Rob Papen Blade: Virtueller Synthesizer mit additiver Synthese

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Rob Papen Blade

Fesche 3D-Darstellung, dabei ist's eigentlich ein Plugin: Rob Papen Blade

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Rob Papen Blade

Der Rob Papen Blade erklingt in maximal 16 Stimmen und kann polyphon, monophon sowie im Legatomodus betrieben werden. Im Zentrum des Blade steht der sogenannte Harmolator. Es handelt sich um eine System additiver Synthese, bei dem globale Kontrollen zum intuitiven Sounddesign genutzt werden können, anstatt dass Du die additiven Partiale einzeln ändern musst. So soll die Einfachheit subtraktiver Synthese mit den Möglichkeiten der additiven Synthese verbunden werden. Der Harmolator bietet einen Suboszillator (Sinus/Rechteck), dedizierte Hüllkurven und die räumliche Spreizung der Oszillatoren, um den Klang fetter zu machen.

Rob Papen Blade

Fesche 3D-Darstellung, dabei ist's eigentlich ein Plugin: Rob Papen Blade

Als dedizierte Modulationsquellen für den Harmolator stehen Hüllkurven, LFOs, die Anschlaghärte und weitere Kontrollen zur Verfügung. Dazu kommen noch die frei zuweisbaren Modulationsquellen: zwei Hüllkurven, zwei LFOs und vier weitere Quellen. Sämtliche Kontrollen können als Destinationen für die Modulation verknüpft werden. Ein XY-Pad mit polyphonem und monophonem Modus kann zur manuellen Klangsteuerung eingesetzt werden oder automatisiert Pfade ablaufen, die zuvor aufgezeichnet wurden.

Zwei Effekteinheiten für die 27 Effekte sind integriert – mit 21 Verzerrungsarten, Reverb, Tape Delay und vielen weiteren Effekten kann der Sound modifiziert werden. Hier können wir wieder feine Effekte erwarten, wie schon beim Rob Papen Punch, den wir kürzlich getestet haben. 14 Filtertypen stehen bereit, darunter Hoch- und Tiefpassfilter (6, 12, 18, 24 dB/Oktave), Bandpass-/Kerbfilter (12, 24 dB/Oktave) sowie Vocal- und Kammfilter.

Die »Easy Page« bietet die wichtigsten Parameter auf einen Blick. Ein 16-Step-Arpeggiator, der auch als Sequenzer für Modulationszwecke genutzt werden kann, ist implementiert. Alle Parameter lassen sich automatisieren.

 

 

Rob Papen Blade: Preis & Verfügbarkeit

Der Rob Papen Blade wird im ersten Monat zum Einführungspreis von 119,- US$ (regulär 139,- US$) über die Website des Herstellers erhältlich sein. Wann das Plugin erscheint, ist noch nicht bekannt.

Windows Windows (32/64 Bit)
VST RTAS

Mac OS X Mac OS X (32/64 Bit)
VST AU RTAS

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Lesermeinungen (4)

zu 'Rob Papen Blade: Virtueller Synthesizer mit additiver Synthese'

  • oliver schmitt   25. Jan 2012   10:37 UhrAntworten

    wow, ein wirklich spannendes konzept! das nenn ich mal "bewegung im sound" - klasse!

    gruß,
    olli

  • gaswerk-music   25. Jan 2012   14:33 UhrAntworten

    Eine kleine redaktionelle Berichtung. Anstatt "Der Rob Papen Punch ist ein virtueller ..." - sollte es Blade heißen.

    Der Harmulator erinnert mich ein bisschen an das Modulationstool im PolyKB.

    • Felix Baarß (delamar)   25. Jan 2012   14:38 UhrAntworten

      Oh, danke. War in Gedanken wohl noch beim Testbericht vom Punch. ;)

  • Alex Cybok   25. Feb 2012   19:58 UhrAntworten

    Mit dem Punch und nun dem Blade, beweist Rob Papen einmal mehr wie man Plugins doch noch weiterentwickeln. Vor geraumer Zeit wurde noch gesagt, 3OSC, 2filter USW, also das was alle haben ist das Creative Ende. Er beweist das Gegenteil.
    RESPEKT!!!

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