MOTU BPM 1.5: 4 GB neue Samples & erweitertes MIDI
Die virtuelle Groovebox MOTU BPM liegt nunmehr in der Version 1.5 vor. Das bedeutet vier Gigabyte neuer Samples, Kits und Loops für unzählige Musikstile, erweiterte MIDI-Kontrolle und mehr.
MOTU BPM 1.5: 4 GB neue Samples & erweitertes MIDI
Beat Box Anthology: Über 10000 neue Samples (4 GB) mit den Klängen klassischer Drum Machines der 70er, 80er und 90er Jahre. Dabei kannst Du einzelne Samples, Kits und Patterns in den Kategorien Klassisch (z.B. 808 und 909), Analog und Digital durchforsten, außerdem lassen sie sich nach Instrumenttypen wie Kick, Snare, etc. ordnen. Die Aufnahmen mit 24 Bit / 96 kHz und das Mastering wurden bei Sterling Sound in New York durchgeführt.FlexLoops: Hunderte neuer FlexLoops™, also programmierbare Kits und Patterns, erlauben die Kontrolle über jedes Loop-Element, von den einzelnen Samples bis hin zu spezifischen Effektparametern. Dabei gibt’s Futter für Dutzende neuer Stile wie Big Beat, Hip Hop, Dancehall, Dub, Electro, Minimal, Hard Trance, House, Jungle Drum ‘n’ Bass, etc. Drei unabhängige Effektketten, die sich auf einzelne Loop-Komponenten applizieren lassen, stehen zur Verfügung.
Erweitere Unterstützung für MIDI Controller: Viele Funktionen des BPM können nun per MIDI Learn dem Controller Deiner Wahl zugewiesen werden. Voreinstellungen für diverse populäre Drum Pad Controller (z.B. Akai MPD) werden mitgeliefert.
Note repeat: Zur Wiederholung der gerade gehaltenen Note drückst Du den Knopf “Note Repeat”; die Werte reichen von 1/64 bis 32/1, auch triolisch oder punktiert. Natürlich lässt sich diese Funktion auch per Controller nutzen, wobei die Werte sich sogar “on the fly”, also während der gespielten Note verstellen lassen. Die Velocity der wiederholten Noten wird per Aftertouch-Druck kontrolliert.
MOTU BPM 1.5: Preis & Verfügbarkeit
MOTU BPM 1.5 ist für 295,- US$ auf der Webseite des Herstellers erhältlich. Das Upgrade kostet 79,- US$.



17. Nov 2011 | 19:37 Uhr
Immer und immer wieder 808 und 909 Drum. Damit ist man doch sowas von zugeforstet 60er. 70er, 80er. Es hat sich was geändert und wir haben andere Zeiten.
Wenn man sich heutige POP Produktionen anhört, dann sucht man vergeblich nach Kits, die auch nur annähernd diesen Sound erreichen.
Natürlich kann man vieles mit Effekten bewerstelligen. Ich besitze Motu BPM und erstelle mir damit auch Beat Lines. Meistens benutze ich dazu aber eigene Samples, die man ja zum Glück verwenden kann in diesem Programm. Das kann man aber auch im Stepseqenzer von Cubase tun. Die Instrumente in Motu BPM kann man ja ganz und gar vergessen.
Und das Handling ist doch sehr umständlich und erst mal schwer zu durchschauen.Ich brauche kein Spielzeug, sondern will produzieren.
Ich habe den Kauf damals bereut und werde mir das Upgrate nicht kaufen.
26. Dez 2011 | 11:41 Uhr
@ Franz…also von einem Spielzeug ist Motu BPM weit entfernt und obwohl, mit Spielzeugen wurden auch schon einige Hits (nicht nur Trios da da da…*g) produziert und so ist es doch völlig egal, was man zum produzieren verwendet.
Es ist wie mit dem Auto fahren, bevor man losfährt sollte man ein paar Stunden investieren und das Auto fahren erstmal lernen…nur, im Vergleich zu Cubase, wenn ich Cubase und Motu BPM einem Anfänger vorlege, dann werden die Meisten wohl eher einen Ton aus Motu BPM rausbekommen und gute Ergebnisse erzielen als aus Cubase. Generell würde ich es aber eh so sehen, Motu BPM ist ein Baustein in meinem Setup und als Ideenschleuder einfach (fast) perfekt. Obwohl ich auch behaupte, man kann mit BPM auch als alleiniges System schöne Songs basteln. Für mich ist BPM durchaus ein professionelles Instrument und eine tolle Ergänzung für jedes Setup.
30. Jan 2012 | 13:31 Uhr
Es gibt 2 Sachen die BPM seit Ver 1.05 (alt) bietet,
bitte mal mit jedem aktuellen Sequencer vergleichen.
Das ist eine komplette synthetische Tonerzeugung UND
den sehr umfangreicher Arpegiator. Beides mit vielen
Presets zum “sofort-spielen”. Nun kann sagen:” Na ja,
synthetische Tonerzeugung habe ich im Sequencer als
VST/AU und ein Arpegiator ist nichts besonderes usw.”
Die Diskussion kann endlos weitergehen, ohne es auch
nur einmal (im Sequencer + BPM) ausprobiert zu haben.
Übrigens, einen 12Bit Sampler (Hardware) besitze ich
auch noch, den Sound kann man nicht absamplen. Geht
einfach nicht, der alte Filtersound macht die Sache unmöglich.
Also: Im Grunde ist Software daher sowieso nichts :-)
30. Jan 2012 | 14:02 Uhr
Es kommt noch 1 Sache dazu. Die Sound-Engine/Software
hinter Motu BPM ist von UVI. Motu hat also Knowledge
eingekauft, einfach mal die UVIWorkstation testen.
(Mac/PC, Standalone, VST/AU etc)
Übrigens: Das Sound-Packet der “Beat Box Anthology”
kostet alleine 149$, das Motu Update 1.5 inklusiv der “Beat Box Anthology” kostet 79$. Lohnt das Update?
ja ja, ne ne. Ich arbeite nicht bei Motu oder UVI etc.