollziehen. Der Tipp mit dem Networking kann auch auf das gesamte Leben angewendet werden. Heutzutage bekommt man ohne Networking fast schon keinen Anstellung in einer Firma.

    Das Thema der Rampensau greife ich hier auf und ich glaube, dass genau diese Typen viel mehr Musik verkaufen, Ruhm erlangen und sich dabei die Mauerblümchen schwer tun. Bestes Beispiel dafür der Kandidat Percival von Voice of Germany. Er singt gut, aber seine Performance ist so anders, zieht regelrecht die Aufmerksamkeit auf sich und wird vom Publikum direkt weiter gewählt. Image und Performance sind wichtiger den je.

    Moritzs Punkt Live spielen ist nach all dem Digitalisieren wichtiger den je. Den Verkaufspunkt kann ich deshalb sehr bekräftigen. Ich kenne Musiker die wirklich viele Alben vor Ort verkaufen und ich als Konsument kaufe auch hier und da vor Ort am liebsten oder anschließend übers Netz.

    PS: der Song der Woche klingt wie 80s Deutschpop ala Trio oder Peter Schilling :) Menderes ist immer wiederkehrende Antisänger von fast jeder DSDS Staffel.

    Macht weiter so "thumbs up"

    • Carlos San Segundo (delamar)   11. Jan 2012   16:17 UhrAntworten

      Hallo n4sphere und danke für die netten Worte. Gerade heute erinnern sie mich daran, dass es Menschen gibt, die sich über den Podcast freuen :)

      • n4Sphere   11. Jan 2012   16:38 Uhr

        Ich schreibe zwar nicht oft Kommentare, aber wenn ich etwas poste, versuche ich so viel wie möglich los zu werden :)

        PS: Von mir aus könnt ihr auch viel mehr über euch bringen. Die Gala war sehr nett zum Anhören und auch zum Lachen ;)

        Der Freuende
        Daniel

    • Stadler   12. Jan 2012   18:23 UhrAntworten

      Hallo n4Sphere,

      danke für deinen Hinweis auf Soundcloud: schaue ich mir mal an.

      Deine Ausführungen zu den Herausforderungen bei der Vermarktung finde ich interessant, das Sie aus Anwendersicht geschrieben sind. Was mich z. B. wundert: Auf Konzerten gibt es Vorgruppen, die damit quasi vom Haupt-Act promoted werden. Ich habe noch nie gesehen, dass auf der Website eines Haupt-Acts bspw. ein anderer Künstler promoted wird. Oder beim Download: Du kaufst einen Song oder ein Album und bekommst noch etwas dazu. Wenn's nicht passt, kannst du's löschen.

      Networking ist gut und wichtig, das stimmt. Allerdings ist der Zeitaufwand, wenn man damit Erfolg haben möchte, ein Thema. Im Business geht man davon aus, das ein Mensch max. 150 Kontakte pflegen kann. Erst kürzlich hatte ich eine Untersuchung im CEO-Bereich gelesen, da waren die Netzwerke nochmals deutlich kleiner. Beim Networking ist die Auswahl und der persönliche Kontakt entscheidend. Je kleiner das Netzwerk, desto Hochwertiger.

      Mit der Rampensau hast du generell sicherlich Recht. Andererseits gibt es auch das Beispiel von Barbra Streisand, die eher ungern auftritt. Hat auch etwas mit dem Genre zu tun, klar. Aber es schadet nicht, sich auch mal deren Erfolg zu Gemüte zu ziehen und darüber nachzudenken.

      Der Song der Woche hat mich an meine frühen Aufnahmen erinnert. Damals war Deutsch jedoch völlig out. War mir aber egal. Jedenfalls ist der Song der Woche erfrischend anders. Beim Gesang kann man noch an der Aussprache feilen - den Text fand ich interessant. Schade eigentlich, dass bei Delamar die Song-Analysen nicht mehr angeboten werden. Davon würde ich gerne Gebrauch machen.

      Stadler

      • n4Sphere   12. Jan 2012   22:30 Uhr

        nAbend

        Die Werbung im Alllgemeinen ist immer eine heikle Angelegenheit. Sei es als Productplacement (audio wie visuell), gesponserte Waren bei Sportevents oder personell bei Konzerte mit mehreren Acts. Dahinter stecken viele Motivationen. Besonders bei Technoevents wo zig DJs am Event teilnehmen und im Grunde der Veranstalter für die Werbung sorgt, kommen mir Zweifel hoch. Ich persönlich besuche selten Musikerseiten direkt und kann keine Angabe darüber machen, ob diese überhaupt so einen Flyer posten oder einfach nur schreiben: Gig um 19:00 im Nirgendwo.

  • Rotrose   12. Jan 2012   01:01 UhrAntworten

    Ich finde euer Format auch super! Seit den ersten paar Folgen freue ich mich jede Woche auf den Pod. Und zwar mit allem was dazugehört, es ist eben eine richtige Sendung!

    Vielen Dank dafür!

  • Stadler   12. Jan 2012   12:31 UhrAntworten

    Aus meiner Sicht sollten alle Hörer die Gelegenheit ergreifen und die Website von Maria – deren Erfahrungen 2011 Gegenstand von #151 waren – besuchen. Aus meiner Sicht sind die Verpackung und das Produkt sehr professionell.

    Wenn der erhoffte Erfolg dennoch ausbleibt, wirft dies zahlreiche Fragen auf: Zum Zustand des Musik Business, zu den Vermarktungsstrategien und auch zu den Konsequenzen für die Musikschaffenden. Einige dieser Fragen wurden im Podcast #151 beantwortet.

    Ein Anlass für den Podcast #151 war mein Feedback auf Podcast #148. Maria liest im Podcast #151 mein Feedback vor. Leider wurden meine Fragen in Podcast #151 nur zum Teil beantwortet. Ich hatte mir daher erlaubt, darauf in meinem Feedback unter http://www.delamar.tv/gute-bands-brauchen-keine-ausreden-151/ hinzuweisen. Leider hat sich der Herausgeber dieser Website dazu entschlossen, (1) zunächst die Diskussion vom eigentlichen Thema auf Delamar und seine eigene Person zu fokussieren, um dann (2) die Diskussion zu beenden, indem die Möglichkeit zur Antwort heute unterbunden wurde.

    Eine solche Vorgehensweise steht einem Website-Betreiber zu, es stellt sich dennoch die Frage, ob Musiker anderen Musikern die freie Meinungsäußerung unterbinden sollten und ob dies im Allgemeinen ein sinnvolles Demokratieverständnis zum Ausdruck bringt. Ich denke nicht, dass dies ein geeignetes noch zulässiges Mittel ist, zumal gerade die Musik für den Ausdruck von Emotionen und Meinungen steht. Was wären z. B. die 60er ohne Protest-Songs gegen den Vietnam-Krieg gewesen? Und welche Wirkung hatten sie erzielt!

    Insofern werde ich auch weiterhin die Aktivitäten von Delamar verfolgen und meine Meinung in Form von Lob und Tadel äußern. Für die Zukunft hoffe ich, dass die Meinungsäußerung als wertvolleres Gut verstanden wird, als die eigenen Befindlichkeiten.

    Stadler

  • Rotrose   12. Jan 2012   13:59 UhrAntworten

    Hallo Stadler,

    Ich habe gelesen was du geschrieben hast und finde es unmöglich. Mehr werde ich dazu nicht sagen. Nur, damit auch du mal ein Feedback bekommst...

    • Stadler   12. Jan 2012   15:31 UhrAntworten

      Hallo Rotrose, auch ich habe gelesen was du geschrieben hast und dabei den Eindruck gewonnen, dass dir wichtig war, nachdem du heute Nacht den Podcast #151 gelobt hast, die Macher von Delamar zu unterstützen. Das finde ich ehrenwert.

      Da du ein überzeugter Delamari bist, lass deinen Worten Taten folgen: Bitte zeige Delamar was dir der Pod #151 wert ist und widerlege so meine Korrelationsthese. Und: Danke für deinen Beitrag zu meinen täglichen Selbstreflexionsübungen :-)

      Stadler

  • feelKlang / Steffen Brucker   12. Jan 2012   16:07 UhrAntworten

    Liebe Delamari !

    Ihr kennt nicht MENDERES - "absolute" Kultfigur:

    menderes.de

    Das ist wirkliche eine grobe Lücke im musikalischen Algeimeinwissen ;-)

    • Stadler   12. Jan 2012   16:50 UhrAntworten

      Menderes wäre in jedem Fall mal ein Kandidat für einen Podcast. Von Menderes zu lernen, das stelle ich mir spannend vor. Ernsthaft.

  • feelKlang / Steffen Brucker   12. Jan 2012   17:02 UhrAntworten

    Ohne Witz das wär der Knüller, Carlos jetzt bist Du gefragt ! ...

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