PA anschließen Workshop

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Übersicht

  1. Das klassische Beispiel-Setup
  2. Aufbauen, anschließen und ausrichten + DSP

Du hast Dich für eine PA-Anlage entschieden, bist Dir aber nicht sicher, wie Du diese im Praxiseinsatz korrekt aufbaust und effizient einrichtest? Der Ratgeber zum Thema „PA anschließen“ zeigt Dir, worauf Du achten musst.

Der Name “Public Adress” sagt es bereits: eine PA sollte stets so aufgestellt und eingerichtet werden, dass sie das anwesende Publikum akustisch bestmöglich erreicht. Um dies zu gewährleisten, gibt es verschiedene Faktoren, die Du berücksichtigen solltest – ganz egal, ob es sich um einen Kneipen-Gig, eine Party mit DJ, eine Podiumsdiskussion oder ein Rock-Konzert in einer großen Halle handelt.

PA anschließen Workshop

PA anschließen Workshop – mit Yamaha DBR-12 und DXS-15

Faustregeln zum PA anschließen

Lediglich die Anzahl, Leistung und Typen der eingesetzten Lautsprecher werden variieren. So benötigst Du für eine Sprachbeschallung – im Gegensatz zur EDM-Party – keine ausgeprägte Subwoofer-Unterstützung, musst jedoch dafür sorgen, dass auch in der hintersten Reihe jedes Wort klar verständlich ankommt.

Ganz andere Anforderungen stellen Konzerte oder Open-Air-Festivals mit mehreren tausend Besuchern. Hier sorgen leistungsstarke Line Arrays und eventuell auch Delay-Lines für die gezielte Schallabdeckung des weitläufigen Publikumsbereichs.

PA anschließen Tutorial Workshop

Subwoofer und Lautsprecher werden direkt miteinander verbunden beim PA anschließen

Das klassische PA-System anschließen

Doch der Reihe nach: Die Grundform einer Live-Beschallung stellt die Stereo-Main-PA aus Subwoofern und Fullrange-Lautsprechern dar. Abgesehen von den Line Arrays und deren spezieller Abstrahl-Technologie dominieren im Amateur- und Semipro-Bereich direkt abstrahlende PA-Systeme, in der Regel als Kombination aus 10-, 12- bzw. 15-Zoll-Fullrange-Lautsprechern und 15- bzw. 18-Zoll-Subwoofern.

Wie Du übrigens die unterschiedlichen Leistungs-, Pegel- und Frequenzangaben von Lautsprechern interpretierst, erfährst Du im PA-System-Ratgeber.

Gängig bei kleinen Events: 2×12″-Topteile plus 15″-Subwoofer

Nehmen wir an, Du hast ein aktives PA-Set aus jeweils zwei 12-Zoll-Topteilen sowie zwei 15-Zoll-Subwoofern zur Verfügung – eine gängige Kombination für Band-Gigs in kleineren Veranstaltungsorten.

Im Folgenden erfährst Du, wie Du deine PA richtig aufstellst, ausrichtest, verkabelst und einstellst – auch mit Hilfe von DSP-Funktionen, wie sie mittlerweile bei den meisten PA-Systemen integriert sind.

 

Beispiel-Setup für den Workshop

Für unser Beispiel-Setup verwenden wir eine Yamaha-PA aus DBR12-Topteil und DXS15-Subwoofer, da diese über eine exemplarische Ausstattung inklusive DSP-Funktionen verfügt. Und so sieht unser klassisch “gestacktes” Setup aus:

Yamaha DBR12 & Yamaha DXS15 - PA anschließen Workshop

Unser klassisches PA-System

Da es sich um eine aktive PA mit integrierter Endstufe handelt, kannst Du die Summe aus den Main-Outs des FOH-Mischpults direkt auf die PA geben und brauchst keine Frequenzweiche zur Auftrennung der Signale für Topteile und Subwoofer zwischenzuschalten. Generell gilt: ohne vorherige Frequenzweiche gibst du das Ausgangssignal des Mischpults zuerst auf die Subwoofer und über dessen Outputs bzw. Thru-Ausgänge weiter auf die Topteile.

Die Frequenzaufteilung stellst Du an den Lautsprechern ein: bei unserer Yamaha-PA mittels Low-Pass-Filter am Subwoofer sowie mittels High-Pass-Filter an den Topteilen. So stellst Du sicher, dass die jeweiligen Lautsprechertypen nur diejenigen Frequenzbereiche verstärken und ausgeben, für die sie ausgelegt sind.

Bei PA-Lautsprechern können dir übrigens mehrere Input- bzw. Output-Buchsentypen begegnen. Während aktive Systeme über XLR/Klinke-Kombibuchsen bzw. reine XLR-Verbindungen verfügen, werden passive Lautsprecher in der Regel über Speakon-Kabel mit Signalen versorgt. Bei letzteren liegt der Grund in der externen Endstufe, die meistens über Speakon-Ausgänge verfügt. Da die XLR/Klinke-Kombibuchsen von aktiven Lautsprechern symmetrisch ausgelegt sind, solltest Du bei der Verwendung von Klinkenkabeln auf symmetrische Vertreter Wert legen, um unnötige Signalstörungen zu vermeiden.

Übersicht

  1. Das klassische Beispiel-Setup
  2. Aufbauen, anschließen und ausrichten + DSP