delamar Audio Computer: Betriebssystem und andere nützliche Software

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Windows 7 für die professionelle Musikproduktion

Windows 7 für die professionelle Musikproduktion

Betriebssystem und andere nützliche Software für die Digital Audio Workstation

Die Entscheidung für das neue Betriebssystem habe ich mir nicht leicht gemacht. Zur Auswahl standen Windows XP 32-bit, XP 64-bit und Windows 7. Erstgenanntes ist ein hervorragendes OS, das stabil wie kein zweites läuft und im Grunde genommen alles bietet, was wir zum Musikmachen in einer Digital Audio Workstation benötigen. Da die 64-bit Architektur schon vor einer ganzen Weile Einzug gehalten hat, findest Du inzwischen für fast alle Geräte dir richtigen Treiber in 64-bit.

Microsoft Logo

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Windows 7 ist die neueste Entwicklung aus dem Hause Microsoft und nun schon seit über einem Jahr auf dem Markt. In Hinsicht auf eine für die Zukunft gewappnete Digital Audio Workstation habe ich mich für dieses entschieden. Wie sich schnell herausgestellt hat, war das eine gute Entscheidung. Für die genutzte Hardware gibt es selbstverständlich ausreichend und stabile Treiber für das aktuelle OS und in Sachen Stabilität steht es Windows XP (oder auch jedem anderen OS) in nichts nach.

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Im Fall des delamar Audio Computers habe ich Microsoft Windows 7 Ultimate aufgespielt. Für mich sind die uneingeschränkten Netzwerkfeatures, Remotedesktop und Bitlocker einfach wichtig, um hier alle Computer sinnvoll vernetzen und verwalten zu können. Den meisten Anwendern wird aber sicherlich das kostengünstigere Windows 7 Home Premium oder Professional vollkommen ausreichen. Für die Musikproduktion an sich dürften sich hieraus keine Probleme ergeben.

Viele positive Punkte kann Microsoft Windows 7 in der täglichen Arbeit mit seinem Bedienungskomfort und seiner Usability sammeln. Es vereint das hübsche Design und die gute Usability von Vorgänger Vista mit der herausragenden Stabilität von XP. Die neue Taskleiste (in der Standardeinstellung am unteren Bildschirmrand) bietet dir die Möglichkeit, Programme an dieser anzuheften. Damit kannst Du dir immer erreichbare Shortcuts auf die wichtigsten Tools (so ein bisschen im Mac-Style) legen. Ich selbst nutze diese Funktion zwar gerne, habe die meisten Musikprogramme aber auf die Extra-Tasten meiner Tastatur gelegt.

Windows 7 für die professionelle Musikproduktion

Windows 7 für die professionelle Musikproduktion

In Sachen Konfiguration habe ich mich zu guter Letzt entschlossen, so gut wie alles in der Standardeinstellung zu belassen. Bei so viel Rechenleistung und Arbeitsspeicher wie im delamar Audio Computer wäre es schlicht Zeitverschwendung, noch weitere Kleinigkeiten zu verändern nur um noch ein Promille herauszuholen. Diese Zeit ist besser in der Konfiguration und Anpassung der einzelnen Musikprogramme genutzt.

Wer dennoch noch das letzte Quäntchen herausholen möchte, kann das mit dem Abschalten von Firewall, Security Center und Designs sowie dem Verzichten auf Antivirus und anderen Schutz tun. Dann aber sollte der Computer auch nicht am Internet hängen. Worauf Du jedoch nie mit deinem Betriebssystem verzichten solltest, das sind die Updates und vor allem die von Microsoft unregelmässige veröffentlichte Service Packs.

Es wird diesen häufig nachgesagt, dass sie die Rechenleistung des Audio Computers schmälerten und das ist in einigen Fällen in der Vergangenheit sogar wahr gewesen. Wer aber immer die neuesten Treiber für seine Hardware nutzen möchte, kommt irgendwann nicht mehr umhin, diese zu installieren. Zudem bieten diese so genannte Security Updates, die die Sicherheit deines Computers erhöhen.

 

Microsoft Office 2010

Die Software, die bei mir praktisch sofort und auf jedem Computer von mir aufgespielt wird ist das Paket Microsoft Office 2010. Ich halte das für jeden Computer für unverzichtbar. Mit Microsoft Word arbeite ich seit 1994 und auch in meiner Tonstudioumgebung hat es mir immer gute Dienste geleistet. Sei es, um die Lyrics der eigenen Produktionen mal eben aufzuschreiben, zu verändern oder einfach mal die Songtexte schnell für die Sänger auszudrucken.

Mit der Tabellenkalkulation lassen sich Daten sehr schnell tabellarisch aufbereiten und gerne erstelle ich damit auch Zeitpläne, Arbeitspläne oder einfach Angebote für potenzielle Kunden. Diverse Dokumente, die wir auf delamar als kostenlosen Download anbieten, sind ebenfalls mit Word und/oder Excel geschrieben. Immer wenn ein neuer Computer fällig wird, mache ich auch gerne ein Upgrade auf die aktuelleste Version des Office-Pakets. Damit gewährleiste ich, dass ich alle von Dritten mitgebrachten Dateien öffnen und bearbeiten kann.

Microsoft Office Professional Plus 2010

Nützliches Tool für das Tonstudio Microsoft Office Professional Plus 2010

Unter uns gesagt ist Office 2010 einfach noch besser als sein Vorgänger zu bedienen und ich frage mich, warum ich eigentlich so lange mit dem Update gewartet hatte. Ein absolut dringendes Update ist es vielleicht nicht, denn mit dem Compatibility Pack von Microsoft kannst Du zumindest alle Dateien immer öffnen, es handelt sich hier sicher um eine persönliche Präferenz.

Eine andere Möglichkeit für die, die knapp bei Kasse sind, ist es sicherlich, eines der kostenlos verfügbaren Office-Pakete zu installieren. Diese bieten eine ähnliche Funktionalität und führen oftmals auch zum Ziel. Der Pferdefuss bei diesen sind die meist laaaaaaaangen Ladezeiten, die mich tierisch nerven und die manchmal umständliche Bedienung einiger Elemente. Für die Ladezeiten und die Bedienung bin ich gerne bereit, etwas Geld zu zahlen – denn auf ein Jahr hin gerechnet, habe ich das locker wieder drin.

Für die aktuelle Digital Audio Workstation habe ich im Übrigen Microsoft Office 2010 Professional Plus installiert. In dieser sind im Vergleich zur kleinsten Version einige Features, auf die ich in dieser Umgebung nicht verzichten kann, die aber auch nicht für jeden dringend notwendig werden. Beispielsweise bin ich ein grosser Fan von Outlook, der Email- und Organizer-Software von Microsoft. Mit dieser lassen sich Emails, Kontakte, Notizen, Kalender und noch vieles mehr up-to-date halten und auch zwischen Computer, Internet und Handy synchronisieren. Unverzichtbar.

Alles im Detail zu besprechen würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem sprengen, daher gebe ich noch weitere Features, die für mich von Bedeutung sind, hier einfach als Stichworte herein: OneNote (alle Dokumente an einem Ort versammeln für Kollaboration geeignet), Outlook Connector für Social Media, Zusammenarbeit über das Internet, etc.

Nun, der Artikel ist schon jetzt gewaltig angewachsen und weitere nützliche Software werde ich in einem späteren Artikel mal einzeln beleuchten. Im kommenden und letzten Artikel zur delamar Digital Audio Workstation dDAW 2010 werde ich noch einige Tipps zur Installation und Konfiguration des Systems geben und damit diese Artikelreihe beenden.

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Lesermeinungen (27)

zu 'delamar Audio Computer: Betriebssystem und andere nützliche Software'

  • Heli   23. Dez 2010   13:06 UhrAntworten

    Wenn man auf Access und Publisher verzichten kann (was in 99,9% der Studioumgebungen sicher der Fall ist), kann man auch zu Office Home and Business greifen.
    Dort sind Word, Excel, OneNote, PowerPoint und Outlook enthalten.
    Ersparnis: bis zu 320 Euro.

  • Neutralo   23. Dez 2010   16:23 UhrAntworten

    Zur Optimierung des Betriebssystems seien folgende Erfahrungswerte benannt:
    - Deaktivierung von Netzwerkkarten/W-Lan Karten
    - Deaktivierung von Windows-Sounds
    - Deaktivierung jeglicher zusätzlichen visuellen Darstellungen (Vorschau-Bild Dateien, aero etc etc)
    - Anti-Virus peripher nutzen (per USB Stick)

    Lieber beim Office-Paket Geld sparen (Stichwort OO) und dafür das Geld in die Adobe Creative Suite investieren.

  • Ramon Smith   23. Dez 2010   20:51 UhrAntworten

    Ich muss meinen Vorrednern zustimmen, was zB Microsoft Access betrifft. Ich kann mir keine sonderlich sinnvolle Anwendung einer Datenbank für die Musikproduktion ausdenken, die es rechtfertigen würde den Computer mit Access oder ähnlichen auszustatten. Und 320€ (nach Heli) Ersparnis sind nicht zu vernachlässigen.
    Auch die OpenOffice (kurz "OO") Lösung sollte nicht unbeachtet bleiben. Funktional steht diese der Microsoft Version in keinen Punkten mehr nach - aber unterscheidet sich in 2 Punkten:
    1. Der Preis. Nichts schlägt kostenfreie OpenSource Software in Punkto Preis/Leistung, aber das ist in diesem idealistisch veranlagtem Artikel kein Argument.
    2. Die Kompatibilität. Als OpenSource Produkt mit einer so großen Entwickler Basis ist OO in der Lage nicht nur jedes Gängige, sonderen auch (nahezu) alle anderen Formate zu verarbeiten. Und zwar unabhängig von profitoptimierten Verträgen.
    Ein weterer großer Vorteil von großen OpenSource-Entwicklungen im Allgemeinen ist der Support. Wenn Ich auf eine Inkompatibilität oÄ stoße, melde ich sie kurz in einem Forum und in kürzester Zeit haben Entwickler auf der ganzen Welt sich damit beschäftigt und einen Patch veröffentlicht. Ein ständig sich selbst verbesserndes System, das auch in vielen komerziellen Produktionen einzug gefunden hat.
    Wie auch immer, es sind viele hundert Euro, die den hier präsentierten Computer nicht zu einem besser Audio Computer machen. Und das ist doch das Ziel dieser Zusammenstellung, oder Carlos?
    Und hier bin ich Triebtäter ;D Sinnlose Investitionen sind strengstens zu unterbinden!

    Die Deaktivierung von überflüssigen Diensten, Sounds und Spielereien sollten bei einem Arbeitscomputer keinen Disskussionspunkt darstellen, können aber keines Falles hier ausgeführt werden, da allein damit ein ebenso umfangreicher Artikel problemlos zu füllen wäre. Aber erwähnenswert ist es!
    Die Netzwerkkomponenten zu deaktivieren, ist nicht grundsätzlich zu empfehlen, sondern meiner Meinung nach Abhängig von der Anwendungsumgebung.
    Um im Bereich des idealen Audiocomputer zu bleiben fallen mir 2 Fälle ein: Der Alleinstehende. Nur mit anderer Audiohardware und dem Stromkreis verbunden. Ansonsten abgekapselt vom Rest der Welt.
    Oder der Integrierte. Es besteht ein Musikstudionetzwerk, in das der Computer eingebunden ist und es werden die von Carlos erwähnten Funktionen genutzt.
    Ich denke es ist Sinnvoll den Computer nicht direkt mit dem Internet zu verbinden und auch auf Antivirensoftware und Firewalls zu verzichten, da es hier um einen Computer geht, der "nicht genug Leistung haben kann".
    Ich selbst habe auch auf meinem Audio Comuter beides entfernt und entgegengesetzt meiner Erwartung tatsächlich eine spührbare, positive Verbesserung erfahren.

    Mit AntiVirus Peripherie kenne ich mich nicht aus, würde mich aber freuen noch weitere Meinungen zu dem Thema und zu dem Thema "Microsoft Access etc - Sinnvoll(e Investition) für den Audio Computer"? zu hören

    MfG, Ramon

    • Markus Fiedler   24. Dez 2010   00:54 UhrAntworten

      @ Ramon
      Hallo,
      alles gute Ideen die Du hast. Ich würde Dich besonders in Bezug auf Open Office (Oo) als vollwertiger Ersatz für den Quasimonopolisten Microsoft Office sofort unterstützen.

      Leider weiß ich aus erster Hand, dass Du mit Openoffice bei Carlos nicht punkten kannst.
      Die Gründe dafür sind mir entfallen oder ich habe sie verdrängt.

      Aber dazu kann Carlos sicher Stellung nehmen.

      Auch ist es mir ein Rätsel, warum im Text steht, dass es quasi alle Treiber auch für Windows XP in der 64bit Version geben soll.
      Das sehe ich aus eigener Erfahrung nicht so. Habe nämlich eine Win xp Version im Schrank und kann nur sagen, dass es ein totaler Fehlkauf war. Nicht nur dass es Schwierigkeiten mit den Treibern gab. Es laufen auch einiger Plugins nicht fehlerfrei (und das in der 64bit Verison von Sonar bzw. Reaper).
      Also von mir eine klare Anti-Empfehlung! Bitte nicht xp 64bit kaufen!

      Ich verstehe auch nicht was "Zukunftssicherheit" in Bezug auf die Wahl von Windows 7 genau heißen soll.
      Bekomme ich wahrscheinlich in Zukunft keine Programme für Windows XP mehr? Wird der Support eingestellt? (Letzteres ist wohl so) Bitte mal genauer spezifizieren.

      Habe mir übrigens grade eine Win XP Professional Version SP2, 32bit für 50,- Euro von einem bekannten Internet-Computerladen gekauft.

      Einfach nur um einen weiteren PC legal aufsetzen zu können. 50.- Euro ist auch ein guter Preis, für das Übel. Leider brauchen wir Musiker ja immer noch Windows oder MACOS, für Linux gibt es immer noch zu wenig Treiber und verwendbare Software, wenn ich nicht grade Ardour nutzen möchte.

      Grüße, Markus

    • Carlos (delamar)   24. Dez 2010   12:48 UhrAntworten

      Lieber Markus,

      ich versuche es gerne ein letztes Mal mit höflichen Worten, denn so langsam schwindet mein Verständnis.

      Wir haben verstanden, dass dein wichtigstes Kriterium bei der Auswahl deiner Werkzeuge nicht die Qualität ist. Dir ist wichtig, dass ein Produkt preiswert ist und dafür nimmst Du im Zweifelsfall Qualitätseinbussen in Kauf. Das ist nichts Verwerfliches, sondern eine Einstellung, die sogar von vielen Leuten da draußen geteilt wird.

      Ich akzeptiere deine Lebenseinstellung, denn für dich ist es deine Wahrheit. Ich werde auch nicht versuchen, dich zu bekehren oder dich von etwas anderem zu überzeugen.

      Und genau diese Akzeptanz und Liberalität erwarte ich im Gegenzug auch von dir. Mir persönlich ist Qualität sehr wichtig. Das kann sich darin äußern, dass ich einen Hochleistungscomputer wie den delamar Audio Computer zusammenstelle und dafür auch den entsprechenden Preis zu zahlen bereit bin.

      Es kann sich auch darin äußern, dass für mich ein Programm ausscheidet, weil es mich Zeit kostet. Und Zeit ist etwas, das für mich sehr wertvoll ist. Ich habe schon so viel Zeit mit Open Source Software verbracht, dass mir klar geworden ist, dass ich in einigen Fällen lieber Geld dafür zahle, um ein Programm zu nutzen, das meinen Ansprüchen gerecht wird.

      Und Achtung, jetzt genau aufgepasst: Das ist meine Sicht der Dinge, für die ich meine Gründe ausgeführt habe. Du kannst das für dich übernehmen oder sein lassen. Versuch aber nicht, mir (oder den anderen) deine Sicht der Welt aufzudrängen - sie ist in meiner Wahrheit nicht gültig, denn ich bin ein vielbeschäftigter Mensch und sitze nicht jeden Abend gelangweilt genug herum, um Experimente zu machen.

      Und jetzt nochmals für dich die Fakten zusammengefasst. Denn anscheinend hast Du dir nicht die Zeit genommen, die Artikel zu lesen bevor Du wieder irgendwelche Dinge von dir gibst:

      1) Der delamar Audio Computer ist vor weniger als einem Monat von mir persönlich aufgesetzt worden mit Windows 7 in 64-bit. Ich vermisse keinen Treiber, es war alles da.

      2) Der Support für Windows XP SP3 seitens Microsoft läuft noch bis April 2014, danach ist auch damit Schluss.

      3) Das äussert sich darin, dass einige Hersteller schon heute in ihren Programmen und Treibern Windows XP ignorieren. Und das ist ein Trend, der sich fortsetzen wird. Windows 7 löst definitiv Windows XP ab - das zeichnet sich schon lange ab.

      4) Deine neidisch-bissigen Kommentare über Werbung kannst Du dir in Zukunft sparen und die Zeit lieber produktiv nutzen.

      Carlos

  • Markus Fiedler   24. Dez 2010   13:19 UhrAntworten

    Aber Carlos, warum denn gleich so wütend. Nur weil ich Dir ein weiteres Mal aufzeige, dass Du keine ehrlichen Artikel schreibst. Gib es doch einfach zu, dass das hier primär ein Werbeartikel ist.
    Wie dumm glaubst Du sind die Leser, dass sie das nicht erkennen?

    Grüße, Markus

    • Carlos (delamar)   24. Dez 2010   13:41 UhrAntworten

      Lieber Markus,
      ich erhalte kein Geld von Microsoft. Das weisst Du so gut wie ich.

      Stattdessen schreibe ich hier in dieser Artikelreihe etwas, das Musiker voranbringt und - im Gegensatz zu dir - verlange ich kein Geld von diesen für meine Arbeit.
      Wie dumm, glaubst Du denn, müssen Leute sein, um dir zu glauben, dass Open Source so fantastisch ist - und dann verlangst Du Geld für deine Plugins?
      Ständig schreist Du hier in den Kommentaren nach "billig", "kostenlos", "Open Source" und selbst machst Du immer als erster die Hand auf?

      Denk mal lieber darüber nach, anstatt hier immer nur herumzustänkern und am Ende immer nur nach dem Geld und eigenem Nutzen zu schielen.

      Gruss,
      Carlos

  • Markus Fiedler   24. Dez 2010   13:23 UhrAntworten

    Carlos,
    Du kannst nicht allen Ernstes 64bit Windows 7 mit 64bit Windows XP vergleichen. das müsstest Du unbedingt klar stellen.

    win xp 64bit ist für Musiker das reinste Chaos.

    Lies bitte mal Deine eigenen Zeilen durch:
    "Erstgenanntes [win xp] ist ein hervorragendes OS, das stabil wie kein zweites läuft und im Grunde genommen alles bietet, was wir zum Musikmachen in einer Digital Audio Workstation benötigen. Da die 64-bit Architektur schon vor einer ganzen Weile Einzug gehalten hat, findest Du inzwischen für fast alle Geräte dir richtigen Treiber in 64-bit."

    Das stimmt vielleicht für windows 7 (kann ich mangels Besitz nicht nachprüfen) aber nicht für windows xp!

    Man kann reinen Gewissens besonders wegen fehlender Treiber und nicht laufender Programme keinem empfehlen widows xp 64bit zu kaufen.
    Grüße, Markus

    • Carlos (delamar)   24. Dez 2010   13:44 UhrAntworten

      An welcher Stelle genau spreche ich davon, dass es jeden Treiber für Windows XP 64-bit gibt? Spreche ich nicht zudem davon, dass ich Windows 7 empfehle? Komisch...

  • FLeby   26. Dez 2010   09:24 UhrAntworten

    Hallo Carlos und Markus,

    ..oh da haben sich ja hier zwei Menschen wirklich "sehr lieb"..:)
    Ich hoffe ihr hattet beide noch eine schönes Weihnachtsfest und wünsche euch beiden einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011.

    Doch nun zum eigentlichen Thema des Audio-Super-PC hier. Ich verfolge die Artikelreihe schon von Anfang an und konnte bereits beim Eröffnungsfilm mir den Eindruck einer versteckten Werbung nicht verkneifen. Sicher, die Komponenten waren erstklassig, keine Frage!
    Aber nach meinen Erfahrungen kann man solch eine Maschine wesentlich preiswerter und trotzdem auch modern und schnell aufbauen. Sind denn z.B. 2 RammDisk wirklich so notwendig um Windows eine paar Sekunden schneller starten zu lassen oder der Prozessor 940 bzw. die 16 GB Arbeitsspeicher? Mein Produktiv-PC, zum Beispiel mit Dual_Core 3Ghz und 4 GB RAM, läuft immer noch hervorragend in Verbindung mit Cubase5 und 24 Spuren. Mehr braucht ein vernünftiger Ton-Ing. in der Regel sowieso nicht!

    Letztendlich sehe ich das Projekt als derzeitige "Machbarkeits-Studie" an, aber für die wenigsten da drausen nachvollziehbar, da es einfach zu teuer ist!

    Sicherlich ein "nice to have", aber mein Geld würde ich lieber in andere Sachen investieren ( persönl. Meinung!)

    Ich wünsch euch was und den anderen Kreativ-schaffenden hier alles Gute und man sieht sich im kommenden Jahr.

    Grüße aus Berlin
    FLeby

  • Carlos (delamar)   26. Dez 2010   10:55 UhrAntworten

    Hallo Fleby

    und vielen Dank für deinen Kommentar.

    Es gibt hier keine versteckte Werbung, denn die Namen und Logos der Hardwarehersteller werden offen kommuniziert. Jedes Mal wenn wir eine Pressemitteilung veröffentlichen oder einen Hersteller nennen ist es am Ende Werbung. Auf deiner Webseite beispielsweise ist ein Neumann U87 abgebildet...insofern machst Du dort auch Werbung...oder eben auch nicht. Je nachdem welche Betrachtungsweise Du annehmen möchtest.

    Was mir bei dieser Artikelreihe und auch beim gesamten restlichen Angebot bei delamar wichtig ist:
    Wir bieten Ideen, Lösungsansätze und kleine Ausschnitte aus unsere Welt als freiwilliges Angebot. Als solches möchte ich das auch verstanden wissen.

    Stell dir delamar als einen riesigen Supermarkt voller Waren und Optionen vor. Du fährst mit deinem Einkaufswagen durch die Gänge und nimmst dir nur heraus, was für dich persönlich nützlich ist. Die anderen Waren lässt Du einfach im Regal stehen.

    delamar erhebt nicht den Anspruch, die einzig wahre Lösung für Alles und Jeden zu haben. Jeder kann, darf und soll sich nehmen, was für ihn wichtig/nützlich ist.

    Und beim delamar Audio Computer ist es genauso. Wer einen billigen PC möchte, der schaut sich mal bei Aldi und Konsorten um. Der delamar Audio Computer wurde nach den für uns wichtigen Kriterien zusammengestellt - die müssen nicht für jeden gelten. Er ist eine sehr performante Rechenmaschine, die kaum zu hören ist. Das war uns wichtig, dafür haben wir die unserer Meinung nach besten Komponenten genutzt.

    Bestimmt gibt es noch eine Million anderer Konfigurationen, die lauter, leiser, langsamer, schneller, billiger, teurer, schöner, hässlicher oder sonstwie sind. Diese eine ist unser Vorschlag :)

    Und am Ende des Tages wiederhole ich nochmals einen Satz, den ich zu selbigen Thema an anderer Stelle geschrieben habe:
    In wenigen Monaten kosten die hier vorgestellten Komponenten nur noch die Hälfte - der delamar Audio Computer wird dann aber noch immer genauso leise und performant sein sowie sehr stabil laufen.

    Herzliche Grüße
    Carlos

  • Mithra   26. Dez 2010   12:15 UhrAntworten

    Liebste Delamar-User und Moderatoren,

    dieses sub- und objektive Gerede,bringt doch überhaupt nichts.Wie oben schon mehrmals genannt,sind doch die Fakten dazu da,dass jeder sich daran orientieren kann was er für sich persönlich braucht und was eben nicht.

    defakto:

    nutzt die Tipps und Inhalte dieser Seite oder erspart Sie euch.Aufjedenfall finde ich mittlerweile diese sinnlosen Protest-Diskurse langsam neurotisch im Musikbuisness;getreu dem Motto:"Jeder will Recht haben" !!! =(

    kommt alle Gut ins Neue Jahr 2011

    In diesem Sinne peace´N and CheerZ

    Mithra

  • groovehand   02. Jan 2011   22:07 UhrAntworten

    Hallo und ein gutes neues Jahr

    Zum Thema "professioneller Rechner" möchte ich gern ein paar Takte los werden. Ich sehe durchaus auf beiden Seiten gute Argumente. Die Frage ist lediglich, für welchen Kontext haben sie Gültigkeit.

    Auf der einen Seite ist der Betreiber eines gewerblich arbeitenden Tonstudios auf wirklich professionelles Werkzeug angewiesen. Hier ist es wichtig, flüssig und konzentriert arbeiten zu können (Stichwort Workflow) Schließlich hängen oft genug mehrere Arbeitsplätze davon ab, als dass man viel Zeit in überflüssige "Optimierung" stecken kann.

    Die andere Seite sieht sich nicht selten dem Problem gegenüber, vom sowieso viel zu schmalen Salär auch immer wieder mal das Geld für ein teures Rechnersystem aufzubringen. Hier muss eben Eigenleistung und/oder ein weniger leistungsfähiges Hardware/Software-System die fehlenden monetären Mittel ersetzen.

    Wie man sieht, stehen sich hier zwei Standpunkte gegenüber, die eben nur schwer übereinander zu bringen sind.

    Grüße

  • salvi   04. Jan 2011   10:09 UhrAntworten

    Hallo zusammen!
    Tolle Artikelreihe! Die Kommentare hingegen sind überflüssig. Jeder ist frei selbst eine Website, einen Blog oder ein Forum zu führen, wo er seine Vorstellungen und Ideen preis gibt.
    Ich als Hobbymusiker mit kleinem privaten Studio habe das Zusammenstellen des Delamar-Audio-PCs sehr genau mitverfolgt. Da ich mir dieses Jahr auch einen Audio-PC zusammenbauen will und mein Geldbeutel diesbezüglich nicht riesig, werde ich Monat für Monat 1-2 Komponenten kaufen und einbauen. Ich hoffe bis Mitte Jahr den PC fertig gebaut zu haben.
    Dieses Tutorial nehme ich als Anlehnung. Es ist klar, dass hier das Non-Plus-Ultra zusammen gestellt wird, was entsprechend kostet. Ich werde gewisse Komponenten übernehmen, andere hingegen durch kostengünstigere - oder evt. neuere (bis Mitte Jahr) ersetzen. Auf jedenfall bin ich sicher, dass ich am Schluss einen tollen Audio-PC haben werde, der meinen Bedürfnissen entspreicht.

  • Phill-Dodge   24. Jan 2011   01:12 UhrAntworten

    Hallo,

    nach dem ich nun so langsam meine beiden zusammen Vernetzten einen 4 kern amd mit 2,2 GHZ und einen 2 kern mit ebenfalls 2,2 GHZ, gegen einen Rechner ersetzen will, kommt mir die Artikelreihe gerade recht.
    Denn bei aufwendigen Rangements, mit Cubase 5,5 bei ca 60 Einzelspuren mit effekten etc., stoße ich schnell an meine Grenzen und kann so Projekte nur zum teil, oder fast gar nicht fertig stellen, was sehr nervig und frustrierend ist.
    Gerade wo ich zur Zeit an meinem ersten Album arbeite.

    Nun hab ich ja viel zu den Komponenten und so gelernt, auch ist mir gut klar gemacht worden warum ausgerechnet diese Komponenten verwendet wurden.

    Auch möchte ich mich für die genauen Bezeichnungen der Bauteile bedanken, womit ich auch genau das kaufen kann und nicht eventuell irgend etwas anderes, von dem ein oder anderen Händler angeboten bekomm.

    Ich habe aber noch nie einen PC zusammengebaut. Woher ich mir wünschen würde wenn ihr einen Bericht darüber veröffendlichen könntet, in dem, genau am besten mit Bildern, gezeigt wird wie der Rechner zusammengebaut wird.

    Denn ehrlich gesagt, wenn ich morgen die Komponenten für den Rechner hier hab, bräuchte ich immer noch einen, der das kann weil, ich nicht wüsste wie und wo ich anfangen müsste.

    • Tischhupe   29. Jan 2011   09:39 UhrAntworten

      Ich würde dir empfehlen, den Hardware-Händler deines Vertrauen aufzusuchen und den den PC zusammenbauen zu lassen. Das Risiko ist zu groß, dass du bei Null Erfahrung einen groben Fehler machst und Komponenten zerstörst oder beschädigst. Wenn du tatsächlich so viel Geld ausgeben willst, dann sollten vielleicht 100,- bis 200,- € für den Zusammenbau doch noch drin sein.

  • Tischhupe   29. Jan 2011   09:58 UhrAntworten

    Ich habe übrigens das Tutorial bei sequencer.de erwähnt und ein User hat sich die Mühe gemacht, drei verschiedene Systeme (eco, midi, laser :-) ) zusammenzustellen. Da dürfte auch etwas für die weniger Betuchten dabei sein.
    Der Thread zum Thema:
    sequencer.de/synthesizer/viewtopic.php?f=12&t=51559
    Drei Möglichkeiten:
    sequencer.de/synthesizer/viewtopic.php?f=12&t=53158

    Ich schätze, das ist eine ganz gute Hilfestellung.

    LG
    Markus

    • Carlos (delamar)   29. Jan 2011   11:10 UhrAntworten

      Hallo Markus,
      vielen Dank für deine Mühe. Das nächste Mal darfst Du das auch gerne hier bei delamar machen :)
      Herzliche Grüße
      Carlos

  • Philipp   01. Feb 2011   13:46 UhrAntworten

    Warum reicht nicht Windows 7 Professional?
    Warum muss es Ultimate sein?

    • Carlos (delamar)   01. Feb 2011   13:53 UhrAntworten

      Hallo Philipp,

      es muss nicht Ultimate sein, Professional reicht meines Wissens völlig aus. Wir haben Ultimate aus anderen Gründen gewählt und weil für uns die 50,- Euro Preisunterschied nicht relevant waren.

      Herzliche Grüße
      Carlos

  • Philipp   01. Feb 2011   15:24 UhrAntworten

    Vielen Dank Carlos (apropos: Ich finde Deine Seite selbst als Profi eine fantastische Fundgrube und bin gerne hier.)

    Welches sind die Gründe?
    Wann geht es weiter mit dem PC, die Bauanleitung usw.?

    Herzliche Grüße

    Philipp

  • Philipp   01. Feb 2011   16:36 UhrAntworten

    Insgesamt wäre es interessant aufgelistet zu bekommen, welche günstigere Alternative der jeweiligen Komponenten man nutzen könnte. (beim Mainboard ja schon geschehen)

    Ich selbst will den PC ausschliesslich als Sampler-Farm benutzen und als Slave vom Mac aus bedienen. Deshalb ist der DELAMAR-PC weitaus überdimensioniert.

    Grüße

    Philipp

  • Julian   02. Mrz 2011   21:14 UhrAntworten

    AUch wenn ich die Diskussion um OO und MS Office nicht jetzt komplett neu aufrollen will, so kann ich als jemand, der beruflich mit IT zu tun hat sagen: OO mag für Privatanwender ohne komplexe Geschäftsprozesse ausreichend sein, aber bei OO stößt du allein schon in puncto Interoperabilität mit den gängisten Anwendungen auf Probleme. OO Calc beherrscht etliche Formeln und Ausdrücke nicht, welche MS Excel problemlos umsetzen kann. Ebenso ist die Darstellung von Doc-Files in OO ziemlich mieserabel. Da stimmen oftmals Formatierungen nicht, Eingabefelder erscheinen an falschen Positionen oder Kopfzeilen sind nicht richtig dargestellt. Darüber hinaus bietet OO keine Email-Komponente, und nicht jeder hat Lust, die Hürden zwischen Thunderbird und Outlook mit Frickellösungen oder komplexen VB-Scripten zu überbrücken. Von der Tatsache mal abgesehen, dass Thunderbird und Serienbrieferstellung mit OO ein absoluter Krampf ist, von anderer Software (wie beispielsweise Handy-Synchronisation mal ganz abgesehen...).

    Zu Windows XP 64: Das war ein Nieschenprodukt von MS und nie wirklich ein vollwertiges Stück 64Bit OS. Dass hier Musiker mit Probleme haben ist doch wohl offensichtlich, da MS hierfür auch nicht wirklich Support angeboten hat. Es gab dieses System nicht mal in deutscher Sprache bzw. musste über MUI-Packete erst eingedeutscht werden, was an der einen oder anderen Ecke ziemlich daneben ging...

    Zu guter letzt: Die Ultimate-Version bietet mit Bitlocker noch den Vorteil der Verschlüsselung mittels TPM-Chip. Ganz praktisch, wenn der Rechner mal auf nem Livegig dabei ist und jemand sich das Teil in nem unbeobachteten Moment unter den Nagel reisst. Und das ist leider keine Seltenheit. Ich erinnere mich an die Story von Thomas Kretschmar aka Console, dem man während einer Tour den Bus aufgebrochen und seinen Laptop mit allen Ideen etc. geklaut hat. Durch Verschlüsselung der HD ist der wirtschaftliche Schaden geringer, zumal man mittels Backup dieser auf ner DVD oder ner externen HD alle Daten auf ein baugleiches System kopieren kann.

    Abschließen möchte ich noch sagen, dass ich diese Unterstellungen ggü. Carlos und den anderen delamari absolut affig finde. Wer auf Open Source steht, kann ja gerne zugreifen. Viel Spaß an diejenigen, welche mit Ardour unter Linux Plugins verwenden wollen, welche mit zusätzlichen Lizesierungsfeatures ausgestattet sind, und sich mit Wine nicht emulieren lassen. Spätestens da kann man Open Source (auf die momentan bezogene Situation) in die Tonne kloppen.

  • Frank Fochler   26. Apr 2011   23:22 UhrAntworten

    @carlos

    Wann erscheint denn der letzte Teil?

    Großes Lob an dieser Stelle für Deine Arbeit!!!

  • John The Revelator   25. Sep 2011   11:35 UhrAntworten

    *waiting for the last part of this article*

  • Gunther   06. Dez 2011   21:52 UhrAntworten

    Die eine oder andere Komponente dürfte mittlerweile zwar durch neuere/bessere Bauteile überholt sein, aber ansonsten muß ich sagen, ich bin sehr beeindruckt von den Artikeln hier und auch sehr dankbar! Sehr gut, Carlos!

  • thomas   27. Jan 2012   22:58 UhrAntworten

    sehr gute arbeit!!!
    vielen dank dafür
    lg
    thomas

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