Testbericht: iZotope iDrum

10
SHARES

iZotope iDrum ist schon länger ein bekannter unter den Drumcomputern. Jetzt konnte sich endlich mal ein delamar-Schreiberling die Zeit nehmen und dieses, in vielen Formaten verfügbare, Plugin genauer anschauen.

anzeige

Testbericht: iZotope iDrum

iZotope iDrum: Screenshot

iDrum’s iZotope ist schon seit längerem auf dem Markt zu finden. Zuletzt viel die “kleine” Beatmaschiene als iPhone App auf.

Der Drumcomputer wird in vier verschiedenen Plugin-Formaten ausgeliefert: AU, VST, MAS und RTAS. Dazu kann man iZotope iDrum auch noch als Standalone Anwendung starten.

iZotope iDrum: Oberfläche

Das Programm wirkt sehr klein, zumindest auf diesem HD-Monitor hier. Stellenweise tue ich mich schwer die Kontrollen zu erkennen, da sich aber in jeder Sample Zelle die Kontrollen wiederholen ist das nicht besonders schwer zu erlernen.

Jede Sample Zelle der iZotope iDrum bietet Kontrolle über: Panorama, Lautstärke, Solo, Mute, einen separaten Abspielknopf, einen Up-Down-Schalter mit dem sich einfach das nächste Sample derselben Kategorie durchschalten lässt und ein Ordner-Symbol über das man auch eigene Samples hereinladen kann.

Rechts daneben findet sich die Patternanordnung, die man schon von anderen Drumcomputern kennt.
Interessant ist hier die Steuerung der Velocity welches durch die “Länge” eines Balkens symbolisiert wird.

Das finde ich persönlich sehr intuitiv und ist zu meinem verwundern nicht einmal so fummelig zu handhaben wie es bei diesem winzigen Interface zunächst den Anschein hat.

iZotope iDrum: Besondere Features

Zunächst glaubt man, dass iZotope iDrum nichts besonderes zu bieten hätte. Doch das ist so leider nicht ganz richtig.

Mir fiel relativ früh ein Button auf auf dem zu lesen ist “MIDI DRAG”. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit das gewählte Pattern als MIDI-File zu exportieren. Somit kann man sein Pattern mit dem man arbeitet sehr leicht von der Standalone Applikation in den Sequenzer der Wahl bringen.
Das funktioniert sogar mit der Plugin-Version. Nette Idee, gut umgesetzt.

Desweiteren hat iZotope iDrum einen “Song Mode”. Schaltet man diesen ein, kann man seine ganzen Patterns umschalten und live regeln. Die Änderungen werden aufgezeichnet und beim normalen abspielen wiedergegeben. Dabei nimmt das iZotope iDrum sogar Rücksicht auf die Patternlänge. Es wird erst auf das neue Pattern umgeschalten, wenn das Alte fertiggespiel hat.

Ein weiteres Schmankerl verbirgt sich hinter dem kleinen unscheinbaren “i” Taster, welcher sich ebenfalls am unteren Rand von iZotope iDrum befindet. Betätigt man diesen wird einem ein zusätzliches Info-Fenster angezeigt, über das man die (wichtigen) Parameter Pitch, Decay, High- und Lowpass für jede Sample Zelle einzeln steuern kann.

Hier lassen sich noch mehr “Advanced” Features einstellen. Sehr schön ist das.

iZotope iDrum: Fazit

iZotope iDrum ist für gerademal 69,99$ also umgerechnet knapp 50€. Das ist nicht das was man als “absolutes Schnäppchen” bezeichnen würde, jedoch ist das Plugin auch nicht in der oberen Preisklasse anzusiedeln.

Preis und Leistung treffen sich hier gleichermassen. Es macht viel Spass mit den mitgelieferten Samples erst ein wenig herumzuexperimentieren und später sein Pattern auch mal im “grossen” Sequenzer auszuprobieren.

Dadurch das alle gängigen Pluginformate unterstützt werden kann man auch ganz leicht “nur mal so” ein Pattern erstellen ohne auf Logic & Co’s Ladevorgang warten zu müssen.

Einzig die kleinen Buttons trüben die Freude ein wenig. Sind aber bei einer Auflösung von 1900×1200 noch leicht zu bedienen.

iZotope iDrum: Preis und Verfügbarkeit

Preis: 69.99$
Betriebbsystem: Mac OS X
Pluginschnittstelle: VST, AU, MAS, RTAS, Standalone

Link

Mehr zum Thema:
      


Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN