Waldorf PPG Wave 3.V: Neue Version des Synthesizer-Plugins in Arbeit

Waldorf veröffentlich demnächst den Waldorf PPG Wave 3.V, ein Update für die Emulation des klassischen Wavetable-Synthesizers PPG Wave. Das Plugin war eines der ersten VST-Instrumente überhaupt und bekommt nun einige neue Features spendiert, unter anderem Sampling.

Waldorf PPG Wave 3.V: Neue Version des Synthesizer-Plugins in Arbeit

Die Geräte der 2er-Serie des seligen PPG Wave waren die ersten Wavetable-Synthesizer mit analogem Filter und stellten eine Revolution in Sound und Konzept dar. Das interessanteste Feature war die Möglichkeit, eine Abfolge von 64 Wellenformen, die PPG eine “Wavetable” nannte, zu durchfahren. Als bei PPG Mitte der 1980er Jahre die Lichter ausgingen, fand die Technologie bei Waldorf Einzug. Daraus wurde der Microwave und schließlich das VSTi-Plugin Waldorf PPG Wave entwickelt. Doch kommen wir auf die neue Version zu sprechen.

Zu den Neuerungen zählt die Möglichkeit, Samples in den PPG Wave zu laden und abzuspielen; die Formate WAV und AIFF werden unterstützt, eine Erweiterung um FLAC, OGG und eventuell MP3 wird in Erwägung gezogen. Waldorf feilte auch an den Oszillatoren, die nun klanglich sehr nah am Original sein sollen. Außerdem stehen zukünftig sechs Effekte für jeden Part zur Verfügung.

Waldorf PPG Wave 3.V: Preis & Verfügbarkeit

Der Waldorf PPG Wave 3.V ist voraussichtlich ab Mitte Mai für circa 150 € erhältlich.

Windows: VST
Mac OS X: VST, AU

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Lesermeinungen (6)

zu 'Waldorf PPG Wave 3.V: Neue Version des Synthesizer-Plugins in Arbeit'

  • manuel
    31. Mrz 2010 | 19:12 Uhr Antworten

    waldorf brauch geld oder?

    erst der überteuerte largo und jetzt soll man für einen “neuen” pgg 150 euro zahlen? am ende noch mit dongle?

    dann bleib ich doch lieber bei meinem alten pgg für 49 euro.

  • Holger Steinbrink
    31. Mrz 2010 | 23:07 Uhr Antworten

    @manuel
    Du hast es leider nicht verstanden! Der “neue” PPG beinhaltet das Waveterm, praktisch ein neues Instrument mit unendlich vielen Möglichkeiten. Aber es wird ja niemand zum kauf gezwungen.

    Und warum ist der Largo überteuert. Die meisten Instrumente der renommierten Firmen bewegen sich im Bereich um die 200 Euro.

    LG,
    Holger

    • Piet
      10. Aug 2010 | 16:45 Uhr Antworten

      Und schlieslich kann der neue PPG das was der Largo, meiner Meinung nach, auch hätte können sollen. Ich kann mich daran erinnern das da mal jemand geschrieben hat das erstellen eigener Wavetables wäre Langweilig.
      Sehr schön das man sich doch umentschieden hat. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie der neue klingt. Aber bitte mit Demo

      • Holger Steinbrink
        10. Aug 2010 | 17:20 Uhr

        Hi Piet,
        wieso sollte der Largo auch Sampleplayback bieten? Das besondere beim PPG Wave 3.V ist die Qualität beim Abspielen, die den interessanten Klangcharakter des Wavterm emuliert.
        Das Sampleplayback hat übrigens nichts mit den Wavetables zu tun, es ist auch nicht möglich, eigene Wavetables zu erstellen, dafür werden sich aber über 130 Wavetables im Lieferumfang befinden.

  • Wolfgang
    02. Apr 2010 | 08:29 Uhr Antworten

    Ich habe als Blofeld-User den Largo getestet und es ist schon erstaunlich, welche Qualität das Plugin aufweist. Wenn der PPG3 genauso druckvoll tönt, dann ist das Instrument faktisch schon gekauft (und ich bin an sich relativ Hardware-nah ;)

    Natürlich habe ich das PPG 2.V Plugin, allerdings noch aus Steinberg Zeiten. Trotz des Alters ist das eine super Umsetzung, aber man merkt dann doch im Vergleich zu den neuen Sachen, dass hier dann doch etwas im 1:1 Vergleich fehlt.

    Wer 150 Euro als teuer empfindet, der muss sich einmal Gedanken darüber machen, was 300 DM seinerzeit für einen PPG bedeutet hätte. Ich empfehle einmal nach den Instrumentenpreisen von vor 10, 20 oder 30 Jahren zu googlen.

  • Jörg
    07. Apr 2010 | 12:35 Uhr Antworten

    Mich würde Interessieren up es ein Upgrade von 2 auf der 3 gibt?.

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