Die Zukunft von MIDI: Offene Diskussionsrunde

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MIDI strikes back

Auf der US-amerikanischen Messe findet eine offene Diskussion statt – Thema wird der von der MIDI Manufacturers Association (MMA) propagierte Standard (Codename »HD protocol«) zur Fortentwicklung von MIDI sein. Über die Website der MMA ist eine Anmeldung möglich. Seit mehr als dreißig Jahren unterstützt und ermöglicht MIDI musikalische Expressivität durch Equipment zur Erzeugung und Verarbeitung von Klängen. Heute gibt es unglaublich viele MIDI-kompatible Geräte, darunter auch Smartphones und Tablets als Artefakte, die vergleichsweise grün hinter den Ohren sind.

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Seit einigen Jahren arbeit die MMA an einem laut eigener Aussage aufregenden neuen Protokoll, das mit MIDI koexistieren soll, aber einige bedeutende Implikationen für zukünftige Geräte mit sich bringe. Einige Highlights:

  • Kompatibilität mit MIDI 1.0
  • Plug & Play via USB und Ethernet
  • Tausende von Kanälen zur Handhabung komplexer Setups
  • Eine Vielzahl hochauflösender Controller & Parameter für Kanäle, Gruppen, sogar einzelne Noten
  • Präzise Tonhöhenkontrolle und Artikulationen
  • Datenübermittlung mit Zeitstempel
  • Raum für zukünftige Erweiterungen des Protokolls

Was ist in der Zwischenzeit eigentlich mit OSC passiert? Ja, kann sein, dass die Entwicklung auch dort voranschreitet, nur ist dieser Standard von der Industrie…sagen wir mal eher suboptimal angenommen worden. :p

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Lesermeinungen (1)

zu 'Die Zukunft von MIDI: Offene Diskussionsrunde'

  • sound-affair   20. Mai 2015   03:29 UhrAntworten

    Es ist wie immer nix konkret verstehbar:

    Eine Vielzahl hochauflösender Controller & Parameter … präzise Tonhöhenkontrolle und Artikulationen ...

    Kann man dann endlich finden: polyfone Expression? In Echtzeit??
    Kann man dann endlich das Solieren auch interpretieren???
    Umständehalber polyfon anzusprechende Töne einander abwägen, um Solis auch duofon und monofon spielen zu können????
    Seit nahezu 30 Jahren will ich das anhand des elektronischen Äquivalents einer dafür prädestinierten Instrument-Gattung realisieren. Aber die ist ohne die absolut hindernisfreie und „vogel“freie Einflussnahme auf das dynamische Feedback der Tonerzeugung nicht beherrschbar. Der Midi-Standard ist dem Verlangen nicht gewachsen und vereitelt auch noch das Umschiffen seines „Hoheitsgebietes“ und der Hüllkurven-Generatoren.

    Nun tummeln sich Abermillionen Soundmodule auf der Welt, deren eigentliches Vermögen weder überhaupt noch wenigstens durch Einflechten von Modifikationen und Nachrüstungen ausgeschöpft werden kann. Sie geraten auch als komplettes Keyboard schnell auf's „Abstellgleis“ und fristen ungleich länger als sie benutzt wurden in Kellern, auf Dachböden … aber nicht etwa um die Elektronikschrott-Berge niedrig zu halten. Sondern weil die Dinger – freilich aus Marketing-Gründen – weniger Gebrauchswert bieten als sie gekostet haben.

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