Podcast #72: DAW-Vergleich – Die besten Musikprogramme

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Fetter Bass im Homerecording & Musikproduktion

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Die besten Musikprogramme – DAW-Vergleich

In trauter Expertenrunde besprechen wir die Vorzüge einzelner Musikprogramme und selbstredend auch die Nachteile derselben DAW-Software. Darüber hinaus kannst Du im Tipp der Woche ein Plugin gewinnen und in den Hörerfragen erfahren, welche Effekte Du bei deinen Vocalaufnahmen in die Inserts legen solltest.

Ein echtes Highlight für uns alle waren die über 70 anwesenden delamari, die bei der gestrigen Live-Aufzeichnung trotz Hitzewelle und fortgeschrittener Uhrzeit so emsig im Live-Chat mit uns diskutiert haben und voller toller Anregungen waren. Ich kann nur immer wieder betonen, wie schön es ist, diesen delamar Podcast zusammen mit dir gestalten zu können. Erst das Publikum macht die Aufzeichnung und die Sendung zu einem echten Event, den Du besser nicht verpassen solltest.

 

DAW-Vergleich Musikprogramme Audio MIDI Sequencer

Natürlich reagieren wir auf den Input der Hörer und so haben wir neben den bereits im Vorfeld angekündigten DAW-Programmen auch noch Apple Logic näher besprochen. In der Sendung geht es unter anderem um folgende Software:

  • Apple Logic
  • Cakewalk Sonar
  • Steinberg Cubase
  • Ableton Live
  • ImageLine FL Studio
  • PreSonus StudioOne
  • Avid Pro Tools
  • Reaper
  • Propellerhead Reason/Record
  • Sony Acid
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Natürlich braucht es Kriterien und Faktoren, nach denen sich solch komplexe Musikprogramme kategorisieren und evaluieren lassen. Deswegen gehen wir unter anderem auf Punkte ein wie das Betriebssystem, für das diese DAW-Software geschrieben wurde, die interne Unterstützung von 32-bit bzw. 64.bit, die mitgelieferten virtuellen Instrumente, Effektplugins und sonstige Goodies. Darüber hinaus erfährst Du mehr über die maximale Samplingrate, die Samplingauflösung, die maximal mögliche Spuranzahl, die Anzahl der Gruppenspuren und Busse sowie die Implementation von Effektkanälen.

Ein wichtiges Thema bei der Auswahl des richtigen Musikprogramms ist sicherlich auch dessen Preis. So erfährst Du auch mehr über die Limitationen der einzelnen Programme, die physikalischen Eingänge und Ausgänge und der fehlende Latenzausgleich bei manch einem. Auch die mitgelieferten Plugin-Schnittstellen für die Software von Drittherstellern sowie die Import- und Export-Formate der Audio-Sequencer sind Bestandteil der heutigen Diskussion.

 

Tipp der Woche

Gewinne heute ein Plugin zum Musikmachen im Tipp der Woche.

 

Song der Woche

Der Song der Woche stammt von der Formation “Jogis Löwen” und nennt sich Sonne von Südafrika – natürlich passend zur aktuell laufenden Fussballweltmeisterschaft. Interessanterweise haben wir den Song bereits vor einiger Zeit bekommen und der Text hat also damals schon einiges vorausgesehen.

 

delamar Hörerfrage

Nicht zum ersten Mal besprechen wir das Thema, das Frank uns als Hörerfrage heute in die Sendung mitgegeben hat. Es geht um das Recording von Vocals und die häufig gestellte Frage nach den bei der Aufnahme zu verwendenden Effekte. Erfahre im delamar Podcast, welche Effekte wir auf unsere Vocals legen und zu welchem Zeitpunkt.

 

Spannende Gäste, aufregende Themen und eine Menge Spass erwarten dich in dieser Folge des delamar Podcasts. In Sachen DAW-Vergleich und Musikprogramme düftest Du deine wichtigsten Fragen geklärt wisssen und falls doch noch die ein oder andere Frage offen geblieben sein sollte, kannst Du uns diese jetzt in die Kommentare schreiben. Zu gegebener Zeit werden wir das Thema neu beleuchten und dann vielleicht auch deine Frage endgültig klären.

Schreibe uns dein Feedback in die Kommentare und bis dahin wünsche ich dir viel Spass beim Hören dieser 72. Folge und eine schöne Woche!

DAW-Vergleich: Die besten der Audio-MIDI-Sequencer #72

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Lesermeinungen (8)

zu 'Podcast #72: DAW-Vergleich – Die besten Musikprogramme'

  • alexander   07. Jul 2010   23:35 UhrAntworten

    schade das samplitude (pro) nicht mit dabei ist.
    woran liegt das denn?

    danke, alex

    • Carlos (delamar)   08. Jul 2010   00:43 UhrAntworten

      Wir haben so viele andere auch nicht erwähnt: energy xt, tracktion, ardour - sind halt bei den wichtigsten DAWs und Sequencern geblieben.

  • Guu   08. Jul 2010   15:03 UhrAntworten

    Schließe mich Alex an..
    Was sind denn die wichtigsten DAWs?
    Die von den meisten Genutzten?
    Ich denke,Samplitude 11 sticht wohl die meisten der genannten Sequenzer deutlich aus..
    Gruß,Guu

  • polyaural   08. Jul 2010   15:30 UhrAntworten

    Hallo Delamari,

    wieder ein anhörenswerter Podcast. Danke für die Arbeit die ihr euch immer macht.

    Nur an einer Stelle habe ich gezuckt. Ihr habt da über 32bit- und 64bit-Software gesprochen und direkt anschließend über Rechner-Geschwindigkeiten und Audio-Qualitäten gesprochen. Ob eine Anwendung für eine 32 oder 64bit-Architektur geschrieben wurde hat aber (soweit ich weiß) nichts mit der Verarbeitungsgeschwindigkeit oder mit der Klangqualität zu tun, sondern mit der internen Wortbreite bei der Verarbeitung der Prozessorbefehle und beim Adressierungsraum für Dateien.

    Ich zitiere mal die Wikipedia: „Unter 64-Bit-Architektur versteht man in der EDV eine Prozessorarchitektur, deren Wortbreite 64 Bit beträgt.“

    Weiter unten in dem Artikel steht dann unter „Vorteile“: „Die Vorteile von 64-Bit-CPUs liegen in der einfacheren Berechnung größerer Integer-Werte (durch die breitere ALU), was zum Beispiel Vorteile bei Verschlüsselungsalgorithmen, grafischen Berechnungen (zum Beispiel Festkommaarithmetik für Computerspiele), 64-Bit-Dateisystemen oder Multimediaformaten (MPEG2, MP3) mit sich bringt.
    Ein weiterer Vorteil gegenüber einer 32-Bit-Architektur: Es können mehr als vier Gigabyte Arbeitsspeicher direkt adressiert werden (→ 4-GB-Grenze), wovon Anwendungen mit hohem Speicherbedarf, wie Videoverarbeitung und Datenbanksysteme, profitieren, sofern sie für ein 64-Bit System programmiert sind. Bei sonstigen Anwendungen, insbesondere Büroapplikationen, ist subjektiv kein Geschwindigkeitsvorteil bemerkbar.“

    Ich fasse mal Laienhaft zusammen: 64bit-Systeme können Dateien handhaben, die größer als 4GB sind. Leute an Video-Schnittplätzen lieben das. Ich kann allerdings nicht sagen, wie viele Audio-Projekte Dateien verarbeiten die größer als 4GB sind. Vielleicht komplette Live-Mitschnitte mit 5+1-Kanälen, oder so …

    Ob es im übrigen einen Abhängigkeit der CPU-Systemarchitektur mit der Wortbreite eines Samples gibt, kann ich nicht sagen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass 64bit-Aufnahmen auf 32bit-Computern erstellt werden können, einfach durch Verwendung von 2 Worten/Sample. Ich denke auch, dass Computer schon lange schnell genug sind um 2 Kanäle mit 192kHz aufzuzeichnen und gleichzeitig 2 Wörter/Sample zu verbinden. Aber egal, geiler Podcast, das zählt …

    _______

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/64-Bit-Architektur

  • Frank   08. Jul 2010   19:08 UhrAntworten

    klar bringt 64bbit diverse Vorteile, aber die Plugins/Software müssen diese auch nutzen können.

    4GB RAM hat man durch aufwändige Sample-Player etc schneller zusammen als man denkt. die DAW läd ja nicht alles im Projekt in den Ram - da wäre sonst sehr schnell schluss.

    und wenn man ein projekt mit instrumentalaufnahmen, drums, vocals etc hat, würde man bei 60-80 Spuren und 32bit float ganz schnell an die Grenzen stoßen. aber ist ja nicht so, daher - kein Problem, auch große Projekte in einer 32bit - Umgebung zu öffnen. plugins sind da eher ressourcen-hungrig.

    anyways. 64bit macht bei Rechenoperationen zwar Sinn, aber HÖRBARE unterschiede erzeugt das meines erachtens nicht. die sample rate und wortbreite machen definitiv unterschiede. (16 vs 32 bit, 44100HZ vs 96000Hz)

    greetz

  • Stephan Raabe   13. Jul 2010   12:35 UhrAntworten

    Ableton ist mehr als ein Pattern-Sequenzer. Durch die TAB-Taste komme ich von der Session-Ansicht direkt zur Mehrspur-Ansicht Arrangement-Ansicht. Da habe ich das, was man von Pro Tools, Cubase, Logic usw. kenne.
    Ableton ist vom Ursprung her ein Live-Instrument, aber seit Version 7 ein vollwertiger Sequenzer und DAW.

  • Frank   13. Jul 2010   13:34 UhrAntworten

    "vollwertig" vom funktionsumfang....nicht ganz: allein die Midi-Funktionalität von Logic und Cubase ist gigantisch im Vergleich zu Ableton. ich mag ableton wg der intuitiven art und weise, zu musizieren und zu komponieren, also ist mir da ein logical editor etc nicht sooo wichtig.

    generell sollte ableton das ding mit der übersichtlichkeit noch besser hinbekommen, um im vergleich mit professionellen DAWs ernst genommen zu werden!

  • Danny   29. Okt 2010   12:06 UhrAntworten

    sehr später Kommentar ;-) ... hab Delamar erst jetzt entdeckt und werde dran bleiben! ;-) Super Arbeit hier!

    ... ich habe mich gefreut, dass es endlich einen solchen DAW-Vergleich gibt.
    Mir hätte aber gerade der Vergleich mit Samplitude gut gefallen.
    Gerade SAM 11 pro ist doch eine respektable und umfangreiche DAW. Aber das wurde ja bereits in einigen Kommentaren festgehalten.
    Vielleicht gibt es die Mgl. so einen Vergleich mal mit nachzuschieben?
    Das Programm ist ja wirklich gut, nur fehlt die Lobby - und als User hofft man immer mal wieder auf einen objektiven Vergleich zu anderen DAWs. ;-)
    Samplitude schneidet im Einzeltest ja immer überdurchschnittlich ab - aber einen direkten Vergleich zu anderen DAWs gibt es leider nicht.

    So richtig weiter gekommen bin ich mit einer Entscheidung für die Zukunft leider nicht ... ;-) (Logic [MAC] vs. SAM 11 pro [Win])
    Gerade Umfang von virtuellen Instrumenten/Plugins und Qualität, sowie Bedienbarkeit etc. wären wahnsinnig interessant.

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