Songbird: Genialer Open Source Mediaplayer

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Songbird: Genialer Open Source Mediaplayer

Bei der Installation des ca. 13MB großen Programms Songbird Mediaplayer bietet die Routine folgende Plugins auf Nachfrage sofort zum kinderleichten Einbinden in die Hauptapplikation an: Shoutcast radio, Quicktime, Ipod Device Support, 7digital Musicstore, Concerts Kartenservice.

Die Installation verläuft sehr schnell ohne Zwischenfälle.

Erscheinungsbild

Das Programm findet beim Abspielen von Tracks anhand der ID3 Tags Einträge und Bilder auf Last.fm, ordnet diese sofort richtig zu und zeigt die Informationen beim Abspielen der Audiotracks an.

Songbird Oberfläche

Songbird Oberfläche

Vorteile

Das Programm ist sehr übersichtlich gestaltet. Es bietet eine Katalogisierungsfunktion für die Mediadaten der eigenen Festplatte und kann diese mit Informationen aus dem Internet abgleichen und sinnvoll ergänzen.
Man kann die Musik von der eigenen Festplatte z.B. nach Genres oder Künstlern unterteilt anhören, was vor allem bei sehr großen gemischten Ordnerinhalten sehr sinnvoll ist.
Das Programm wertet die in den Musikdateien eingebette Lautstärkeinformationen (Replay Gain) aus. Darauf beruhend gleicht Songbird den Lautstärkepegel bei der Wiedergabe der Musiktitel an, was Pegelsprünge vermeidet. Das Programm beherrscht die unterbrechungsfreie Wiedergabe (Gapless Playback) .

Für Entwickler gibt es eine automatische Fehlermeldung bei Programmfehlern, eine Fehlerkonsole und den schon von Firefox und verwandten Programmen bekannte DOM Inspector. Das lässt begründet auf Stabilität bei der Programmentwicklung hoffen.

Nachteile

Eine Frequenzanalyse oder Aussteuerungsanzeige wie z.B. bei Winamp ist nicht zu finden.

Songbird: Abschließende Betrachtung

Die kostenlose Applikation Songbird wird unter der GNU – Open Source Lizenz veröffentlicht, was auf rechtlicher Ebene ein breites Einsatzfeld dieses Players und seiner Programmroutinen ermöglicht. Für Endbenutzer ist vor allem positiv, dass, wie bei Programmentwicklungen im Bereich des offenen Quellcodes allgemein üblich, ein sehr sicherer und robuster Programmcode zu erwarten ist, der in recht kurzen Abständen gepflegt wird. Updates sind kurzfristig erhältlich.
In Zukunft ist auch die Wiedergabemöglichkeit von Videomaterial geplant.

Der Songbird Media-Player ist unter folgender Adresse erhältlich:
Link

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Lesermeinungen (6)

zu 'Songbird: Genialer Open Source Mediaplayer'

  • Ragnar   12. Mrz 2009   14:16 UhrAntworten

    Toll. Und bei WMA auf dem Mac guckt man mal wieder in die Röhre. Dafür würde man so etwas tatsächlich brauchen.

  • Marcel   13. Mrz 2009   10:03 UhrAntworten

    Ein weiterer entscheidender Nachteil dieses ansonsten hervorragenden Players ist sicherlich die XUL-Geschichte, die auch schon den Firefox zu einem Speicherfresser machen.
    Cross-OS-Programme sind ja schön und gut aber ich denke, wenn die Entwickler die normale Windows bzw. Mac-Oberfläche genutzt hätten, wäre der Browser/Player wesentlich fixer unterwegs. Bei wesentlich weniger Speicherverbrauch.

  • Markus Fiedler (delamar)   13. Mrz 2009   11:29 UhrAntworten

    Hi, danke für die Kommentare.

    Ist denn der Speicherverbrauch heutzutage noch so wichtig?
    Also unter Windows XP läuft der Player sowohl auf meinem betagten Laptop mit 512 MB Speicher als auch auf meinem Desktop-PC mit 2 GB Speicher hervorragend.
    Und das auch parallel zu anderen Programmen (z.B. Gimp oder Sonar).
    Der Laptop-PC ist ein alter Intel Celeron mit grade mal 2,6 GHz.
    Also ich sehe da keine Probleme. Abgesehen davon finde ich die Funktion des automatischen Anzeigens von Künstlerinformationen hingegen äußerst sinnvoll und gut gelungen.

    Viele Grüße, Markus

  • Marcel   13. Mrz 2009   12:38 UhrAntworten

    Ich wollte ja damit auch nicht sagen, dass der Player mir Ressourcen ohne Ende klaut. Letztendlich hab ich, wenn ich nebenbei Musik hören will und gleichzeitig im Photoshop arbeite eh XMPlay laufen, da der nur 3 MB Speicher wegnimmt und so den Rest für Photoshop frei lässt.
    Als Organisierungstool hingegen ist Songbird unschlagbar.

  • Buddy   17. Mrz 2009   12:11 UhrAntworten

    "Es bietet eine Katalogisierungsfunktion für die Mediadaten der eigenen Festplatte und kann diese mit Informationen aus dem Internet abgleichen und sinnvoll ergänzen"

    Aber gefundene Metadaten aus dem Netz irgendwie in die Dateien reinschreiben und die so flott und komfortabel zu bearbeiten geht nicht, oder bin ich nur zu blind um die Funktion zu finden? Sowas wie "Infos in CDDB suchen" und dann Genreinfos oder was weiß ich in die Dateien reinschreiben wäre nämlich schön... meine Sammlung ist zwar schon sehr ordentlich, aber noch nicht perfekt. ;)

    Grüße!

  • Fuchss   18. Jun 2009   01:01 UhrAntworten

    WMA geht meines Wissens per AddOn!

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