SSL Duende Native: Hochklassige Plugins jetzt ohne DSP-Hardware

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SSL Duende Native

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SSL Duende Native Plugins jetzt ohne DSP-Hardware

Die Duende Native Plug-in suite ist eine Sammlung von Plugins für höchste Ansprüche, die von nun an allen DAW-Nutzern zur Verfügung steht. Die Plugins sollen den legendären Klangcharakter der SSL-Konsolen in erschwinglicher Form bieten.

 

SSL Duende Native

 

Die Grundpfeiler der Duende Native sind Adaptionen zweier Klassiker aus den SSL-Konsolen: Einerseits wäre da der EQ & Dynamics Channel, ein Channel Strip mit Filter, Equalizer, Kompressor, Gate und Expander. Der Stereo Bus Compressor ist vielleicht der begehrteste Effekt aus dieser Sammlung, immer wieder berichten die Leute begeistert vom Klang dieses Kompressors – für “Power und Punch”, ohne an Klarheit einzubüßen.

Zusätzlich zu diesen Klassikern gibt es Drumstrip und Vocalstrip, Spezialwerkzeuge mit fein ausgearbeiteten Effekten für, na klar, Drums und Vocals. X-EQ und X-Comp sind ein weiterer Equalizer und ein Kompressor, die weitaus komplexer und mächtiger sind als die Komponenten des EQ & Dynamics Channel. Zu guter Letzt wäre da noch X-Verb, ein Reverb.

Kurze Rede, kurzer Sinn – teste einfach die Demoversionen der Plugins. Sie sind 30 Tage lang voll funktionsfähig und danach noch weitere Male freischaltbar, in einem Jahr kommst Du damit auf bis zu 93 Tage!

 

SSL Duende Native: Preis & Verfügbarkeit

Die einzelnen Plugins der SSL Duende Native Plug-in suite sind ausschließlich über die Webseite des Herstellers erhältlich. Die zwei Bundles sind nur im Fachhandel erhältlich.

EQ & Dynamics Channel; 249,- €
Bus Compressor: 249,- €
X-Verb: 279,- €
X-EQ: 229,- €
X-Comp: 159,- €
Drumstrip: 159,- €
Vocalstrip: 159,- €
Essentials: 360,- € (EQ & Dynamics Channel und Stereo Bus Compressor)
Studio Pack: 839,50 € (EQ & Dynamics Channel, Stereo Bus Compressor, Drumstrip, Vocalstrip, X-EQ, X-Comp)

(Alle Preise zzgl. MwSt.)

Windows Windows XP SP2 (32/64 Bit):
VST VST3 RTAS

Mac OS X Mac OS X 10.5.8 (32/64 Bit):
VST VST3 RTAS AU

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Lesermeinungen (9)

zu 'SSL Duende Native: Hochklassige Plugins jetzt ohne DSP-Hardware'

  • Sasan   17. Feb 2011   13:52 UhrAntworten

    mich würde interessieren, ob es zwischen der DSP und der nativen Version einen klanglichen Unterschied gibt. Ich nutze meine DUENDE in jeden meiner Mixings & Masterings, speciell der Bus Compressor ;)

    • Felix (delamar)   17. Feb 2011   14:53 UhrAntworten

      Wie schon gesagt, "Sie sind funktionell und klanglich identisch mit den fortan nicht mehr verfügbaren DSP-gestützten Varianten."

      Wenn Du das selbst in Erfahrung bringen willst, kannst Du die Demoversion probieren.

  • Burger   17. Feb 2011   16:01 UhrAntworten

    aaaaaaaaaah.

    eigentlich ne gute nachricht. duende plugins nativ. geil.

    was machen aber die duende-nutzer? wird das format jetz völlig eingestampft?

    nix gegen uad, die machen seeeehr gute plugs. wirklich exzellent (studer bandmaschine... hell of a bandsättigung).
    aber wer ist denn nach powercore (RIP) und duende noch aufm customer markt ausser uad? warum denen das monopol zuspielen? (für die die sagen es gibt ja noch tdm: vergleicht die preise...)

    falls jemand die plugs mal gehört hat: erfahrungsbericht will ;) grade n vergleich des channelstrips mit dem von waves wäre very interesting.

  • Dudelstudio Hamburg   17. Feb 2011   18:35 UhrAntworten

    Hab den Channelstrip und Buscomp heute ausprobiert und indirekt auch gleich gekauft (SSL Nucleus enthält ne Lizens für beide und ist unterwegs...)

    Der Buscomp hat einen sehr stabilen griffigen Sound, der anders als bei der Konkurrenz keine riesiegen Peaks erzeugt wenn man die Attack zu hoch einstellt. Bei einer Attack von 10ms fangen andere Comps meist an zu Peaken und teilweise sogar zu knacken bei jedem Transienten.

    Zu dem EQ kann ich nicht zu viel sagen, außer dass die Filter sehr kräftig zupacken (gerade lo und hi cut)ohne zu schmieren, was beim Cubase Channel EQ einfach der Fall ist. Auch beim Höhenboost erzeugt er keine Artefakte wie Aliasing, allerdings fügt er auch keine schönen harmonischen Verzerrungen hinzu, wie bei einem Röhren EQ. Also eher ein EQ für die saubere Bearbeitung

    Somit lässt sich der durchschnittspegel ganz gut erhöhen und das ganze auch noch "komplett" latenzfrei, als ohne dass das Plugin etwas raufaddiert.

  • Patrick   18. Feb 2011   10:08 UhrAntworten

    Es gab im Netz schon mal Vergleiche von DSP gegen Native und da gab es einen klanglichen Unterschied zugunsten von DSP.
    Am besten einfach mal selbst testen!

    • Carlos (delamar)   18. Feb 2011   14:00 UhrAntworten

      In der Zwischenzeit ist eine Menge Zeit vergangen und die nativen sowie DSP-gestützten Plugins haben sich weiterentwickelt. DSP kann per se nicht besser klingen - der Unterschied ist der Ort, wo die Berechnungen stattfinden.

      Und selbst testen ist definitiv die Maßnahme schlechthin :)

  • 4damind   19. Feb 2011   15:43 UhrAntworten

    Viele erwarten von SSL einen "Sound" der eigentlich gar nicht vorhanden ist? SSL klingt doch eher transparent, insbesondere die Duende Sachen von der C200 Console (rein digital). Und ja.. Wer kennt denn wirklich bedeutende Produktionen die auf dieser digitalen Console gemischt worden sind?

    Zu den Duende Native Plug-ins.
    Der Bus Compressor ist ok, er bietet wenig Features und klingt transparent. Mir gefällt aber "The Glue" bedeutend besser, zumal er mehr nützliche Features hat und vom Grundklang irgendwie ein Mittelding zwischen UAD SSL, Waves SSL, Duende SSL ist.

    Der EQ ist technisch gesehen auch sehr transparent. Verglichen mit aktuelleren Plug-ins kann er aber nicht mithalten. EQuality, Pro-Q oder ähnliche Kandidaten graben da schon deutlich das Wasser ab.

    Der X_Comp ist grafisch ansprechend und auch sehr transparent. 159€ ist eine Preislage die ich durchaus gerechtfertigt finde.

    Das X-Verb klingt sehr gut und hat eine sehr durchdachte Oberfläche. Der Entwickler von dem Reverb firmiert ja mittlerweile unter "Relab" und ist bekannt mit dem LX480 light Plug-in. Aber verglichen mit anderen aktuellen Reverbs wie Lexicon PCM, Relab LX480, Aether usw. finde ich das X-Verb zwar im oberen Mittelfeld aber für 279€?

    Der Channelstrip ist Ok. Jetzt nix so arg besonderes wenn man mit dem UAD SSL (ehemals 4K) oder auch den Waves Sachen vergleicht. Selbst zum UAD Neve 88RS kommt jetzt nicht die große Erleuchtung. Trotzdem gefällt er mir aus dem SSL Bundle schon recht gut.

    Ich finde die SSL Sachen aber insgesamt total überbewertet. Das ist wirklich der Name der bei vielen noch im Kopf geistert. Dabei kenne ich kaum jemanden der selbst früher von einem "SSL Sound" geschwärmt hätte. Die Leute fanden einfach nur die Automatisierungsmöglichkeiten ziemlich geil. Für Charakter oder "Sound" hat man was anderes genommen (Z.B Neve)

    Ganz davon abgesehen scheinen die Plug-ins auch etwas mit heißer Nadel gestrickt worden zu sein. Einige haben unter speziellen Hosts Graphik Probleme oder bekommen die Sachen irgendwie nicht autorisiert.
    Bei mit unter Cubase 6 blockieren sie sämtliche Plug-in Fenster (wenn man sie schliessen will friert Cubase für ein paar Sekunden komplett ein). Möglicherweise irgendwas im Zusammenhang mit diesem neuen Kopierschutzdingens was SSL da benutzt. Der Support meinte es könnte was mit der Graphik in C6 zu tun haben, momentan supported man auch Cubase 6 noch nicht.

    Die SSL Native Sachen überzeugen einfach nicht komplett. 249€ z.B. für den Channelstrip ist ja schon eine Hausnummer. Da zahle ich auch gerne aber dafür muss dann halt auch der Gegenwert stimmen.

  • Burger   20. Feb 2011   19:57 UhrAntworten

    danke 4damind für den bericht.
    das ergebnis überrascht mich nicht wirklich.
    allerdings gibts halt auch diverse ssl channel plugs die nen sound machen (z.B. das übersteuern von nem waves ssl channel... kann schon spass machen, und emuliert angeblich auch die harmonischen aus der analogen welt)

    carlos, du schriebst:

    DSP kann per se nicht besser klingen – der Unterschied ist der Ort, wo die Berechnungen stattfinden.

    wie genau meinst du das? an welchem ort finden denn die berechnungen statt? im dsp, im rechner, im abhörraum?
    auch versteh ich nicht, dass dsp per se nicht besser/anders klingen kann als nativ.
    liegen den einzelnen varianten (z.B. UAD, TDM, Rtas/au/vst) nicht grundlegend verschiedene algorithmen zugrunde?

  • Peter   03. Jan 2012   17:21 UhrAntworten

    Das einzige was man vergleichen Kann sind die SSL G Master Buss Compresoren!
    Die Channel Strip von Waves z.B emulieren die E und Die G Serie ,klingen also schon unterschiedlich.
    Dieser basiert auf Algorithmen der C-Serien-Mischpulte(ich glaube C200), soll den Klang der XL 9000 K Analog-Konsole emulieren!
    Also klingt jedes Plug in anders und es gibt kein besser oder schlechter , ist alles eine Geschmacksfrage , es gibt TonIngs Die mögen die E serie lieber andere die G und so weiter , andere stehen auf Api , oder auf Neve!

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