Steinberg Sequel 2

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Steinberg Sequel 2

Steinberg Sequel 2Steinberg Sequel 2 richtet sich, wie schon sein Vorgänger Sequel, an Einsteiger und Anfänger der digitalen Musikproduktion und kann mit neuen Features wie dem Controller Learn Modus, dem oftmals geforderten Track Freeze, einer virtuellen Tastatur, Track Icons und mehr auf.

Sequel 2 erscheint sowohl für Mac OS X als auch für diverse Windows Betriebsysteme und wird, genau wie schon Vorgänger Sequel beim Erscheinen, für etwa EUR 99,- im Fachhandel erhältlich sein. Ein Update auf Sequel 2 ist allerdings nur direkt vom Hersteller online erhältlich und wird mit EUR 29,- zu Buche schlagen.

Steinberg Sequel 2„Nach der erfolgreichen Markteinführung von Sequel im letzten Jahr bietet Sequel 2 nun neue Features, die noch mehr Spaß bringen und Kreativität fördern. Jedoch bleibt Sequel 2 genau so intuitiv und einfach in der Bedienung wie die vorherige Version“, so Nadine Roos, Steinbergs Product Marketing Manager für Sequel.

Auch für Cubase User ist Sequel 2 interessant, weil sie es zum Skizzieren ihrer Ideen nutzen können. Sowohl der mitgelieferte Content als auch die optional erhältlichen Sequel Content Sets in den Stilrichtungen Rock, Hip Hop und Industrial bieten mehr Möglichkeiten für musikalische Kreativität“, so Roos weiter.

Sequel 2: Neue Features

Steinberg Sequel 2Zu den neuen Features von Steinberg Sequel 2 zählt der neue Controller Learn Modus, der es ermöglicht mit einem Hardware Controller fast jeden Parameter und jedes Instrument fern zu steuern. Die neue Track Freeze Funktion entlastet die CPU des Rechners, während die neuen Track Icons es dem User erlauben, Spuren mit Bildern zu versehen. Diese Funktion ist nicht nur optisch ansprechend, sondern erleichtert das Navigieren innerhalb eines Sequel Projektes. Die MediaBay zur Soundverwaltung ist auch verbessert worden. Neue Effekte wie Audio Reverse und die Audio Warp Technologie öffnen neue kreative Möglichkeiten.

Sequel 2: Content Sets

Steinberg veröffentlicht zum 01.07.2008 zusätzlich drei optional erhältliche Sequel Content Sets. Die drei neuen Sets bieten jeweils 200-300 neue Loops für die Stilrichtungen Rock, Hip Hop und Industrial. Die Sequel Content Sets sind ausschließlich im Steinberg Online Store erhältlich und kosten EUR 14,90.

Sequel 2: Preisübersicht

Steinberg Sequel 2: EUR 99,00
Update von Sequel: EUR 29,00
Sequel 2 Content Sets: EUR 14,90

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Lesermeinungen (3)

zu 'Steinberg Sequel 2'

  • Funatyc   02. Jul 2008   15:43 UhrAntworten

    Für mich persönlich war Sequel1 ein totaler Flop. Die Gründe habe ich ja in dem bericht zu Sequel1 geschrieben. Mit einem VST Host würde Sequel2 sicher interessanter werden doch leider ist es nicht geplant VST einzubinden. Kostenlose Softwaresequenzer bieten einen VST Host und die Tatsache das Sequel ein Einsteigerprogramm bleiben soll ist kein begreifbares Argument. Der einzieger Gedanke hier ist die Sorge um Cubase. Die Tatsache das sich Sequelprojekte NICHT mit Cubase Essential 4 importieren lassen ist auch der Megaknaller! Ab Cubase Studio 4 können Sequelprojekte importiert werden. Hallo? Wenn ich Cubase Studio 4 habe ist Sequel das letzte was ich mir kaufen würde. Aus meiner persönlichen Sicht konnte Sequel nur in drei Punkten überzeugen. Die Arbeitsoberfläche(Design und Workflow), die einfache Bedienbarkeit und das sehr qualitativ hoche Contest. Ich glaube grundlegend hat sich in Sequel2 nicht sehr viel geändert und deshalb würde ich es mir nicht erneut kaufen. Für einen erneuten Kauf hat sich noch entschieden zu wenig in Sequel getan. Aber wenigstens in den wenigen Punkten hat Steinberg auf seine Community gehört und dem Wunsch viele Kunden umgesetzt. Sequel kann ich wirklich nur für Anfänger empfehlen. Für Nicht- und Musiker deren Ambitionen doch dahin gehen sich öfters mit der Materie zu beschäftigen und evtl. auch Equipment zu kaufen ohne unmengen von Geld ausgeben kann ich nur Cubase Essential 4 oder Magix Samplitude Music Studio 2008 empfehlen. Für alle die Sich Sequel2 anschaffen möchten kann ich den Kauf einer dafür ausgelegten Soundkarte empfehlen. Mit der Onboard AC97 ist Sequel nicht wirklich Einsatzfähig. Für alle die Sequel auf einem Notbook einsetzen kann ich nur den Asio4All Treiber empfehlen dessen Latenz an laptopsoundkarten angepasst wurde mit dennen sich eine Lazenzzeit von unter 9 msec erreichen lässt.

  • Funatyc   04. Jul 2008   16:08 UhrAntworten

    Da ich meinen Beitrag zur Sequel 1 nicht gefunden habe, habe ich die negativen Eigenschaften erneut zusammengefasst. Als erstes fällt auf das Sequel ein Ressourcen hungriges Monster ist. Der eLicencer ist eine Tragödie. Ohne Update funktioniert keine Freischaltung und Aktivierung von Sequel. Die Aktivierung ist sehr umständlich und schlägt oft fehl. Vor der Aktivierung muss ein Account mit persönlichen Daten bei Steinberg eingerichtet werden. Mit Onboard Soundkarten ist Sequel und die HalionOne Instrumente kaum ohne Latenzen (Zeitverzögerung vom drücken der Taste bis zum ertönen des Klanges) jenseits von 30 msec spielbar.Optimal wäre 0 bis 6 msec. Die fehlende VST Schnittstelle ist ja wohl die Spass und Kreativitätsbremse schlechthin. Freewaresequenzer bieten einen VST Host. In heutiger Zeit ist VST nicht mehr weg zu denken. Externe MIDI Instrumente können nicht via MIDI aus Sequel angesteuert werden. Sequelprojekte lassen sich nicht in Cubase LE, SE, SX und Cubase Essential 4 oder als OMF exportieren. Die Automationsdaten lassen sich nur sehr umständlich bearbeiten. Der Zugriff auf die Parameter z.b. Entzerrer ( Equalizer) sind sehr ungenau. Die darstellung der Spurbreite ist nur in drei Abstuffungen möglich. Der Zoom auf die Audioparts ist nicht ausreichend und ein detailliertes schneiden nicht möglich. Somit ist das herausschneiden von Klicks nicht möglich. Die Audiowarpfunktion (Timestretsching, Timeshifting) verfremdet das Audiomaterial und arbeitet sehr ungenau. Ich hatte nur mit Artefakten zu kämpfen. Das 6 GB Content kan NUR mit Sequel benutzt werden. Alle Daten die zum Content gehören können nicht exportiert werden. Ich persönlich habe auch den Music Maker 2008 getestet und finde er bietet deutlich mehr als Sequel. VST ,Vita Instruments (sehr gut), Robota, Revolta2 (sehr gut),Sample Tank 2 LE (sehr gut), elastic audio easy (ableger von celemony melodyne (sehr gut))basiert auf der Samplitude Engine. Der Midieditor ist jetzt per doppelklick erreichbar. Sehr gute Editierbarkeit vom Audiomaterial. Es gibt Soundpools für 15 € dazu. Die mixing und Mastering Section von Sequel ist top und hier kann Sequel absolut nicht mithalten. Ich persönlich möchte Steinberg keine gute Qualität absprechen was Cubase betrifft. Was aber die Produkte für Einsteiger betrifft empfinde ich als Hobbymusiker die Magix Produkte für besser. Zumindest bieten sie mehrere Möglichlkeiten durch den einsatz von VST instruments und PlugIns mehr Kreativität und Freiheit.
    Wenn ich also wählen sollte würde ich zum jetzigen Zeitpunkt wie folgt wählen.

    Sequel2 0:1 Magix Music Maker 2008 Producer Ed.
    Cubase Essential 4 + Wavelab Essentials 1:1 Samplitude Music Studio 2008

  • carlos (delamar)   07. Jul 2008   23:09 UhrAntworten

    Hallo Funatyc,

    danke für Deine ausführlichen Kommentare. Sich im aktuellen Markt für Sequencer zurecht zu finden ist nicht einfach. Welche Programme sich da empfehlen ist oftmals nur noch eine Geschmackssache.

    Sowohl Sequel als auch Sequel 2 sind beide ausschliesslich auf Einsteiger und Anfänger in der Musikproduktion ausgelegt - und sollen natürlich dazu verleiten, einen teureren Sequencer aus dem Hause Steinberg zu kaufen.

    Da ich das Konkurrenzprodukt von Magix leider nicht kenne, kann ich hierzu auch nicht viel sagen.

    Das Soundmaterial von Sequel kann den Kaufpreis für viele wieder wett machen - andere brauchen einfach einen vielfältigeren Sequencer und sind mit Sequel unterfordert.

    Eine Sache muss ich noch anmerken: die Latenz entsteht alleine durch die Treiber der Soundkarte und nicht durch die Software. Das gilt für alle Sequencer und kann nicht als Kriterium für eine solche Software herangezogen werden.

    Wer keinen Nutzen für einen VST-Host hat, wird vielleicht mit Sequel 2 glücklich werden. Wer auf einen solchen VST-Host nicht verzichten kann, sollte sich die Konkurrenz von Sequel genauer anschauen oder weiter nach oben in der Sequencer-Hierarchie schauen.

    Viele Grüße!

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