Steinberg VST 3.5 SDK: Neue Version des Plugin-Entwicklungs-Kits

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VST 3.5 birgt neue Möglichkeiten zur Plugin-Entwicklung

Seit 1996 ermöglicht der offene VST-Standard einer Vielzahl von Software-Herstellern, ein umfangreiches Plugin-Produktportfolio zu erstellen. 1999 folgte die Möglichkeit zur Entwicklung von virtuellen Instrumenten (VSTi). Seit 2008 entwickeln bereits eine Reihe von Plugin-Herstellern wie Waves, Brainworx, SPL Software, VirSyn, FabFilter, Algorithmix und Vienna Symphonic Library auf Basis von VST 3.

VST3Die für Nutzer virtueller Instrumente wohl bedeutendste Neuerung ist Note Expression, wobei jede einzelne Note in einem polyphonen Arrangement eigene, umfangreiche Artikulationsinformationen beinhalten kann, was die Grundlage für ein ausdrucksstärkeres Spiel bietet.

Einige VST-Instrumente unterstützen die Key Switching-Funktionalität, die den Wechsel zwischen Spielweisen wie Pizzicato, Legato und Tremolo ermöglicht. Diese Key Switches können in einer Cubase oder Nuendo VST Expression Map genutzt und mit individuellen Noten verbunden werden. VST 3.5 bietet mit einem neuen Interface-Typ die Möglichkeit, solche Maps zu erstellen. Wenn ein VST-3.5-Instrument dieses Interface unterstützt, können Cubase und Nuendo automatisch das Set mit den Key Switches empfangen.

VST 3.5 bietet darüber hinaus ein neues, XML-basiertes Interface, das den Export und die Gruppierung von Plugin-Parametern ermöglicht. Dies ist besonders in Bezug auf eine Remote-Steuerung vorteilhaft. Eine präzisere Beschreibung von Plugin-Parametern ist ebenso möglich.

Außerdem kann ein Plugin nun von der Host-Applikation die Erstellung eines Kontext-Menüs für exportierbare Parameter-IDs oder generische Kontext-Menüs anfordern. Damit ist es möglich, das Plugin nach eigenen Bedürfnissen konfigurierbar zu machen.

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