FL Studio 8 released!
FL Studio 8 ist draussen und tritt mit über 100 Neuerungen und Weiterentwicklungen, einem verbesserten User Interface und einer erneuerten Audio Engine die Nachfolge von FL Studio 7.
FL Studio 8 hat aber noch mehr zu bieten.
FL Studio 8
FL Studio 8 hat darüber hinaus noch ein neues Multi-Link MIDI System sowie neue Plugins und die Option für Pattern-Clips in der Playlist zu bieten. Die erste Version von FL Studio 8 ist vor 10 Jahren erschienen und die Zeit, wo man diese DAW belächelte schon lange vorbei.
Das Motto hinter FL Studio 8 lautet The fastest way from your brain to your speakers und so wurden viele Verbesserungen dahingehend geplant und umgesetzt.
FL Studio 8: Neue Plugins
Neu in FL Studio 8 ist der FL SynthMaker, eine Adaption des populären SynthMaker für FL Studio. Nutzer können nun eigene Instrumente, Effekte und MIDI Dashboards innerhalb der DAW kreiern.
In der Producer und XXL Edition gibt es zusätzlich den Slicex, einem mächtigen Drumloop Slicer mit ausgefeilten Beat Detection Algorithmen. Slicex bietet den Nutzern von FL Studio 8 das Playback, Re-Arranging und Time-Stretching von Slices, wobei das Plugin für die Arbeit mit Drumloops optimiert wurde.
Ebenfalls neu für alle Nutzer von FL Studio 8 ist die Suite mit neuen und kreativen Plugins, darunter Fruity Limiter (Kompressor / Limiter), Wave Candy (Analyse-Plugin mit Oszilloskop, Spektrumanalyser und Peak Meter) sowie Soundgoodizer (Maximizer / Enhancer).
FL Studio 8 wird ausgeliefert mit Demos folgender Plugins: Maximus / Poizone 2 / Morphine / Toxic Biohazard synthesizer line.
FL Studio 8: Überarbeitete Plugins
FL Studio 8 Edison, das Audio Editing und Recording-Werkzeug hat einige neue Funktionen bekommen: Audio-to-MIDI Analyse, Verbesserung für das Recording von großen Dateien sowie eine verbesserte Integration in FL Studio Playlist.
Der neue Envelope Sequencer bietet eine effektive Methode, um repetitive Arpeggiator-Patterns zu kreieren. Der Video Player, FPC, Fruity Wrapper, Direct Wave und der Parametric EQ2 haben zahlreiche Verbesserungen bekommen.
FL Studio 8: Interface und Audio Engine
Natürlich wurden in FL Studio 8 auch Verbesserungen bei der FL Engine und dem Workflow in der DAW vorgenommen.
Ein interessantes Feature ist der neue Score Logger, der im Hintergrund alle MIDI-Events mit einem Buffer von 3 Minuten aufzeichnet, so dass keine Performance mehr verloren geht. Eine auf diese Weise aufgezeichnete MIDI-Event-Folge kann dann auf einfachste Weise in die Piano Roll Ansicht übernommen werden.
Eine neue Multilink-Controller-Funktion kann sich dauerhaft das Mapping von externen Controllern zu Plugins merken und erzeugt diese beim nächsten Laden eines Plugins automatisch.
Ein neuer Recording Filter erlaubt Nutzern von FL Studio 8 das Aufnehmen von Audio unabhängig von Note Data. Die Piano Roll und die Playlist haben neue Keyboard Shortcuts und Funktionen bekommen, darunter Note Patterns-Clips und Slip Editing/Resizing für alle Typen von Clips. Den Export-Optionen wurde OGG Vorbis Audio hinzugefügt.
FL Studio 8: Mixer
Der 64 Spuren Stereomixer in FL Studio 8 bleibt auch weiterhin der Mächtigste in seiner Klasse. Der Mixer in FL Studio 8 bietet die Möglichkeit für das Kreieren von visuellen Effekten, die mit dem Mausrad neu angeordnet werden können.
FL Studio 8: Formate
FL Studio 8 bietet Support für folgende Formate: VST/VSTi/VST2, DXi, DXi2, MP3, WAV, OGG, MIDI, ASIO, ASIO 2. Durch den DirectWave Editor werden zusätzlich noch AKAI AKP (S5/6K,Z4,Z8), Battery (version 1), MPC, Reason, Kurzweil, EXS24, Kontakt (version 1 & 2), Recycle, SFZ+ und SoundFont2 unterstützt.
FL Studio 8: Preis und Verfügbarkeit
FL Studio 8 Express US$ 49,- (nur Download)
FruityLoops US$ 99,- (Download oder Boxed US$ 139,-)
FL Studio 8 Producer US$ 199,- (Download oder Boxed US$ 269,-)
FL Studio 8 XXL US$ 299 (Download oder US$ 399,- Boxed)
Die fertige Version ist ab sofort verfügbar.


24. Mrz 2008 | 15:10 Uhr
Ich wuerde ja schonmal gern Fruity Loops, jetzt nach all den Jahren, gerne mal wieder testen. Aber leider immer noch nur Windows, kein Mac.
Vor allem ist auch langsam der Zorn dieser Software gegenueber verflogen…
24. Mrz 2008 | 16:55 Uhr
7er hat schon gaudi gemacht.
24. Mrz 2008 | 17:37 Uhr
ich bin schon mit FL 7 vollends zufrieden… habe schon massenweise rezensionen gelesen (von FL 7 & 8, dass das mixing sich grösstenteils schlecht verhält, und alles verwaschen klingt…) dazu kann ich nur sagen: Wer das programm nur oberflächslich betrachtet sollte keine solchen kommentare ablassen.. ich habe auch lange gebraucht um mit FL ein gutes mischverhältnis hinzubekommen (die gut gemischten sind noch nicht released) aber wer 100% FL 7 plugins hören will: http://www.myspace.com/cocabeat
24. Mrz 2008 | 18:12 Uhr
Das wuerde mich jetzt mal interessieren.
Wieso muss ich mich denn erst in das Mix-Verhalten einer Software einarbeiten? Wieso funktioniert das nicht gleich vorher wie es soll?
Ich kenne das von Live, das Programm ist, meiner Meinung nach, zum mischen ungeeignet, da klanglich nicht das heraus kommt was ich mir vorstelle.
Fuer den Mixdown gehe ich lieber nach Logic.
24. Mrz 2008 | 22:14 Uhr
Das wichtigste ist, dass man sich mit seiner Arbeitsumgebung wohlfühlt. Der Rest ist sekundär, imho
25. Mrz 2008 | 09:43 Uhr
@Zett
Weil jede DAW eine andere Mixer Variante hat daher muss man sich in jeden Mixer einarbeiten. Bei Hardware Mixern ist das doch genau so.
Und Verwarschen klingt es mit sicherheit nicht und wenn doch dann liegt es am Mischer und nicht an der Software.
@Carlos
Entweder warst du etwas voreilig mit diesem Artikel oder du hast schlecht recherchiert. FL8 erscheint erst anfang Mai.
25. Mrz 2008 | 10:51 Uhr
Jo klar die Technik dahinter ist meist die selbe aber die Begriffe/ Anordnungen der Bereiche und evtl Funktionsweisen sind doch schon unterschiedlich und das meinte ich damit. Somit muss man sich also in jeden Mixer neu einarbeiten bevor man alles versteht.
Ich bin der Meinung das man mit den FL eigenen Effekten schon gute Sachen machen kann.
Sidechaining in FL ist eigentlich ganz einfach. Das kann man mit dem internen Controllern “Peak Controller” regeln.
25. Mrz 2008 | 09:55 Uhr
Versteh ich nicht. Es gibt Inline, Split und Splint Pulte. Alle haben gemeinsam, dass es Kanaele, Busse, Sends und Auxen gibt in verschiedener Anzahl.
Das Prinzip ist jedoch bei allen Mixern immer das gleiche. Busse fassen Kanaele zusammen, Mit Sends beschickt man Effekte die man ueber Kanaele wieder reinholt. Gehen die Kanaele aus, nimmt man eben Aux Kanaele her.
Aber doch nur weil Bus bei einem Programm nicht Bus sondern, meinetwegen, Merge heisst klingt das Programm deswegen doch nicht anders.
Was sich aber viel mehr unterscheidet sind die mitgelieferten Effekte. Und wenn man auf denen beharrt kann man schon sagen das man bei dem einen Programm Defizite auszugleichen hat. Cubase war frueher von den eigenen Effekten her schlecht bis sehr schlecht. Ein Kompressor der partout nichts macht egal wie du ihn einstellst. Und einen EQ den man beim sweepen nicht hoert.
Deswegen meine urspruengliche Frage. Sind die Effekte von Fruity Loops besonders schlecht/besonders gut dass es da erst einige Tricks & Kniffe zu lernen gilt damit am Schluss ein gutes Ergebnis heraus kommt?
BTW Gibt’s eigentlich Sidechain in Fruity Loops?
25. Mrz 2008 | 11:36 Uhr
Jupp, hätte genauer hinsehen / übersetzen müssen!
25. Mrz 2008 | 11:50 Uhr
@R-Face
Genau das waren meine Fragen.
Das Video ist eigentlich ganz OK. Ist zwar nicht gerade “Sidechaining” aber damit lassen sich sicher auch lustige Effekte generieren.
Kann man nur auf Volume und Pan linken oder generell alle moeglichen Fruity Loops hauseigenen Effekte? Dann haette man ja schonmal einen relativ grossen Spielrahmen.
25. Mrz 2008 | 13:23 Uhr
PS: Da mit dem erscheinen von FL Studio 8 der Preis auch von 149$ auf 199$ erhöht wird kann hier noch auf die schnelle über diesen Promo Link FL Studio 7 + Lifetime Uprgade für 135$ (87,50€) erwerben. Dies entspricht 10% Rabatt.
support.flstudio.com/jshop/shop.php?offer=Default&promo=BBIGAFJ485
Gilt natürlich auch für alle anderen Image Line Produkte.
25. Mrz 2008 | 13:14 Uhr
Den Controller kann man auf alle möglichen Regler/ Fader anwenden egal ob Mixer, Channel, FL eigene Effekte oder VSTs. Man klickt einfach Rechts auf den jeweiligen Regler und wählt “Link to Controller” und das wars schon.
25. Mrz 2008 | 13:18 Uhr
Klingt faehig ^^
Ich glaub ich muss mir doch wieder nen Windows Rechner zulegen.
25. Mrz 2008 | 13:19 Uhr
Argh vergessen.
Hast du vielleicht ein Beispiel wo es sich lohnt den Controller drauf zu legen?
25. Mrz 2008 | 13:26 Uhr
Oha dagibt es viele Beispiele. Z.b. als Gate für Baselines die mit einer Kick mitspielen sollen oder auch um Snares oder BDs zu gaten. Oder halt für Sidechain Kompressoren. Natürlich kann man das auch auf Halls anwenden die mit nem bestimmten Instrument mitgehen sollen. Whatever hast halt tausende von Möglichkeiten.
25. Mrz 2008 | 13:37 Uhr
Schon, schon.
Dachte halt nur das sich da eine ganz besondere Spielweise entwickelt hat mit der Effekte entstehen die in keiner anderen Software moeglich sind.
Das mit Gate, Kompressor und Hall ist ja total easy und auch mit, sagen wir, Live moeglich.
Was Live eben nicht hat ist einen Peak Detector den man auf beliebige Controller legen kann.
25. Mrz 2008 | 15:07 Uhr
R-Face’s ratschläge solltet ihr auf alle fälle beachten. das “pumpen” zum beispiel ist zu fast jedem track zu gebracuhen, der eine anständige baseline hat.. und das mit den rezensionen: habt ihr noch nie gesehen, (z.B. Spiele oder Software)dass etwas VOR dem release auf etlichen Sites gepostet oder bewertet wird ( es gibt da so etwas, das nennt sich beta-version).. und ausserdem stehen schon demos von FL8 zum download bereit…
25. Mrz 2008 | 23:07 Uhr
So nun ist es doch soweit, FL Studio 8 wurde gerade eben released.
flstudio.com/blog/60_blog.php?entry_id=1206479761
Im Image Line Forum stand was von anfang Mai.
[...] Studio 8 ist in Arbeit Zwar ist FL Studio 8 noch nicht auf der gerade stattfindenden Winter-NAMM 2008 veröffentlicht oder präsentiert [...]