SONAR 7: Testbericht

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Sonar 8 Testbericht

In der Zwischenzeit haben wir bereits den Artikel SONAR 8 Testbericht auf delamar veröffentlicht, der den Nachfolger von SONAR 7 auf Herz und Nieren prüft.

Cakewalk SONAR 7 erfreut sich einer stets wachsenden Anhängerschaft unter den Musikproduzenten im Bereich des Homerecording und schaut man sich die ellenlange Featureliste an, dann kann das auch kaum noch verwundern.Nicht nur auf den ersten Blick bietet SONAR 7 alle notwendigen Werkzeuge, um einen gelungenen Start in die heimische oder professionelle Musikproduktion hinzulegen und so hat Markus Fiedler die Musikproduktionsumgebung SONAR 7 Producer Edition für delamar in Form eines Testberichts mal genauer unter die Lupe genommen.

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SONAR 7: Testbericht

Einleitung

Seit langem benutze ich schon Musiksoftware von Cakewalk. Angefangen hat es mit Cakewalk 2.0, später bin ich auf Cakewalk pro Audio 8.0 bzw. 9.0 umgestiegen um dann letztendlich bei Cakewalk SONAR 5 Producer hängen zu bleiben. In den nun ca. 16 Jahren, in denen ich die Entwicklung von SONAR 7 mitverfolge, hat sich das Erscheinungsbild des Programms rasant geändert.

Was nach heutigen Verhältnissen als einfacher MIDI-Sequenzer mit bestechender Schwarze-Punkte-Grafik in excelartiger Tabellenform anfing, hielt mit dem Markt mit und ist nach wie vor eines der führenden Produkte neben anderen Größen wie Digital Performer, Cubase, dem zwischenzeitlich von Apple übernommenen Notator Logic, etc. pp.

Für mich ganz persönlich war Cakewalk pro audio 8.0 das einzig vernünftige Programm als ich 1998 anfing, auf Basis eines Motu2408 AD/DA Wandlers das Tonstudio auf digitales HD-Recording umzustellen. Dieses Programm war damals zumindest auf meinem AMD K6- System deutlich stabiler als das konkurrierende Cubase VST 3.5x – und ehrlich gesagt, war Cakewalk damals das einzige Programm, welches dank geringer CPU Last auf meinem (nach heutiger Sicht lahmen) 500MHz Computer die gleichzeitige Wiedergabe und Aufnahme von insgesamt bis zu 40 Audio-Spuren in 44.1kHz und 16bit ermöglichte.

Aber zurück zum Kern: Der SONAR 7 Testbericht, für den mir die Version SONAR 7 Producer Edition in der Version v7.02 vorlag.

 

Was kann Cakewalk Sonar schon seit langem?

Ich versuche mich kurz zu fassen, obwohl das hier eigentlich ein sehr langer Abschnitt werden müsste.

SONAR 7 ist ein MIDI- und Audiosequenzer mit vollem Funktionsumfang. SONAR 7 verfügt über eine Spurenanzahl von insgesamt an die 10.000 – die tatsächliche Leistungsgrenze wird wohl nur durch den PC bestimmt. Das Programm ist fähig, Mehrkanal-Audio wie 7.1 oder ähnliches zu bearbeiten und wiederzugeben, wobei die Anzahl der Kanäle frei wählbar ist.

SONAR 7 war ursprünglich in Form des Programms „Cakewalk“ (hier gab es offensichtlicherweise eine Namensänderung) ein MIDI Sequenzer. Dementsprechend gibt es selbstverständlich alles, was man zur Bearbeitung von MIDI benötigt inklusive eines sehr hochwertigen MIDI-Filter-Auswahl-Dialogs. Des Weiteren verfügt SONAR 7 über verschiedene Ansichtsformen für ein Projekt: Notenansicht, Spuransicht, Pianorolle, Eventansicht und Mischpultansicht bieten für jeden Arbeitsschritt die richtige Oberfläche.

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