Top 6 Dinge die Logic als Sequenzer der Wahl auszeichnen

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Apple Logic Pro ist für mich der Sequenzer der Wahl, wenn es um flexible Berarbeitungen geht. Das Programm bietet von vorne bis hinten durchdachte und sinnvolle Funktion was Apple Logic Pro zum “Supersequenzer” für mich machen.

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Top 6 Dinge die Logic als Sequenzer der Wahl auszeichnen

Apple Logic Studio: Produktbild

Apple Logic Pro ist einer meiner Lieblingssequenzer. Er hat schon über 20 Jahre Entwicklung hinter sich. Das merkt man an vielen kleinen Stellen. Heute möchte ich euch zeigen was für mich Apple Logic Pro zur richten Waffe machen.

Welchen Sequenzer soll man nehmen? Hier meine Top 6 warum ich mich für Apple Logic Pro entschieden habe.

  1. Spurparameter / Regionsparameter
    In Logic verhalten sich Spuren, Objekte und Regionen voneinander unabhängig. Das ist enorm flexibel, wenn man mit dem Sequenzer arbeitet. Zwar muss man immer ein Auge offen halten und mitdenken was man da tut (ist übrigens nie verkehrt…), dafür kann man damit sehr ungewöhnliche Effekte erzielen. Mehrere MIDI-Regionen etwa mit dem gleichen Inhalt aber unterschiedlichen Delay würde mir als Anwendung einfallen.

  2. Regionbasierte Automation
    Andere Sequenzer wie Ableton Live rühmen sich mit dieser Funktion, dabei hat sie Apple Logic Pro schon lange. “Regionbasierte Automation” heisst, dass man eine Region einfach anklickt, wählt im Menü Ansicht >> Hyper Draw und dort dann einen beliebigen Parameter.
    Der Vorteil, man kann die Region hinschieben wo man will, die Automation geht mit. Region kopieren und schon hat man die gleiche Automation mit kopiert.
    Sehr praktisch um zum Beispiel Stutter Edits oder Glitches zu erzeugen.

  3. Environment
    Mit dem Environment ist es möglich seinen eigenen MIDI-Signalfluss herzustellen. Über verschiedene Objekte, wie etwa den Transform, kann man MIDI-Signale ganz einfach manipulieren und vor allem vielfältig.
    Ein Klasse gibt einem da Apple Logic Pro an die Hand.

  4. Snap to Transient
    Im neuen Apple Logic Pro 8 ist eine Funktion hinzugekommen die aus Digidesign Pro Tools bekannt ist — gut abeschaut würde ich sagen. Man erstellt einfach eine Markierung mit dem Marquee Tool und schon kann man mit den Pfeiltasten einen Transienten nach vorne beziehungsweise nach hinten springen.
    Schneiden kann man damit, quasi, blind.
    Kleiner Tipp: “Marquee Stripe”. Dieser befindet sich im Arrange Fenster oben rechts. Als Symbol findet man dort standardmässig ein Notensymbol und darunter ein kleines Dreieck nach unten. (Sehr unscheinbar!)
    Für weitere Informationen Anleitung lesen und einfach mal nach “Marquee Stripe” suchen.

  5. Comping
    Mit Comping kam in Apple Logic Pro 8 hinzu, mit dem man ganz einfach aus mehreren Takes einen einzigen fertigen (finalen) Take erstellen kann. Es ist auch ganz leicht aus anderen Programmen Takes (Files) zu importieren und diese dann zu “compen”. Menü Region >> Ordner >> Take Folder erstellen.

  6. Totale Kontrolle
    Mit Apple Logic Pro gibt man den Usern ein ausgereiftes Tool in die Hand mit dem er zu jedem Arbeitsschritt die beste Kontrolle über jeden Arbeitsgang.

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Lesermeinungen (26)

zu 'Top 6 Dinge die Logic als Sequenzer der Wahl auszeichnen'

  • ken park   16. Sep 2008   14:16 UhrAntworten

    Sorry, aber über den Beitrag muss ich jetzt mal meckern. Das hochgesteckte Ziel, zu erklären warum Logic sich als Sequenzer der Wahl auszeichnet, wird hier nicht erfüllt.

    1. Spurparameter / Regionsparameter

    Was ?! Also diese Funktion muss man ja erstmal verstehen :) Was ist der Unterschied zwischen einem Objekt und einer Region?

    2. Regionbasierte Automation

    Das gleiche hier: Was sind Stutter Edits und Glitches? Das habe ich noch nie gebraucht. Und bei Cubase kann man doch auch einfach Automationen und Clips gruppieren.

    3. Environment

    "verschiedene Objekte, wie etwa den Transform"

    Was sind Objekte?

    4. Snap to Transient
    5. Comping

    Das klingt für mich alles nach Detailfunktionalität, die ich nicht für entscheidend halte um jetzt wirklich Logic über Cubase oder Pro Tools zu stellen.

    6. Totale Kontrolle

    Naja, das gibt dir Cubase, Pro Tools und Ableton auch. Mit anderen Schwerpunkten. Das find ich jetzt nicht wirklich argumentativ. Es gibt einfach andere Herangehensweisen. Jemand der vorrangig Harddisk-Recording macht (z.B. im Rock/Songwriter Bereich) weiss überhaupt gar nicht was man mit MIDI Instrumenten machen kann. Geschweige denn was er mit dieser Environmentfunktion soll. Der Schwerpunkt MIDI und/oder Audio ist hier entscheidend. Davon abgesehen ist Logic Macintosh basiert und kommt somit für das Gro der Homerecorder schon weniger in Frage weil sie sich dafür exklusiv einen Apfel anschaffen müssten. PC-basierte Sequenzer haben da einfach die kleinere Einstiegshürde.

    Entscheidender sind für mich eher Dinge wie die Qualität der Audioengine, die Systemanforderung, die Anpassbarkeit von Funktionen oder GUI sowie die Intuitivität der Bedienoberfläche und die Unterstützung externer Hardware oder auch der Preis und der Herstellersupport. Erst dann kommen überhaupt Erwägungen bezüglich exotischer Luxusfunktionen. Auch Cubase wird seit fast 20 Jahren entwickelt und hat nebenbei gewisse Standards (ASIO, VST) überhaupt erst erfunden.

    Sicherlich hast du ja nicht umsonst Worte wie "mich" oder "mir" eingebaut, aber ich wäre vielmehr an elementareren Dinge interessiert, die deiner Meinung nach Logic zum "Supersequenzer" machen.

    Gruß,
    Ken.

  • Andreas Z. (delamar)   16. Sep 2008   14:52 UhrAntworten

    Tach Ken, ich hatte den Artikel eigentlich nicht geschrieben fuer Leute die KEIN Logic benutzen sondern eben fuer Leute die Logic interessiert.

    Bisher ging ich bei delamar davon aus, dass fuer Logic kein Interesse besteht. Deswegen habe ich den auch fuer die fortgeschrittenen User geschrieben. Meinst du da besteht Interesse an bisschen Logic Tutorials und solchen Sachen?
    Laut Statistik sind die meisten Besucher von delamar Windows User...

  • ken park   16. Sep 2008   15:57 UhrAntworten

    "ich hatte den Artikel eigentlich nicht geschrieben fuer Leute die KEIN Logic benutzen sondern eben fuer Leute die Logic interessiert."

    Hi. Ich bin schon interessiert an anderen Sequenzer. So sehr ich Cubase auch liebe. Aber die dargebotenen Argumente locken meiner Meinung nach eben gerade keine fortgeschrittenen User vor dem Ofen vor.

    "Laut Statistik sind die meisten Besucher von delamar Windows User…"

    Lass dich nicht davon abhalten. Ich kann nur für jeden Homerecorder sprechen, den ich kenne. Auf Foren und Internetseiten treibt man sich nicht mit seiner Audio-Workstation rum :)

    Gruß, Ken

    PS: Der Beitrag sollte eigentlich auch absolut konstruktiv sein. Wenn es nicht so rüberkam entschuldige ich mich.

  • Mike   16. Sep 2008   16:01 UhrAntworten

    JA es besteht großes Interesse!!!!

    Mehr Logic auf delamar wäre wirklich super.

    Ich kenne unglaublich viele die Homerecording betreiben und auf nem Mac mit Logic arbeiten (mich eingeschlossen). Spätestens seit den gesunkenen Preisen bei iMac´s und Logic 8 (auch nicht mehr viel teurer als Cubase) ist es denke ich auch nicht mehr so die Überwindung umzusteigen.

    Die Artikel hier waren schon immer gut und ein paar Mac-User mit ins Boot zu holen in dem man sich auch Logic widmet kann delamar doch nur berreichern.

    @Ken:
    Ich habe auch schon unter Windows Recording gemacht und mein Grund für den Umstieg auf Logic WAR DIE AUDIO-ENGINE und die effiziente Zusammenarbeit mit der Hardware.

    Ich mache sowohl MIDI-basierten Kram als auch Audio und Logic bietet mir alle Tools die ich brauche.

  • Fanatyc   16. Sep 2008   23:37 UhrAntworten

    Hi,

    also das gleiche könnte ich auch für andere Sequenzer auslegen. Nehmen wir mal MAGIX Samplitude oder sogar Samplitude Music Studio 2008. Schon die Einsteigerversion bietet:

    1. Spurparameter / Regionsparameter / Partparameter

    Jeder einzelne Spur, Gruppe oder sogar jeder Part kann mit separaten Effekten und VST´s belegt werden. Ich kann also einen Audiopart auf eine Spur in beliebig viele Parts zerschneiden und jeden separat mit anderen Effekten, Automationen, Filtern, VST´s usw. belegen.

    2. Regionbasierte Automation

    Auch hier bietet Samplitude für jeden einzelnen Part, Gruppe, Spur volle Automation, Resampling, Shifting, Melodyne usw.

    3. Environment

    Die MIDI Daten lassen sich doch über jeden MIDI Editor manipulieren. Was ist hier das besondere?

    4. Snap to Transient

    Bietet Samplitude nicht an aber Cubase hat fast das gleiche mit dem Audiowarp. Dort kann ich sogar die Genauigkeit einstellen wie gut die Transienten erkannt und Marker gesetzt werden sollen. Etwas vergleichbares wäre bei Samplitude der Remixagent.

    5. Comping

    Was ist jetzt der Unterschied dazu wenn ich in Samplitude mehrere Parts als Audiomix auf eine Separate Spur lege oder sogar alle Spuren markiere und die Trackfreeze Funktion nutze so das alle VST´s, Effekte einberechnet werden und ich alle Ressourcen frei habe ?

    6. Totale Kontrolle

    Die totale Kontrolle habe ich mit Samplitude auch über jedes Detail. Ich glaube das kann man auch von fast jedem modernen und ausgereiftem Audio und MIDI Editor behaupten.

    Ich denke jeder muss selbst das für ihn beste Werkzeug finden. Die Sequenzer in der mittleren und oberen Preisklasse bieten alle fast das gleiche Pool an Raffinessen und Tools um seiner Kreativität voll umsetzen zu können.

    LG Marek

  • ken park   17. Sep 2008   14:38 UhrAntworten

    @Mike

    Welche Probleme hattest du denn mit der Audioengine und externen Geräten unter Windows?

    Gruß,
    Ken.

    PS: Ernst gemeinte Frage.

  • Czebo   17. Sep 2008   21:17 UhrAntworten

    Also meinerseits besteht auch Interesse an mehr "Logic"!

    Ich habe mir kürzlich ein MacBook zugelegt und arbeite seitdem sowohl in Cubase als auch Logic.

    Cubase aus alter Gewohnheit und wegen alter Projekte - aber eigentlich bin ich gerade wegen Logic auf den Mac umgestiegen...

    nur merke ich, dass ich mich noch nicht so gut zurecht finde wie beispielsweise in Cubase... würde also gern ein paar mehr Infos zu Logic bekommen - um das Programm besser kennenzulernen - und noch wichtiger: Um meinem Workflow zu verbessern! ;)

    Besten Dank!
    Czebo

  • Don Schnulze   19. Sep 2008   00:32 UhrAntworten

    Ich möchte auch noch ein paar Argumente PRO Logic beisteuern. Ich kenne keine anderen Sequenzer, also mag es sein dass diese Features nicht so einmalig bei Logic sind. Egal, here we go:

    1. Keyboard Shortcuts. Beinahe beliebig zuweisbar. Ein wahrer Segen. "X" holt bei mir im Arrange das Trenn-Tool (Schere), "F" das Fade-Tool. Ich hasse es, wegen solcher ständig gebrauchten Tools immer irgendwo hinklicken zu müssen.

    2. Screensets. Beliebige Anordnungen von (ggf. mehreren) Fenstern, abrufbar durch Druck auf Zahlentasten am Mac. D.h., zB Arrange auf 1, Arrange/Eventliste auf 2, Mixer auf 5 etc. Ich hoffe allerdings, dass die Screensets in L8 noch existieren und nicht demnächst abgeschafft werden... (habe selbst bislang nur L7)

    3. Anzahl und Qualität der mitgelieferten Software-Instrumente; lediglich einen etwas komplexeren FM-Synth hätte ich mir gewünscht...

    4. Die abolute Transparenz und Manipulierbarkeit von MIDI-Daten, zum einen in Regionen über verschiedene Editoren bzw. das Transform-Fenster, zum anderen sogar bis hin zu hochkomplexen realtimefähigen logic-internen Verdrahtungen im Environment. Mit letzteren habe ich mir für Live-Einsätze bereits so manches Masterkeyboard gebastelt, das in der Hardware-Welt von der Flexibilität her seinesgleichen sucht. Es ist zB auch total simpel, aus einem Drum-Instrument nur die Note für das Crash abzuzweigen und -- eben in realtime -- woanders hin zu routen. Oder per Fußschalter eine Bassdrum zu triggern. Oder ganze Akkorde und gar Sequenzen.

    5. Die hochflexible und sehr effektive Zuordnung (ebenfalls via Environment) von quasi jedem Controller zu beinahe jedem Parameter. Das geht sogar bis in MIDI-Sysex-Regionen hinein, wo normalerweise kein Sterblicher jemals hinkommt ;)

    Sicher habe ich noch vieles vergessen; Den Argumenten von Andreas Z kann ich jedenfalls voll beipflichten. Vielleicht nicht alles so verständlich für Leute, die Logic nicht kennen, aber jedenfalls sehr treffend.

    Vielleicht geben sich die Programme letztendlich nicht viel, aber mit dem, was Logic bietet, bin ich mehr als zufrieden. Und ich habe noch nicht einmal Logic 8, das mit Sicherheit einige interessante bzw. längst überfällige Verbesserungen bringt!

    Was ich interessant finde, ist, dass jeder wahrscheinlich nur einen Bruchteil aller Funktionen nutzt; trotzdem sollte eine Software so flexibel sein, dass man innerhalb dieses Bruchteils trotzdem effizient arbeiten kann und dann nicht an jeder Ecke was fehlt. Logic erfüllt das m.E. exzellent.

    Anregung an die Redaktion: Es wäre vielleicht mal interessant, einen Feature-Vergleich durchzuführen. Vielleicht gibt es das schon irgendwo, aber vielleicht auch nur auf englisch. Also welche Sofware kann was (und was nicht), wie sind bestimmte Themen umgesetzt, wie effektiv kann man ein bestimmtes Ziel erreichen.

  • ken park   19. Sep 2008   08:21 UhrAntworten

    "Anregung an die Redaktion: Es wäre vielleicht mal interessant, einen Feature-Vergleich durchzuführen. Vielleicht gibt es das schon irgendwo, aber vielleicht auch nur auf englisch"

    Das war ja sicher mit der "Die Wahl der Waffe" - Reihe angedacht.

  • Fanatyc   19. Sep 2008   09:33 UhrAntworten

    @Don...

    So einmalig sind die Features doch nicht;)
    Wie immer nehme ich Samplitude als Beispiel:

    1. Aich mit Samplitude kann ich meine Tastenkürzel frei zuweisen.
    Darüber hinaus bietet Samplitude zu Stapekverarbeitung so das mit einem tastenkürzel mehrere Aufgaben für mehrere Dateien automatisch vorgenommen werden.

    2. Auch Samplitude bietet mehrere Screensets die für verschiedene Aufgaben zugeschnitten sind: Mastering, Mixing, Redbook usw. Die Screensets können auch frei erstellt optimiert und gespeichert werden.

    3. Die Anzahl der VST instrumente richtet sich nach der Variante des Sequenzers. Samplitude Master bietet kaum VST Instrumente weil hier das Mastering als Schwerpunkt überwiegt während Samplitude 10 Pro jede Menge Instrumente ( Yellow Tools - Independence) bietet. Schon die Einsteigervariante für 60 € bietet mehrer Synthesizer und Sampler ( Sample Tank 2, Yellow Instruments, Revolta 2, Robota 2, beatbox, Atmo usw.

    4. Manipulation der MIDI Daten ist auch möglich nur muss ich ehrlich sagen habe ich so gut wie nie davon gebrauch gemacht. Nur was die Quantisation der Midinoten usw. betrifft nutze ich MIDI sonst spiele ich alles ein. Ich finde es langweilig stundenlang im editor die Sysexdaten zu manipulieren.

    5. Verschiedene Controller können in Samplitude eingebunden werden und auch frei konfiguriert werden. Ob es dabei so "Freizügig" wie in Logic ist weiss ich aber nicht.

    @Ken:

    Ich denke er meint so ein Direktvergleich in Tabellenansicht mit den Programmen in den Sspalten den veatures in den zeilen und den "X" Markierungen in der Tabelle. So wäre sehr einfach zu überblicken welche Veatures welche Software bietet.

    LG Marek

  • Fanatyc   19. Sep 2008   10:52 UhrAntworten

    Sorry für die Fehler aber meie Tastatur auf der Arbeit spinnt total und ich hatte nur wenig Zeit.

    LG Marek

  • stefan   19. Sep 2008   11:26 UhrAntworten

    Logic:
    -Fehlerhafte Bus Latenz korrektur
    -Latenzkorrektur der Kanäle hängt komplett an der Rechnerauslastung (Phasing)
    -Fehlerhaftes OfflineBouncen, keine samplegenau Bearbeitung
    -Keine Monokanäle
    -Fehlerhaftes Comping bei Multichannelloops (kann die gesamte session zerhauen).
    -Fehlerhafte Multichannelausgabe
    das sind jetzt mal so die Grundlegenden Konzeptionellen Fehler dann kommen erst die Bugs....

  • stefan   19. Sep 2008   11:27 UhrAntworten

    Ansonsten ist Logic aber ein geniales "kreatives Tool" - aber für Produktion gibt es besseres...

  • Andreas Z. (delamar)   20. Sep 2008   00:29 UhrAntworten

    Ich wusste ehrlich gesagt nicht, dass gegenueber Logic soviel Interesse herrscht. :[ Schande ueber mein Haupt. Das hat man davon, wenn man zu sehr auf die Statistik schaut (siehe iPhone & Co)
    Mal sehen, vielleicht kann ich naechste Woche ja nochmal einen oder zwei Logic Artikel schreiben.

    @Don: X fuer die Schere? Im 8er Logic holt man doch damit den Mixer hervor. Das finde ich extrem praktisch. Stelle immer wieder fest, dass es sich lohnt ab und an mal wieder zu den Standardshortcuts zurueckzukehren.

    @ken: Genau das war damit gedacht. Kaufentscheidungserleichterung sozusagen. Hast du richtig erkannt ;)

    @stefan: Keine Ahnung von was du da redest...Es gibt keine Kanaele bei Logic. Die von dir genannten "Bugs" treten bei mir nie auf.

  • Don Schnulze   20. Sep 2008   11:11 UhrAntworten

    Andreas Z schrob:

    "@Don: X fuer die Schere? Im 8er Logic holt man doch damit den Mixer hervor. Das finde ich extrem praktisch. Stelle immer wieder fest, dass es sich lohnt ab und an mal wieder zu den Standardshortcuts zurueckzukehren."

    Ich hab ja noch L7. Bei mir liegt der Mixer auf Screenset 5. Screensets gibts doch wohl weiterhin?!

  • Mike   20. Sep 2008   14:02 UhrAntworten

    @Schnulze:
    keine Sorge Screensets gibts weiterhin auch wenn es jetz eigentlich ein "Single-Window-Interface" ist.
    Stehe da auch total drauf weil ich es hasse wenn man ständig zB Plug-In Fenster auf und zu machen muss....
    die lege ich mir bequem beim Mixen auf die Screensets also: ein Tastendruck und wieder direkter zugriff auf Regler.
    (und am besten sowas direkt als preset sichern und man hat gar nix mehr zu tun und kann gleich loslegen...)
    KOMFORT!

    @stefan:
    keine monokanäle? LOL...benutzt du Logic und hast diese "konzeptionellen Fehler" selber erfahren oder woher diese Infos?

    naja,

    Freu mich auf Andreas Artikel.

  • Don Schnulze   21. Sep 2008   16:00 UhrAntworten

    Mike, danke für die Info! Da bin ich ja beruhigt und kann demnächst mal über ein Upgrade nachdenken :)

  • Fanatyc   22. Sep 2008   12:12 UhrAntworten

    Tja, für den einen ist Logic das Werkzeug seiner Wahl für den anderen ist es Cubase. Nicht um sonst benennen fast alle bekannteren Mix-Engineer und Masteringexperten Logic, Cubase, Nuendo, Soundforge, Samplitude, Sequoia, Protools in einem Zuge. Alle diese Programme bieten eine unglaubliche Anzahl an Optionen und Features an die einen detaillierten Direktvergleich schon fast unmöglich machen. Es ist auch nicht wirklich möglich einen der Kandidaten definitiv auf das Siegertreppchen zu stellen. Jeder probiert sich durch diese Tools durch bis er das Werkzeug seiner Wahl hat. Sicherlich ist es empfehlenswert sich grundlegend mit allen diesen Programmen zu befassen. Für alle die professionell im Mix- Masteringbereich arbeiten ist es sowieso ein "nogo" einen diese Sequenzer und Audioeditingprogramme nicht bedienen zu können. Für die Profis unter euch wird auch die Anschaffung von Applehardware auch kein Hinderniss sondern ein Segen sein. Für mich als Hobbymusiker und Soundtüfftler war es aber keine Option da ich zu sehr auf meine windowsbasierte Software angewiesen bin und für Mac keine brauchbare Alternative bekomme. Somit ist das Thema "Logic" bei mir nicht wirklich von Bedeutung. Eins ist sicher Logic gehört ganz sicher zu einen der ganz ganz GROSSEN in diesem Bereich. Deshalb kann ich nicht wirklich sagen was Logic kann und nicht kann. Ich kann nur schreiben was andere auch können :) Deshalb sind alle Berichte über alle diese genannten Sequenzer immer eine gute Sache. Mann bekommt mit was andere können.

    Viele Grüße,

    Marek

  • Don Schnulze   22. Sep 2008   12:53 UhrAntworten

    Marek,

    Du hast völlig recht -- "DEN" Sequencer gibt es nicht. Bei mir hat es traditionelle Gründe, dass ich mit Logic arbeite (Ich hab daaamals auf dem Atari mit Notator angefangen...), und ich habe nie einen Anlass gesehen, die Pferde zu wechseln. Ich kann mit Logic super arbeiten und bin mir sicher, dass ich woanders einige Features vermissen würde.

    Ich arbeite jedenfalls sehr viel mit virtuellen Instrumenten (oft Richtung Orchester), und da kommen mir die MIDI-Event-Möglichkeiten von Logic, die ich für sehr durchdacht halte, sehr entgegen.

    Loops nutze ich bislang kaum, deswegen sind für mich entsprechende Optionen (wie in Ableton Live) nicht wichtig. Auch in Audio rumschneiden mache ich auf eher einfachem und traditionellem Niveau. Da reichen mir Logics Möglichkeiten absolut.

  • Andreas Z. (delamar)   22. Sep 2008   16:56 UhrAntworten

    @Marek Meine Intension war eben eigentlich auch irgendwie sowas wie "Kaufberatung". Weil fuer irgendeinen Sequencer muss man sich mal entscheiden. Alle benutzen geht ja schlecht. ^^

  • Fanatyc   22. Sep 2008   17:52 UhrAntworten

    @Andreas.... da hast Du natürlich Recht :) Manchmal geht es mir aber so das ich mir Features aus anderen Sequenzern in meinem Sequenzer wünsche. Manche Tools sind wirklich herrlich und einzigartig. Deshalb ist es wichtig auch mal über den Tellerrand zu schauen und sich auf dem laufenden halten. Mann kann ja jederzeit sein Werkzeug gegen ein anderes eintauschen und vielleicht sogar feststellen das mann jahre lang das falsche benutzt hat ;) Um so mehr finde ich es gut das es Delamar gibt.

    Was ich als Samplitudeuser persönlich sehr schade finde ist das MAGIX mit seinem absolut professionellem Programm der Spitzenklasse oft in die Anfängersparte abgeschoben wird und kaum objektiv und tiefgehend genug darüber berichtet wird, obwohl Samplitude ein sehr mächtiges und professionelles Programm ist welches mit allen anderen sehr wohl mithalten und in manchen Kleinigkeiten sogar übertumpfen kann. Gibt es außer mir noch andere Samplitudeuser hier?

    LG Marek

  • Peter David Anderson   05. Jan 2009   18:31 UhrAntworten

    Ich würde mal so sagen, dass meist benutzte Programm, wird sicherlich darüber Auskunft geben, wie viele damit eigentlich zurecht kommen.
    Habe zur Zeit neben Logic Pro8 Pro Tools 8 und das Rack 003 hier :-)
    Nun ist es interessant für mich zu erfahren, wer hier Vorteile hat und wer nicht :-)
    Magix habe ich getestet, und muss sagen na ja, nicht schlecht, aber ist nicht das was ich für SUPER GEIL bezeichnen würde.
    Was ich Pro Tools schon einmal als Note 1 anhängen darf, ist das Video, das einige bzw viele Produktionsschritte erklärt :-)

  • Carlos (delamar)   06. Jan 2009   11:45 UhrAntworten

    Ich selbst würde mich nur ungern auf einen Sequencer festlegen, der nur auf der einen oder anderen Plattform verfügbar ist, da ich sowohl PC als auch Mac verwenden.

  • Peter David Anderson   09. Jan 2009   23:46 UhrAntworten

    Warum nur auf eine Platform ? Ist es nicht so, dass man bei den neuen Intel Mac s auch die Windows Plattform benutzen kann ?
    Also ich kann Software auf beiden Plattformen benutzen :-)

  • Daniel   13. Aug 2009   15:49 UhrAntworten

    bitte mehr von Logic !!!! Grundlegende Bedienung &Features !

    wäre echt super, habe freunde, die das auch wünschen

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