Korg iElectribe: Der Electribe für’s iPad

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Korg iElectribe: Der Electribe für’s iPad

Das iPad hat ein paar gravierende Schwächen, doch soviel scheint sicher: Es wird wesentlich zur Demokratisierung von Touchscreens für Musikproduktion und Live Performance beitragen. Wenn wir den Testberichten Glauben schenken dürfen, ist die Hardware ist gut verarbeitet und die Unmittelbarkeit und Präzision bei der Bedienung des Touchscreens vorbildlich. Die rasant wachsende Zahl sogenannter „Apps“ („Applications“: Applikationen, Anwendungen, Software) – viele von hoher Qualität und für professionelles Arbeiten geeignet – zeigt schon jetzt, daß das iPad für Musiker ein potentiell sehr attraktives Gerät ist.

Korg iElectribe

Korg iElectribe

Der neue Electribe steht noch nicht in den Regalen, und so will Korg die Wartezeit mit dieser App für das iPad verkürzen. Dabei sei iElectribe trotz der einfach zu begreifenden und kurzweiligen Bedienung kein Spielzeug, sondern ein praktisch vollwertiger Ersatz für das Original. Eine funkgesteuerte Synchronisation mit anderen iPads, auf denen weitere Instanzen des iElectribe laufen, wäre hier fein.

Korg iElectribe: Features

  • Sound Engine: Analoges Synthesizer-Modeling, PCM Samples, Virtual Valve Force Tube Modeling
  • Instrumentenstimmen (Parts): 8 gesamt (4 Percussion Synthesizer-Parts, 4 PCM Synthesizer-Parts)
  • Effektsektion: Mastereffekte pro Step/pro Part zuweisbar, 8 Effekttypen (Short Delay, BPM Sync Delay, Grain Shifter, Reverb, Chorus/Flanger, Filter, Talking Modulator, Decimator)
  • Sequencer-Sektion: Pattern mit max. 64 Steps pro Part, Motion Sequencing speichert alle Reglerbewegungen in einem Pattern, 20 – 300 BPM (mit Tap Tempo- und Swing-Funktion), Pattern-Set-Funktion
  • Pattern-Speicher: 160 gesamt (32 Preset-Pattern x 2 Bänke, 32 Primär-Pattern x 1 Bank, 32 Leer-Pattern x 2 Bänke)

Der iElectribe besitzt keine „Song“-Funktion und ist nicht mit dem iPhone und iPod touch verwendbar.

Korg iElectribe: Preis & Verfügbarkeit

Korg iElectribe ist noch bis zum 30. Juni zu einen Einführungspreis von 7,99 € im iTunes App Store verfügbar. Der reguläre Preis beträgt 15,99 €.

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Lesermeinungen (5)

zu 'Korg iElectribe: Der Electribe für’s iPad'

  • Wirgefuehl   07. Apr 2010   19:24 UhrAntworten

    Haha, dat gibbet doch nich... Die Wartezeit verkürzen? Auf was? Auf den SD-Kartenslot? Man, wir warten seit Jahren auf ne neue Electribe und dann sowas: 200 Euro für nen SD-Kartenslot, wobei man das Teil jetzt auch als Software haben kann.

    Wahrscheinlich klingt´s sogar noch noch besser, als die Geräte... Und ´n iPad kostet in Vollversion nur rund 800 Flocken. Testen werd ich´s auf jeden Fall.

    Vielen Dank für den Artikel, Felix und delamar.
    Von und mit Wirgefuehl

  • Kritikör   08. Apr 2010   02:05 UhrAntworten

    habe mich noch nicht so wirklich mit dem thema ipad beschäftigt, weil es für meine zwecke eh uninteressant ist. mich würde aber interessieren, was für euch alle so die größte schwäche daran ist? hat das ding eurer meinung nach eine zukunft im audio-bereich, oder ist es gänzlich uninteressant?

    grüße

  • Phil   21. Mai 2010   14:47 UhrAntworten

    Habs grad aufm iPad ausprobiert und finde es genial. Ist aber nicht mein iPad und daher die Frage: Gibts das auch als VST?

    • Carlos (delamar)   21. Mai 2010   15:51 UhrAntworten

      Hallo Phil, es gibt den Korg Electribe als Hardware. Vielleicht ist das ja für dich interessant?

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