Roland R-Mix: Software zur visuellen Bearbeitung fertiger Mixe angekündigt

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Roland R-MIX

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Roland R-Mix: Software zur visuellen Bearbeitung fertiger Mixe angekündigt

Mit R-Mix kannst Du einzelne Instrumente oder den Gesang aus fertig produzierten Abmischungen nachträglich ausblenden, um z.B. »Minus One-Songs« zu produzieren. Oder Du kreierst eigene Remixe durch das Zusammenmischen von Elementen zweier Stereo-Spurenpaare innerhalb von R-Mix.

Roland R-MIX

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Als Übungswerkzeug eignet sich R-Mix zur Verlangsamung oder Isolierung eines einzelnen Instruments aus einem Mix wie z.B. ein Gitarrensolo, um dieses dann besser üben zu können. Auch zur Restauration alter Aufnahmen soll sich R-Mix nutzen, indem die Pegel einzelner Instrumente angepasst und Nebengeräusche reduziert werden.

Aufmerksamen Beobachtern wird nicht entgangen sein, daß mit QuikQuak MashTactic bereits vor einigen Monaten ein sehr ähnliches, wenn auch deutlich einfacher gestricktes Plugin veröffentlicht wurde.

 

Roland R-MIX: Die wichtigsten Features

  • Darstellung der einzelnen Elemente eines Stereo-Mix als farbcodierte Energie- und Frequenz-»Wolken«
  • Freies Auswählen und Bearbeiten einzelner Elemente eines Stereo-Mix
  • »Höchste Klangqualität«
  • Erstellen von »Minus One«-Versionen durch gezieltes Ausblenden einzelner Instrumente oder des Gesangs aus fertigen Stereoaufnahmen
  • Remixes aus zwei Paaren von Stereo-Spuren innerhalb von R-Mix oder Isolieren und Verlangsamen einzelner Instrumente zum Üben
  • Restaurieren alter Aufnahmen durch gezieltes Unterdrücken von Nebengeräuschen und Nachjustieren der Pegel einzelner Instrumente
  • Vereinfachte Version für iPad

 

Roland R-Mix: Preis & Verfügbarkeit

Der Preis für Roland R-Mix ist noch bekanntgegeben worden. Auch zum Veröffentlichungstermin gibt es noch keine Angaben.

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Lesermeinungen (6)

zu 'Roland R-Mix: Software zur visuellen Bearbeitung fertiger Mixe angekündigt'

  • Tino Schulz   15. Sep 2011   10:40 UhrAntworten

    Wieso erinnert mich das Prinzip so stark an Melodynes Direct Note Access? ;)

    Liebe Grüße, Tino

  • Thomas Zwilling   16. Sep 2011   14:08 UhrAntworten

    Ich soll also mit den Augen über etwas entscheiden, das dür die Ohren gedacht ist? Naja, irgendwie wird es das Marketing schon verkaufen...

  • Rolto   21. Sep 2011   17:34 UhrAntworten

    Na dann entscheide doch mit den Ohren und lass ruhig mal die Augen zu, während Du Deinen Sequencer bedienen willst. Macht Spass oder?

    • Tino Schulz   21. Sep 2011   22:30 UhrAntworten

      Dafür gibts doch genügend Controller ;)

      Ich liebe es z.b. den Computer nur noch als Bandmaschine zu benutzen.
      Fader und Regler in der Hand zu haben, während der Bildschirm aus ist, macht viel mehr Spass, find ich.
      Ich benutze den Computer dann nur noch als Schneidewerkzeug, Bandmaschine, bzw. für ein paar Plugins (sehr feine Notchfilter, bzw. Gate)

      Erst im Mastering mach ich den Bildschirm nochmal für einen Frequenz-Analyzer an.

  • Rolto   04. Okt 2011   08:57 UhrAntworten

    Und so machen es viele Semiprofis, die ihre Software bei Rapidshare preiswert erstanden haben. Nur einen kleinen, leicht verständlichen Teilbereich des Sequencers nutzen. Bei Dir bleiben nunja....... On-Board Synthesizer, VST-Plugins, Midi-Sequencing und zielgerichtete CC- Modulation externer Synths scheinbar komplett ungenutzt.Warum kaufst Du Dir nicht ein Ipad mit einer 5€ Recording-App?

  • Ralph   25. Nov 2011   05:35 UhrAntworten

    Die R-Mix Software erinnert mich mehr an die Versuche wav oder mp3 in midi umzuwandeln. Auch wenn das Ziel bei R-mix ein anderes ist, so ist mindestens der Ansatz ähnlich.

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