Steven Slate Digital RC-Tube: Analog-Sound für deinen Mix

1
SHARES
Slate Digital VCC RC-Tube Mixbuss

Slate Digital VCC RC-Tube Mixbuss

anzeige

Steven Slate Digital RC-Tube: Analog-Sound für deinen Mix

RC-Tube besteht aus zwei Plugins: »RC-Tube Channel« und »RC-Tube Mixbuss«. Ersteres wird wie gewohnt als Insert-Effekt auf einzelnen Tracks angewendet, während der »RC-Tube Mixbuss« seine Kräfte auf dem Master-Kanal entfalten soll. Zusammen eingesetzt soll die Plugin-Kombination für einen warmen und fetten Klang sorgen, für den die originale Vintage-Konsole bekannt ist. Der Entwickler geht sogar so weit, zu behaupten, dass Du diesen Klang nirgends sonst auf einem digitalen Mixer bekommen kannst.

Um den Klang der Konsole emulieren zu können, greift man hier auf eine Modeling-Technologie zurück, die dem aktuellsten Stand der Dinge entsprechen und völlig authentisch klingen soll.

Slate Digital VCC RC-Tube Mixbuss

Slate Digital VCC RC-Tube Mixbuss

Es ist ein Trend der letzten Jahre, alte Konsolen, Kompressoren und Co. als Plugin nachzubilden. Der Markt wird ja förmlich überflutet und man verliert schnell den Überblick, welche Plugins denn wirklich etwas taugen. Was hältst Du von diesem Trend? Hast Du mit Vintage-Plugins Erfahrung oder verwendest Du sie regelmäßig – wenn ja, wie? Schreib es doch einfach in die Kommentare und diskutiere mit!

 

Steven Slate Digital RC-Tube: Preis & Verfügbarkeit

Steven Slate Digital RC-Tube, bestehend aus zwei Plugins, ist für kurze Zeit im Paket mit dem Kopierschutzstecker iLok zum Einführungspreis von 49,- US$ über die Website des Herstellers erhältlich. Danach tritt der reguläre Preis von 79,- US$ in Kraft. Eine Demoversion steht zum Download bereit, benötigt aber das iLok-Dongle.

Windows Windows (32/64 Bit)
VST RTAS (RTAS nur für 32 Bit)

Mac OS X Mac OS X (32/64 Bit)
VST AU RTAS (RTAS nur für 32 Bit)

Mehr zum Thema:
                    


Lesermeinungen (9)

zu 'Steven Slate Digital RC-Tube: Analog-Sound für deinen Mix'

  • Circuit Circus   13. Okt 2011   10:04 UhrAntworten

    Diesen Trend mit irgendwelchen analog-Emus habe ich auch schon durchschaut! Leider helfen einem solche Artikel da nur bedingt, weil sie nicht urteilen. Das eigentlich schlimme an der Plug-In-Flut ist, finde ich, dass man immer wieder ein neues mit anderen Vergleichen muss und vorher selten einen Volltreffer landet, Großer Minuspunkt ist auf jeden Fall der iLok! Solche Dinger nerven und am MacBook habe ich keinen Port mehr übrig

  • Patrick   13. Okt 2011   11:58 UhrAntworten

    Für mich klingt ein gutes analoges Pult immer noch besser als alle dieser plugins.
    Wer keins zur Verfügung hat aber dafür einen leistungsstarken Rechner, dem empfehle ich Nebula mit den Pulten von Alex B. Wer die Rechenleistung dafür nicht zur Verfügung hat, der wird auch mit den Steven Slate Pult-Emulationen seine Mixe "analoger" klingen lassen.
    Es gibt sicher noch andere Hersteller, die solche plugs produziert haben, die o.g. habe ich allerdings persönlich gegen mein Analogpult getestet.

  • lucem   13. Okt 2011   15:25 UhrAntworten

    Ich frage mich nur warum sich dermaßen viele leite darüber den Kopf zerbrechen sechzig Jahre altes Equipment nachzubilden anstatt endlich vernünftige Musik zu produzieren... Wenn ich den Sound von vor sechzig Jahren als modernen Sound verkaufen will frage ich mich, warum es überhaupt noch Neuentwicklungen gibt - wo sind die Leute hin, die etwas Neues machen wollen statt altem hinterherzuhängen?

  • Bratzmann   13. Okt 2011   20:40 UhrAntworten

    Man muss sich immer darüber im klaren sein, das Produkte auf den Markt kommen die gekauft werden, und nicht immer gebraucht werden.

  • Juan   13. Okt 2011   21:20 UhrAntworten

    Ich persönlich mag die Gerschichte mit Analog-Emulation. Ich denke es geht hierbei vielmehr darum, einen lebendigeren - eben (virtuell) analogeren - Sound hinzubekommen. Man denke an die Anfänge von DAWs und Effektplugins. Vor 15 Jahren taten die Dinger nur das wofür sie da waren. Heute mit einigen Extras. So fand man z.B. für Kompressoren heraus, das diese nicht nur nach simplen mathematischen Operationen arbeiten. Sondern das DER analog-typische Sound halt durch Transistoren, Röhren und anderen elektronischen Instabilitäten entsteht und veredelt wird. Auch hier wieder eine Frage des Geschmacks. In der aktuellen Zeit werden beide bedient: 1. Der Vintage-Sammler der am besten mit der Waves SSL4K Emulation mischt, oder dem MixcontrolPro (teamdnr.net), der eine "Saturation"-Option bietet.

    Um zum Hauptthema zurückzukommen:
    Slate Digital hat seine Mixbuss Emulation schon etwas länger auf dem Markt, welche 4 bekannte Konsolen emulieren soll. Wie originalgetreu überlasse ich euch. Aber mir gefällt der Sound. So kann man auch in den "roten Breich" ohne das es gleich digital fies klingt.
    Und subtil angewandt sicherlich eine Bereicherung für das Mischen In-The-Box.

  • Juan   13. Okt 2011   21:21 UhrAntworten

    Der 2. sollte der Allrounder werden...

  • Pablo   14. Okt 2011   23:28 UhrAntworten

    Ich mag diese Vintage Emulationen auch. Ich selber benutze die V-Series vom Waves sehr gerne die Neve EQs und den Busskompressor emuliert. Ich mag diesen Sound und ich liebe es EQs starkt aufzudrehen ohne dass es unangenehm klingt.
    Bei VST-Synthies packe ich auch gerne mal einfach den V-EQ drauf ohne auch nur was daran zu verändern. Schon alleine das draufpacken verändert den Sound ein wenig und lässt ihn weniger digital klingen.

    Die Slate Digital Emulationen finde ich auch sehr interessant. Leider besitze ich noch keins dieser Plug-Ins werde sie mir aber in Zukunft bestimmt anschauen.

  • Donald   24. Jul 2015   17:30 UhrAntworten

    Als zufriedener Nutzer von Waves Kramer Master Tape, würde ich nun auch gern mal in die Welt von Nebula schnuppern. Leider Finde ich nirgens eine Möglichkeit Nebula zu kaufen. Auf der Acustica Website steht zwar überall "VST" aber auf den Bildern sind überall Hardware Geräte zu sehen. Das ich keine Hardware suche, sondern gern das VST kaufen möchte, habe ich gerade an Acustica geschrieben. Vielleicht kann mich mal jemand aufklären. So ist das leider sehr verwirrend. Und wo man dann solche Impulse Responses, Comps, Eq´s usw. für Nebula bekommt würd ich auch gern wissen. Der AlexB entwickelt eigenständige Plugins oder wie hängen seine Plugins nun mit Nebula zusammen ? Gruss

  • Patrick   25. Jul 2015   08:28 UhrAntworten

    Nebula wird von Acousta-Audio vertrieben. Dort kannst Du die Commercial Version Nebula 3Pro Bundle kaufen.
    Die haben auch plugins aber das o.g. ist der Sampler, der alle Emulationen von Drittanbietern lädt.
    AlexB ist einer von ihnen, genau wie CDsoundmaster u.a.

    Meiner Meinung nach gibt es derzeit (07/2015) keine besser klingenden plugin EQs und Pult-Emulationen.

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN