DG004: Gitarre modifizieren

16
SHARES
delamar Guitar Podcast

anzeige

Gitarre modifizieren: delamar Guitar #004

Es gibt die verschiedensten Beweggründe, an seiner Gitarre oder seinem Bass zu basteln. Zuweilen geht etwas entzwei, was behoben werden muss, doch abgesehen davon kannst Du deine Klampfe auch ohne Reparaturgrund pimpen. Vom einfachen Facelift bis hin zur Verbesserung der Stimmstabilität und der Optimierung des Sounds eröffnet sich ein breites Spektrum. Dabei sind mit etwas Kenntnis und Geschick auch in deiner Werkstatt einige Dinge möglich. Handwerklich weniger Begabte können sich an einen Instrumentenbauer oder den Fachhändler des Vertrauens wenden. Hier sind die Programmpunkte der 4. Folge von delamar Guitar:

  • Wie lassen sich die Mechaniken verbessern?
  • Obacht bei der Neu- oder Umlackierung!
  • Bessere Abschirmung contra Brummen und Feedback
  • Pickups austauschen
  • Regler wechseln
  • Die Mentalität à la Tim Taylor
  • Gitarren pimpen oder doch neu kaufen?
  • Modifizieren und Geld sparen
  • Den eigenen Sound finden durch Modifikationen
  • Kosten von Einbau und Reparatur

Wie immer freuen wir uns über deine Rückmeldungen, Anredungen, Lob und Kritik. Am Besten an Ort und Stelle unter dem unten eingebetteten Link, denn so haben wir das Feedback aller delamari an einem Fleck versammelt.

Und nun viel Vergnügen mit dieser Episode:

DG004: Pimp My Guitar!

 

Mehr zum Thema:
      


Lesermeinungen (2)

zu 'DG004: Gitarre modifizieren'

  • Raphael   18. Mrz 2013   17:13 UhrAntworten

    ...irgendwie witzig die Abneigung gegen Modifikationen, wie sie u.a. Carlos dargestellt hat.

    Im Prinzip muss ich aber den anderen recht geben. Warum auch nicht mal an nem Instrument rumlöten? Oft kann man da noch ein paar nette Sachen rausholen, wie beispielsweise Umbau der Elektronik (z.B. Mastervolume bei der Paula anstatt der beiden Volumes; Splitten von Humbuckern; bei der Strat kann man auch überlegen ob man beide Tonepotis braucht oder nicht, etc...da gibt's viele Möglichkeiten...

    Auch am Bass lässt sich oft auch noch hier und da was machen.
    Z.B. kann es bei Fenderjazzbässen durchaus auch nette sein, diese mit einer aktiven Elektronik zu versehen, die man ggf. auch paasiv schalten kann...

    Generell denke ich, dass man da nicht zu ängstlich sein sollte was Modifikationen von einem Instrument angehen. Es macht ja schließlich - zumindest dann, wenn man handwerklich kein Honk ist - auch einigermaßen spass!!! Und hinterher hat man dann auch irgendwie was custommäsiges...

    Man kann z.B. auch viel aus einem Instrument herausholen, wenn man z.B. den Hals vom nervigen Lack befreit, den bei Stratokaster üblichen Sattel aus Plastik durch einen aus Knochenersetzt, bei den CBS Strats der späten 70er und die damals bei Fender übliche schlampige Verarbeitung (auch bei US Modellen!) Modifizierung der 3-Punkt Halsbefestigung zugunsten einer 5-Punkt (macht sehr viel aus!!! Nicht nur was die Stimmstabilität angeht), Umbau der Brücke, andere Bünde, etc...die Liste ist lang und sie lohnt sich ggf. da man sich so an ein Instrument heranwagen kann, das man sich zu 100% so vorstellt.
    Ich selbst besitze u.a. eine Stratocaster der späten 70er. Bist auf das Holz ist nichts mehr original an der Klampfe. Aber sie geht unglaublich gut und klingt phantastisch!!!

    @ Henry: Habe ich dich recht verstanden, dass du der Ansicht bist, dass eine Gitarre anderes klingt, wenn man sie nach einem Umbau wieder zurückbaut?

  • Henry   18. Mrz 2013   20:52 UhrAntworten

    Ja, grade was die Elektronik angeht kann man da auflaufen.
    Lötstellen können mal mehr mal weniger gut sein, man kann Probleme mit der Schirmung haben, Widerstände und Kondensatoren können, wenn es ganz dumm läuft geringfügig ihre elektrischen Eigenschaften ändern. Ich gebs ja zu - ist gestichelt, aber durchaus im Bereich der Signalelektronik als kritisch zu sehen.
    Ich hab schon so einen Effekt gehabt : Grausame Verdrahtung und Lötstellen - Klang war ok. Ich wollte mehr. Andere PUs rein, ordentlich gelötet. Klang .... err grummel... Sche... Gut, die alten PUs wieder eingebaut und wieder ordentlich gelötet... Fast wie vorher aber trotzdem nicht so wie vorher.

    Elektronische Bauteile haben schon ihre Toleranzen, die sich über die Zeit nicht unbedingt zum besseren entwickeln und Wärme ist eine Form der künstlichen Alterung.

    Wenn man am Holz herumsägt oder feilt braucht man sich über Rückbau sowieso keine gedanken machen.

    Vieleicht sind die Klangänderungen nur minimal, aber an allen Teilen an denen man herumbastelt wird sich physikalisch immer irgendetwas durch den Ein- und Ausbau ändern und da alle Bauteile einer Gitarre massgeblich am Sound beteiligt sind wird sich auch dieser ändern...

    Ich hab noch einen verbastelten Bass (mein Senfbass) der sich immer verstimmt. Vieleicht ist die Halsbefestigung der Schlüssel...
    Daran hab ich noch nicht gedacht. Danke :)

    Viele Grüsse
    Henry 'Flanelhemd' Borland

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN