Harrison Mixbus: DAW mit edler Mix-Konsole für Linux & Mac

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Harrison Mixbus

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Harrison Mixbus: DAW mit edler Mix-Konsole für Linux & Mac

Harrison Mixbus ersetzt Ardours interne Mixing-Engine und spendiert jedem Kanal einen kompletten virtuellen Channel Strip mit EQ, Hochpassfilter und Dynamikbearbeitung. Die Armada von Drehreglern erscheint auf den ersten Blick vielleicht etwas überwältigend, erweist sich beim Mixen eines Projekts mit vielen Spuren jedoch als ungemein komfortabel – wie bei einem großen Mischpult hast Du stets alle Bearbeitungsmöglichkeiten im Blick und griffbereit.

 

Harrison Mixbus

 

Die Expertise von Harrison spiegelt sich in vielen Aspekten wider, die die Programmierer einer DAW nicht in dieser Tiefe durchdenken. So wurde etwa viel Zeit dafür verwendet, stimmige Zentralfrequenzen für den EQ oder die Reichweite der Parameter auszutüfteln.

 

Harrison Mixbus: Features

  • EQ, Filter, Kompressor, analoge Bandsättigung und Summierung basieren auf den renommierten, großformatigen analogen und digitalen Mixing-Konsolen von Harrison
  • Unbegrenzte Anzahl von Kanälen, jeweils mit Hochpassfilter, EQ, Kompressor und vier Mix-Bus-Sends
  • 4 Stereomix-Busse (können für Gruppen oder AUX verwendet werden) mit EQ, Kompressor, Sidechaining und analoger Bandsättigung
  • Stereo Master Bus mit EQ, analoger Bandsättigung, Bob Katz‚ K-meter und Limiter
  • Plugin-Verzögerungskompensation
  • Metering mit Anzeigen für Peak, Peak Hold und Gain Reduction des Kompressors für jeden Kanal auf einen Blick
  • Umfangreiche DAW-Features der Ardour Digital Audio Workstation
  • Unterstützt AudioUnit-Plugins und jedes CoreAudio-Interface

 

Harrison Mixbus: Preis & Verfügbarkeit

Harrison Mixbus ist zum Einführungspreis von 79,99 US$ über die Webseite des Herstellers erhältlich.

Mac OS X Mac OS X 10.4.11 oder neuer
Linux Linux x86 (32/64 Bit) mit JACK

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Lesermeinungen (8)

zu 'Harrison Mixbus: DAW mit edler Mix-Konsole für Linux & Mac'

  • Burger   14. Feb 2011   18:46 UhrAntworten

    bin ich mal gespannt. hat harrison selber seine finger im spiel gehabt??

    freu mich schon auf die ganzen pc-user die rummeckern werden ;)

    • Felix (delamar)   14. Feb 2011   19:03 UhrAntworten

      Hehe, yo, wegen dem Teil überlege ich jetzt sogar, mir endlich ne Linuxpartition auf die Platte zu wuppen. Und 80 Dollar ist ja praktisch geschenkt!

  • Burger   14. Feb 2011   19:07 UhrAntworten

    auch wenn "bringing the analog sound directly to your desktop..." wahrscheinlich etwas utopisch formuliert ist.

    aber au-support find ich geil.

  • V. Sternemann   15. Feb 2011   11:45 UhrAntworten

    Wenn das Ding auch nur ansatzweise soundmäßig das hält, was es verspricht, ist das wirklich ein MUST-HAVE! Dafür stell' ich mir auch gerne noch eine dedizierte Linux-Kiste ins Studio.

    Der Preis ist ja gerade zu lächerlich...

    Ich bin mehr als gespannt!

  • Burger   15. Feb 2011   21:15 UhrAntworten

    habs mir geholt; ich war zu neugierig. erste eindrücke von ca 2 stunden test:

    der sequencer ist eigentlich ganz übersichtlich und erinnert an ein gewohntes environment. manche sachen lassen son bisschen intuitivität zu wünschen offen, gerade bei shortcuts; aber das is wahrscheinlich ma gewöhnung. prinzipiell war ich sehr überrascht, grade für den preis./dafür dass ardour open sourche ist.

    den klang per se fand ich erst mal ok. alles schön "in the shape"... hab jetz aber mal nicht explizit gegen logic, pt oder cubase rennen lassen. laut gearslutz macht die summierung an sich aber (wenn überhaupt) einen ganz marginalen unterschied.

    hab noch bisschen weiter auf gearslutz rumgeforscht; mit der neuen version kann man wohl auch problemlos zu anderen daws verbinden
    (z.B. wenn man nur einen harrison-channel haben möchte, oder wenn man erst nach "harrisonisierung" im gewohnten sequencer weitermachen will, also postfader, z.B. bei ner automation). sag ich aber unter vorbehalt, habs selber noch nicht getestet.

    Dann (was wahrscheinlich am meisten interessiert) der mixer:

    hab mit den filtern angefangen. klingen super seidig in den höhen, leicht knöchig, aber definiert in den mitten und im bass einfach super warm.

    der kompressor is n hammer. eigentlich genug gesagt.
    easy-to-use (2 parameter, threshold und time, also fast oder slow), macht er genau das was er soll. grade bei drums ein genuss. und auf der summe.

    busse: das sahnestück der daw. filter klingen wie gewohnt gut, die tape saturation macht wirklich warmen sound. man hat bei vielen signalen bei der tape sat das gefühl, wenn man sie reindreht, dass sie schon immer da war. grade aufm master wirkt die tapesat wie ne "homogenisierung" des sounds.

    bin ziemlich begeistert. au support soweit ich beurteilen kann ohne probleme. aber auch nur kurz getestet (beste kombi aufm master: elysia alpha + tape sättigung; booomschakalaka klang das teuer...).

    wie gesagt, ich hab die daw nicht gegen andere rennen lassen. das erfordert zeit.

    auch gegen ne echte bandsättigung (n fatso, echt bandmaschine etc) und gegen ein echtes harrison pult konnte ich nicht rennen (wobei das indeed der interessanteste aspekt wäre... hat jemand die nr von bruce swedien ;) ? ) aber in den genuss werde ich so schnell wahrscheinlich auch nicht kommen

    alles in allem hat sichs aber gelohnt. bei dem preis kannste eh nix falsch machen.

    • Felix (delamar)   15. Feb 2011   21:20 UhrAntworten

      Super, tausend Dank für den Erfahrungsbericht! Solche Leser brauchen wir. ;)

  • Tobias   05. Mrz 2013   16:44 UhrAntworten

    Der Sound ist super, ABER, die Einbindung eines Macke Control Interfaces ist alles andere als praktikabel, vor allem am Mac funktioniert so gut wie gar nichts, das Prob stürzt laufend ab, die Fader lassen sich nicht mit einer MMC Funktion belegen, auch unter zu Hilfenahme der Anleitung, kein Erfolg. Midi ist nur durch zusätzliche Software möglich. Audio natürlich auch, was extrem Leistung frisst. Da muss der Hersteller extrem nachbessern. Aber ganz extrem. Ich habe mein Geld zurück verlangt! Bin extrem Enttäuscht.

    • Tobias   05. Mrz 2013   19:02 UhrAntworten

      Ach ja, was noch ganz wichtig ist für die die es sich wirklich anschaffen wollen! Wenn ihr auf dem Mac damit arbeitet, solltet ihr euer Projekt IMMER beenden. Abspeichern bringt nichts! Da gespeicherte Projekte sich nicht mehr laden lassen. Also immer fertig werden, und beten das der Rechner an bleibt, sonst ist alles futsch!

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