Musikmesse 2009: Celemony Melodyne Editor DNA
Das Münchner Unternehmen Celemony wird seine innovative Software Melodyne Editor, mit der man einzelne Töne aus polyphonem Audiosignalen nachträglich ändern kann, auf der Musikmesse in Frankfurt vorstellen.
Musikmesse 2009: Celemony Melodyne Editor DNA
Was mir in der Pressemitteilung sofort aufgefallen ist: Es ist keine Rede von Veröffentlichung von Melodyne Editor. Die Technologie Direct-Note-Access war bereits auf der Musikmesse im vergangenen Jahr vorgestellt worden und hatte regelrechte Begeisterungswellen bei Publikum und Fachpresse ausgelöst. Seitdem wurde die geplante Veröffentlichung des damals angekündigten Melodyne Plugins für Herbst 2008 auf Frühjahr 2009 verschoben.
Celemony Software informiert über den aktuellen Stand der DNA Technologie und die Präsenz von Celemony auf der Musikmesse Frankfurt.
Celemony zeigt am Stand D70 in Halle 5.1 den neuen Melodyne editor, welcher auf der Namm im Januar 2009 zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Melodyne editor ist das erste Produkt, welches die mit großer Spannung erwartete Direct Note Access (DNA) Technologie von Celemony enthält. Damit ist es zum ersten Mal möglich, einzelne Akkordtöne innerhalb von Audioaufnahmen nachträglich zu verändern. Natürlich bietet Melodyne editor auch die komplette bereits bekannte Melodyne Technologie zum bearbeiten von Einzelstimmen.
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Celemony Melodyne Editor: P&V
Celemony Melodyne editor funktioniert als Plugin genauso wie Stand-Alone und wird für 349 USD/Euro im Fachhandel erhältlich sein. Ein genauer Termin für die Veröffentlichung ist uns noch nicht bekannt, wir liefern diese Information nach.
Alle Infos zur Musikmesse 2009
Wir haben alle News, Meldungen, Gerüchte, Neuheiten und Highlights der Musikmesse Frankfurt für Euch auf einer Seite in einer Übersicht zusammengestellt.
Schaut doch mal vorbei!
Musikmesse 2009


27. Mrz 2009 | 23:11 Uhr
…krasse Sache!! Würde mich interessieren, wie die Ergebnisse klingen.
Ist das gedacht nur für die Bearbeitung von 1 Instrument oder Chor? Gibt es schon Infos, ob die Technik bei einem kompletten Track anwendbar ist oder bei Aufnahmen, in denen 2 oder mehr Intrumente enthalten sind?
So oder so muss Antares wohl bald nachziehen…
28. Mrz 2009 | 08:52 Uhr
Celemony Melodyne kann in der Urversion (die auch aktuell am Markt ist) nur monophone Audiospuren, also Gesang oder einzelne Töne sehr eindrucksvoll verändern.
Diese neue Technik DNA (Direct Note Access) kann auch auf polyphonem Material angewendet werden. Z.B. funktioniert sie wohl bei einer Gitarre, die Akkorde im Arpeggio spielt und bei der sich Töne überlagern. Seit letztem Jahr wird sich diese Technologie sicherliche weiterentwickelt haben.
Wir berichten von der Musikmesse und werden auch einen Celemony Melodyne Testbericht veröffentlichen, sobald wir das Programm einem Test unterziehen konnten.
29. Mrz 2009 | 01:58 Uhr
Hi, ich habe Peter Neubäcker zu den Möglichkeiten befragt, die sich mit gemischt instrumentiertem polyphonem Material ergeben.
Es ist generell nicht möglich, einzelne Instrumente voneinander zu trennen. Hingegen ist es möglich, die logische Struktur eines Stückes zu ändern, z.B. die Tonart von Dur nach Moll zu wechseln, oder auch andere Skalen zu verwenden.
Das Programm erkennt in einem Musikstück den momentanen Klang an einer Stelle als einzelnes Instrument (egal ob da auch vielleicht Orgel, Gitarre und Gesang gemeinsam spielen). Spielen zwei Instrumente den gleichen Ton sind sie nicht von einander zu trennen.
Spielen sie nicht den gleichen Ton, sind sie zwar von einander zu trennen, aber nur bedingt. Überschneidet sich die Obertonstruktur ungünstig werden evtl. Obertöne eines Instrumentes mit dem Grundton des Klanges eines anderen Instrumentes verschoben.
Grüße, Markus
06. Jun 2009 | 08:28 Uhr
Coming Soon,
aber wann ?
Das Update wurde nun zu zweiten mal Zeitlich
verschoben.
Was man da so über DNA hoch in den Himmel
schreit ist vielleicht eine Finte, um die eigentliche
Software besser an den man zu bringen.
Ohne Zweifel, das was Melodyne leistet ist großartig,
doch die Polyphone Bearbeitung einer Audiodatei
ist eben doch mal eine andere Baustelle.
Ich hoffe ja nur, dass man nicht letzt endlich auf Grund
von BUGS, die sich während der Entwicklungsphase eingeschlichen
haben, den Schwanz einzieht und weiterhin die User im Glauben
hält, es gäbe da eine Wunderwaffe, für Leute die nicht gerne
die Kongruenz betrügen.
Warten wir es ab, vielleicht geschieht doch noch ein Wunder ;-)