Improvisator: Jetzt kann jeder Musik machen

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Harmony Improvisator

Das Harmony Improvisator VST-Plugin ist ein neuartiges Kompositionstool, das per Mausklick jedem Interessierten die Welt der harmonischen Zusammenhänge zugänglich und transparent macht.

Das Konzept lässt Umfang und Funktionalität bisheriger Chorder weit hinter sich, da Jahrhunderte altes Wissen der Tonsatz- und Harmonielehre die Basis seiner Stimmberechnung und Datenbank bildet. Es unterstützt den Musiker beim Komponieren, Improvisieren und beim kreativen Erkunden der Harmonik.

Erschließen Sie sich einfach per Mausklick ungewöhnliche, gehaltvolle Akkordverbindungen, raffinierte harmonische Ideen. Egal ob Pop oder Choral: Per Tastendruck stehen nun in VST-fähigen Hostprogrammen ausgefeilte Harmonien so unmittelbar zur Verfügung, wie bisher nur die einzelnen Töne der Instrumente.

Mit dem Harmony Improvisator Vst Plugin ist es ein Leichtes, sich sinn- und gehalltvolle Harmoniefolgen auszudenken und zu einem Projekt beliebiger Musikrichtung auszugestalten.

Harmony Improvisator: Features

  • Perfekt harmonisch improvisieren
  • Komponieren nach den Regeln der klassischen Harmonielehre ohne Vorkenntnisse
  • Komplexe Kadenzberechnung, einsetzbar für alle Stilrichtungen
  • Improvisationsmodus für aktive Live-Performance
  • Zusätzliche Ausgabe der Akkorde als Funktionssymbol, beschreibend und als Keyboard-Visualisierung
  • Getestet in Cubase SX3, Cubase S4, Live 7, Fruity Loops 7
  • Wesentliche Zeitersparnis beim Erstellen harmonischer Grundgerüste für Songs, Soundtracks und Arrangements
  • Deutsche und englische Version

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Lesermeinungen (9)

zu 'Improvisator: Jetzt kann jeder Musik machen'

  • Zettt   11. Mrz 2008   15:56 UhrAntworten

    Neeein und sicherlich nur fuer Windows. Schade aber auch.

  • Ken Park   11. Mrz 2008   18:20 UhrAntworten

    Ich finde solche Programme furchtbar. Ich bin da vielleicht ein bisschen zu hart, aber ich finde es nervtötend, dass immer mehr Programme erscheinen, die einem suggerieren, man könne Musik machen ohne auch nur einen Funken von Harmonielehre oder sonstigem zu verstehen. Das führt nur zu noch mehr Konservenmusik und computergeneriertem 0815 Einheitsbrei. Mit dem Magix Music Maker hat es angefangen und ein Ende ist noch lange nicht erreicht.

    Es lebe das An-Der-Oberfläche-Von-Lebendiger-Musik-Kratzen.

    Ich würde mich über eine Diskussion freuen.

    • Romantiker   28. Jul 2013   15:12 UhrAntworten

      @Ken Park
      Ja, wirklich furchtbar, seit 1896 die Schellackplatte als Musikkonserve kam, und seitdem jeder einfach per Handbewegung einfach Musik machen kann, als ob jeder ein Sinfonieorchester spielen und dirigieren könnte. Die grässlichen Auswüchse der Demokratisierung von Musik wird mir ständig im Radiophon entgegen getrötet. Mit telefonbuchdicker Partitur im Konzertsaal sitzend, nur so lässt sich doch echte, alte, wahre und tiefgehende Musik studieren!
      Seien wir doch ehrlich, seit dem Palestrinastil gab es doch keine nennenswerte Entwicklung mehr in der Musik.

  • carlos (delamar)   11. Mrz 2008   18:25 UhrAntworten

    Ich befürchte, man kann da wenig nur gegen machen. Musiker der älteren Generation empfinden ja bereits das Nutzen von Samples als nicht-musikalisch.

    Es wird ohne Zweifel immer mehr Geräte, Programme und Anwendungen geben, die von ganz alleine Musik machen. Diese Entwicklung wird nicht aufzuhalten sein. Ich bin nur gespannt, ob diese auch irgendwann das Publikum auch ersetzen können? ;)

    Nichtsdestotrotz müsste man sich dieses Plugin hier mal etwas genauer anschauen, um sich ein eigenes Bild davon zu machen. Prinzipiell ist die Weiterentwicklung und der Fortschritt ja immer begrüssenswert!

  • Funatyc   11. Mrz 2008   21:13 UhrAntworten

    @Ken Park - also ich finde das man zunächst bedenken sollte für wen solche Programme gedacht sind. Magix Music Maker ist für viele ein Einstieg in die Musik. Musik soll in erste Linie Spaß machen und die eigene musikalische Kreativität fördern. Du kannst mir ruhig glauben, 99% der Magix MM sind sich dessen bewußt das sie nur Loops aneinander kleben und damit nicht den neusten Hit produzieren. Abgesehen davon ist Magix weiterhin der Urheber der Dateien im Gegensatz zu Steinbergs Sequel z.b. Dort kaufst Du die Rechte an den Files gleich mit (nebeninfo). Mit diese Art von Programmen können auch Menschen mit Musik kreativ werden die es sonst nicht könnten aufgrund der fehlenden Beherrschung von einem Musikinstrument. Der Weg ist bei diesen Programmen das Ziel. Und sicherlich nicht der neuer mega Hit in den Top Ten. Wieso gehst Du davon aus das man ohne Noten oder Harmonielehre keine Musik machen kann? Ich kenne keine Noten und auch keine Akkorde (nur die Hauptakkorde) keine Harmonielehre und spiele nur nach Gehör. Ich spiele Klassik (Chopin, Bach) Jazz (Dave Brubeck, Brian Cullbertson) Rock (Deep Purple, Procul Harom) div. Popsongs und arrangiere selbst richtig gute Musik. Es geht also doch. Und das wichtigste für mich ist das ich Spaß habe und mich beim musizieren unendlich gut entspannen kann.

    @Carlos - Es gibt auch Schlagzeuger die sich gegen eine Klickaufnahme im Studio wehren. Aber ist das wirklich ein Beweis für ihre Qualitäten als Musiker? Ist es ein Beweis für ihr Taktgefühl oder den Grove? Sicher nicht. Es gibt auch Musiker die ihr Instrument zu Perfektion beherrschen und die moderne Technik nicht ausschließen. Und dazu gehört eben auch das schubssen von Loops und Samples. Einfaches Beispiel Jan Garbarek.

    Und jetzt zu dem Programm: Ich finde es ist eine interessante Sache. Es soll den Komponisten nicht ersetzen aber ihn bei der Wahl der Akkordfolge unterstützen und das nach allen Registern der Harmonielehre . Ich fand die Audiobespiele sehr interessant. Aber sicherlich würde ich mir ein solches Tool nicht für 80 € kaufen weil ich dazu viel zu geizig bin und weil meine Musik aus meinem inneren kommt. Ich möchte nicht irgend wann sagen müssen "diesen coolen Part hat für mich eine Software übernommen".

    Jetzt hab ich aber genug gequasselt ;)

    Viele Grüße,

    Marek

  • Tischhupe   15. Mrz 2008   11:02 UhrAntworten

    Ich glaube nicht, dass der Programmierer im Sinn hatte dieSoftware als "Make Music Button" zu nutzen. Sie soll dem Unerfahrenen eine Hilfe an die Hand geben wenn es um Harmonik geht. Die Musik muss der Mensch am PC / Mac immer noch selber machen bzw muss er sich entscheiden was er wie benutzt. Jemand der gar kein Gefühl für Musik hat, wird auch mit dieser Software scheitern.
    Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die Software als Lehrinstrument genutzt werden könnte um die nicht grade triviale Harmonielehre zu vermitteln. Und mal abgesehen davon: Auch mit der ganzen Beginner-, Semi-Profi- und Profisoft und Hardware: Ich habe noch kein musikalisches Werk in den Charts respektive Top10 gehört, dass nur von einer Maschine / PC / Mac gemacht wurde. Da steckten IMMER Menschen dahinter. Also immer mit der Ruhe Leute!

  • Thomas   17. Mai 2014   13:14 UhrAntworten

    Grundsätzlich gebe ich den Vorschreibern recht! Dennoch gebe ich zu bedenken, dass unzählig viel Potential verloren gehen könnte, weil man nie in den Genuss einer theoretischen, klassischen Musikausbildung gekommen ist.

    Man weiß einfach nicht, wie man zu dem Ergebnis kommt, dass einen seit Wochen im Kopf rumschwirrt. Die Ideen sind fantastisch, können aber durch fehlendes Wissen nicht in hörbare Ergebnisse umgesetzt werden.Diese geistigen Ergüsse bleiben der Welt dann verborgen.

    Das fände ich sehr Schade weil ich glaube, dass gerade aus genannten Gründen viel verloren gehen würde.

    Gerade ausgebildete Schreiber/Kompomnisten sollten dort keine Berührungsängste entstehen lassen den bisher hat sich Qualität immer durchgesetzt, mit oder ohne Ausbildung.

  • Thomas   20. Jun 2014   08:46 UhrAntworten

    Hi Kenn Park und Zettt
    ich finde Konservenmusik auch furchtbar, mache selber "elektronische Musik", angestiftet damals von TD und Konsortien. Bis heute kann ich nicht behaupten, viel von Harmonielehre usw zu verstehen.
    Trotzdem habe ich eine Menge Musik im Kopf und die will raus.

    Da kommen mir Geräte wie der Komputer und Synthesizer mit den vielen VST´s sehr gelegen. Mann muss aber trotzdem irgendwie die ganzen Teile dazu bringen, das zu tun, was man will.

    Wenn man dann (und so mache ich das) von Programmen wie dem Improvisator lernt, dann finde ich das super gut.

    Und wenn jemand langweilige Musik machen will, macht er das auch ohne die Hilfe von Software.

    Die Idee ist doch wohl immer das wichtigste und nur weil es Harmonisch klingt, ist es noch lange kein Kunstwerk oder habt ihr Angst, dass man eure Leistungen nicht mehr genug anerkennt ?

    Lieber viele Möglichkeiten als wenige. Jeder muss selber sehen, was er daraus macht.

  • Xcellence   26. Okt 2014   14:46 UhrAntworten

    Würde mich freuen,wenn mir jemand erklären könnte, wie man den improvisator vst in magix samplitude einbindet, bzw. einstellt?! Vielen Dank schon mal im Voraus.

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