HOFA IQ-DeEsser: Zischlauten den Garaus machen

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HOFA IQ-DeEsser

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Einfach – HOFA IQ-DeEsser

Dieses Plugin erlaubt das Editieren von Sibilanten und anderen hochfrequenten Störgeräuschen, ohne dass zuvor ein Frequenzbereich festgelegt werden muss. Die verschiedenen Modi sollen ein präzises Bearbeiten von unterschiedlichstem Audiomaterial auf einfache, effektive Weise ermöglichen. Da für jede Situation ein Modus zur Verfügung steht, müsse nur die Effektstärke reguliert.

Der laut Hersteller innovatives BUS-Modus des HOFA IQ-DeEsser soll das akkurate Handling eines bestimmten Frequenzbereichs ermöglichen – praktisch für Mastering-Anwendungen oder die Nutzung auf einen Bus (Gruppe Spurengruppe). Das Tool soll nicht nur Sibilanten reduzieren, sondern sie auch weicher klingen lassen.

HOFA IQ-DeEsser

HOFA IQ-DeEsser

HOFA IQ-DeEsser: Features

  • Windows & Mac OS X
  • VST, VST3, AU, AAX, RTAS – jeweils auch für 64 Bit
  • Eigens entwickelte Stimmenerkennung
  • Anpassung von störenden Signalanteilen ohne Kompressionsartefakte
  • Korrektur von Frikativen, Sibilanten & Co.
  • BUS-Modus zur Zähmung harscher Klänge beim (Pre-)Mastering

HOFA IQ-DeEsser: Preis & Verfügbarkeit

Beim Verfassen dieses Artikels war das Plugin zum Einführungspreis von 79,90 Euro über die Website des Herstellers zu haben. Danach tritt der reguläre Preis von 99,90 Euro in Kraft. Eine 14 Tage lang funktionsfähige Demoversion steht zum Download bereit.

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Lesermeinungen (3)

zu 'HOFA IQ-DeEsser: Zischlauten den Garaus machen'

  • Donald   03. Nov 2015   13:18 UhrAntworten

    Hallo Leute,
    mich würde mal interessieren ob es bei DeEsser spürbare Unterschiede gibt.
    Kann jemand was zu den Klangunterschieden sagen ?
    Weil bei mir Vocals eher die Ausnahme sind,
    hab ich da nicht die Erfahrung.
    Grüße,
    Donald

    • P.Chris   03. Nov 2015   15:06 UhrAntworten

      Hallo Donald,

      beim De-Essing gibt es, je nachdem wie stark der Effekt angewendet wird, deutliche Klangunterschiede bzw. Unterschiede in der Sprachverständlichkeit, die von angenehmer Entschärfung harscher Zischlaute bis hin- bei maximalen Werten, zur "Fistelstimme" führen kann.
      Zumindest ist dies bei meinem (Software) SPL-De Esser so.

      Man kann mit unkontrollierten Einsatz von De-Essern auch einiges kaputt machen, daher sollte man auch nicht einen ganzen Vocaltrack komplett "de-essen", sondern sich die Hand voll an wirklich problematischen Spitzen in der Wavedarstellung ausfindig machen und vornehmen und hier und dort den Esser mal mehr oder weniger stark anwenden, um die gewisse brillante Transparenz des gesamten Vocaltrack auch beizubehalten, denn nicht jeder "S" und "Zischlaut" ist automatisch gleich problematisch.

      Grüße

  • Patrick   04. Nov 2015   08:43 UhrAntworten

    Diesen Deesser habe ich noch nicht getestet, aber dafür so ziemlich alle anderen. Was jedoch besser klingt als jeder Deesser ist das manuelle absenken der S-Laute um ca. 5 dB.
    Ist etwas Arbeit, kostet aber nichts und klingt am Besten!

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