Cubase 8.5: DAW mit Feinschliff, Retrologue 2.0 & Kooperation per Cloud

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Cubase 8.5

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Das bietet Cubase 8.5 im Kern

Etliche nicht näher spezifizierte Detailverbesserungen sollen wichtige Funktionen schneller zugänglich machen und die Oberfläche insgesamt übersichtlicher gestalten. Die Transportkontrollen und das Recording wurden überarbeitet; die Darstellung sei in diesem Bereich klarer, die Bedienung flüssiger und neue Features würden die Effizienz steigern – selbst bei den aufwendigsten Aufnahme-Sessions.

Die MixConsole und Spurverwaltung sollen ein intuitiveres, schnelleres Mixen und Bearbeiten von Audiospuren ermöglichen. Weiter geht es mit der MIDI-Bearbeitung – seit jeher ist sie eine der größten Stärken dieser DAW und nun bietet Cubase 8.5 weitere Tools zum Bearbeiten von MIDI-Daten im Key- und Drum-Editor.

Cubase 8.5

Cubase 8.5

Die Chord Pads und Akkordsymbole wurden erweitert, um beim Songwriting kreative Blockaden zu lösen. Schließlich wird eine leichtere Auffindbarkeit von Elementen aller Art in der Media Bay versprochen. Schönes Detail: Es gibt nun Icons und Bilder für VST-Instrumente (wie etwa auch bei Studio One 3).

Retrologue 2 – virtuell-analoger Synthesizer aufgefrischt

In den Retrologue 2 wurden so einige neue Features gepackt – ein dritter Oszillator, ein polyphoner LFO und eine zusätzliche Hüllkurve sind wohl die wichtigsten Kennzeichen der Erweiterung. Weiterhin sollen ein flexibler Arpeggiator und fünf neue Effekte (allen voran ein »3-Band-Resonator«) für frischen Wind sorgen. 400 neue Presets sind an Bord.

Cubase 8.5

Retrologue 2 – der aktualisierte virtuelle Synthesizer in Cubase 8.5

VST Transit – Cubase in der Cloud

Mit web-basierten Kooperationswerkzeugen soll VST Transit die Zusammenarbeit zwischen Musikern oder Band-Mitgliedern bei der Musikproduktion stärken. In diesem vollständig in Cubase 8.5 integrierten System kannst Du Audio- und MIDI-Spuren in den Cloud-Speicher laden, daran arbeiten und an einem anderen Arbeitsplatz bequem weitermachen. Außerdem wird wie erwähnt die gemeinsame Arbeit an einem Projekt ermöglicht.

Bei der Basisvariante bekommst Du 1 GB Traffic pro Monat sowie 500 MB Speicherplatz. Premium-Accounts mit mehr Traffic und Speicher werden voraussichtlich ab Mitte Januar 2016 erhältlich sein.

Cubase 8.5: Neues im Überblick

  • Wichtige Features besser zugänglich, übersichtlicheres Interface
  • Recording & Transportkontrollen überarbeitet
  • MixConsole & Spurverwaltung intuitiver und schneller bedienbar
  • MIDI-Bearbeitung mit Neuerungen im Key- und Drum-Editor
  • Chord Pads & Akkordsymbole erweitert
  • Media Bay jetzt u.a. mit Icons & Bildern für VST-Instrumente
  • Retrologue 2 – virtuell-analoger Synthesizer
  • VST Transit – Kooperatives Produzieren mit Cloud-Speicher

Cubase 8.5: Preis & Verfügbarkeit

Falls Du die Lizenz für Cubase oder Cubase Artist (ab Version 6, auch Artist-Editionen) bzw. entsprechende Updates/Upgrades am 15. Oktober oder später aktiviert hast, bekommst Du die Aktualisierung auf Version 8.5 gratis.

Das normale Update von Version 8 kostet 49,99 Euro, sowohl für Pro als auch Artist. Alle weiteren Update-Preise und -Modalitäten siehe Hersteller-Website.

Und schließlich der Vollpreis für einen Neukauf: 549,- Euro (Pro) bzw. 299,- Euro (Artist); die Vollversionen waren beim Verfassen dieses Artikels noch als »Demnächst verfügbar gekennzeichnet«.

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Lesermeinungen (16)

zu 'Cubase 8.5: DAW mit Feinschliff, Retrologue 2.0 & Kooperation per Cloud'

  • IchMalWieder   03. Dez 2015   20:15 UhrAntworten

    Na das ist ja mal ein riesen Wurf. Dafür muss ich unbedingt mein Geld ausgeben. Wer hätte das gedacht, Innovation pur. Steinberg weiß wirklich wie man die anderen DAW-Hersteller das fürchten lehrt.

    • Felix Baarß (delamar)   04. Dez 2015   01:19 UhrAntworten

      http://i.imgur.com/nXvQznS.jpg

      Was wären für Dich gewichtige Anreize zum Update/Kauf im Wettbewerb mit den anderen DAWs?

      • IchMalWieder   04. Dez 2015   20:33 Uhr

        Also das war schon sarkastisch gemeint, aber nur um allem Vorzubeugen - ich bin schon ewig Cubase user und liebe dies DAW. Dennoch ist das was hier als Upgrade verkauft wird schon ein wenig dürftig.
        - Unzweifelhaft ist sicher das importieren aus anderen Projekten eine wirklich gute Idee (das haben sie schon gut gemacht),
        - Wie wäre es z.B. mal mit - endlich - durchgreifend Drag&Drop? Das kann sogar Magix
        - Seamless integration von Melodyne (das können andere auch und sie müssen es ja nicht mitliefern)
        - Bessere Ansteuerung über MIDI für z.B. die Effekte oder PlugIns
        - Richtiges Routing bzw. Kaskadieren von VST Outputs (zum Beispiel Step Sequencer direkt in den Synth)
        - Rückgänig machen, dass man innerhalb eines VSTi nicht das Preset wechseln kann (für mich eine furchtbarsten Verschlimmbesserungen die es je gab)
        - Unendliche Quickcontrols
        Aber mal ehrlich - sollten die wirklich guten Ideen nicht innovativ von Steinberg kommen? Wunschlisten gibt es sicher genug. Wieso soll ich mir das Überlegen? Das ist Aufgabe von Steinberg.
        Ach ja - wie wäre es mit seamless Vocaloids (ja ja ich weiß schon - wer will denn sowas :) )

      • Felix Baarß (delamar)   04. Dez 2015   20:43 Uhr

        Danke! :) Das kann ich zu großen Teilen unterschreiben.

  • Slashgad   04. Dez 2015   11:59 UhrAntworten

    Was ich auch super nützlich finde und hier glaube ich noch nicht genannt wurden:
    Das Importieren von Einzel-Spuren (oder auch mehr) aus anderen Projekten. Das hätte Ich schon oft gut verwenden können.
    ET VOILA - da ist es !!! TOLL !!!

  • Condor   04. Dez 2015   11:59 UhrAntworten

    Von Anfang an dabei, und nicht bereut.
    Ohne wenn und aber die effitienteste Lösung zum Produzieren.
    Was man sich mühsam aus einzelnen anderen Sequenzern rausklamüsern muss, ist hier alles vereint in einer Anwendung.
    Cubase ist ohne wenn und aber die beste Software um seine Ideen umsetzen zu können.
    Allerdings muss man schon ein wenig an Kenntnissen im Umgang mit so einer riesigen Software besitzen.
    Da gibt es täglich Neues, was man entdecken kann.
    Liebe Grüße
    Condor

    • Slashgad   05. Dez 2015   14:41 UhrAntworten

      JA - ganz genauso sehe ich das auch. Nicht gerade simpel, das Programm - aber ich bin gerne bereit, mich damit zu befassen. Es lohnt sich unbedingt!
      Aber schon eher was für "Profis" - auch wenn ich mich nicht unbedingt da einordnen würde.

      Ich finde das UPDATE im Gegensatz zu vielen anderen sehr ergiebig. Auf den ersten Blick viele Detailverbesserungen - aber in der Summe echt ein großer Schritt nach vorne im Workflow.

      Was sind da 49 € ? Und wer auf 9 wartet, zahlt halt dann 50 € mehr...

      • lightfoot   11. Dez 2015   12:33 Uhr

        So richtig lohnt sich der Servicepack für mich nicht. Werde mir das Update aber trotzdem holen, damit ich eben nicht bei Erscheinen der 9 dann 149 Euro bezahlen muss. Dank Grace-Period sollte das Update dann ja kostenlos sein, wenn man die 8.5 erst zum Erscheinen der 9 aktiviert, also nicht 50 Euro mehr, sondern weniger ;-)

  • fatman   04. Dez 2015   13:55 UhrAntworten

    Bin Cakewalker von Anbeginn. Ich freue mich, wenn andere DAW´s ein Update erhalten. Dies muß zwangsläufig ein Ansporn für die Cakewalkentwickler sein, "meine" DAW weiter zu verbessern. Ein Killerfeature zum Wechsel der DAW kann ich aber unter Windows nicht erkennen. Hat jemand anders da eine Idee?

  • Philipp   05. Dez 2015   12:00 UhrAntworten

    Ich bin auch seit jeher Cubase User (ab Version 5) und bin jetzt bei 8, aber was ist das denn bitte für ein Update für 50€ oO
    Da ist ja nichts interessantes dabei außer der neue Synthesizer, und die Verbesserungen im Workflow? Die scheinen ja so spannend zu sein, dass sie nicht mal erwähnt werden hahahahaha, oh Mann....
    Also sorry Steinberg, vielleicht im nächsten Jahr auf Cubase 9. Aber das ist ist ja wohl das bisher lächerlichste Update

  • Hans Menger   06. Dez 2015   11:20 UhrAntworten

    Ich habe Cubase Pro 8 am 09. Oktober 2015 aktiviert (also vor dem Grace Period Datum 15.10.) und mich sehr, sehr lange mit den zum Teil richtig groben Fehlern (Bugs) herumgeschlagen, bis ich eine halbwegs laufende Arbeitsumgebung hatte; bis ich also die Fehler kannte und gelernt hatte, sie zu umgehen (z.B. das unkontrollierte Recordstatus-Schalten bei VCA-verbundenen Spuren).

    Die von Steinberg nicht mal detailliert beschriebenen Änderungen/Neuerungen soll ich nunmehr wieder mit 49,95 € bezahlen. Genauso würde ich es als Programmierer auch machen: Kaufende User für eine "buggy" Version bezahlen und testen lassen, Bugs eliminieren - User wieder bezahlen lassen. Als für Steinberg eine Win-Win-Win-Situation

    Bis auf Retrologue und Import einzelner Spuren aus anderen Projekten lassen sich hier keine Änderungen erkennen, die einen derartigen Update-Preis rechtfertigen.

    Fair und benutzerfreundlich wäre zunächst ein für alle kostenloses Update 8.0.40 gewesen, denn es waren wirklich teilweise schlampige und nicht vernünftig getestete Programmierungen zu beseitigen!

    Und der Support bei Fehlern: bis zu 30 Tage wartet man auf eine Antwort-Mail, die dann allerdings fachlich kompetent klingt.

    Von dem Update 8.5 habe ich übrigens zufällig durchs Internet erfahren - der Steinberg-Hub hat es tatsächlich heute am 06.12.2015 geschafft, mir das mitzuteilen. Auch so eine Glanzleistung.

    Ich werde jedenfalls erst einmal abwarten, bevor ich dieses Update auf die 8.5 mache - falls überhaupt.

  • Alf Bell   22. Dez 2015   18:10 UhrAntworten

    Wem die Kunden Unfreundlichkeit dieses Unternehmen nicht stört der sollte ruhig zugreifen und sich Cubase oder eine andere App aus diesem Hause zulegen. Ich selbst habe vor kurzen, nach einen Update auf 8.5, denen einen Problem mitgeteilt und zwar das Groove Agent die Kits bzw. die Sample nicht anerkennt und beim laden vermisst. Eigentlich eine ganz banale Angelegenheit die zum Produkt dazu gehört. Diese Reklamation ist nun schon 4 Wochen her. Glaubt hier jemand die haben darauf reagiert? Schade das Ich hier kein Anhang von der Reklamation anheften kann.
    Dennoch sollte man sich als Neuling wie auch als Umsteiger gut überlegen ob man nicht da bleibt oder sich für einen anderen Entwickler Team entscheidet, egal auch wenn hier viele von Innovationen reden, von dem man letztendlich wenig hat wenn das meisten nicht mal Bug-frei funktioniert. Außerdem interpretiert Steinberg Innovation meistens auf einer sehr eigenen Art, wenn man denn Rest der Konkurrenz folgt wäre das für die eher abkuckerei, ein bissel von hier und von dem anderen. Es gab auch schon die Meinung, man sollte Steinberg nicht mit Logic low Produkte oder ähnlichen Daw`s vergleichen denn schlussendlich müssten die Arbeiten ja auch von was leben, daher diese Update Politik. Das mag schon sein, aber was ist wenn die Leute trotz Bezahlung, nix für Ihren einkommen machen. Solche unnötigen Bugs erwartet man an einer anderen Stelle der Applikation aber nicht bei einen Klangerzeuger bzw. Sample wo die Sounds schon dazu gehören und auch im Preis enthalten sind. Das schlimme ist nicht das wir alle mal Fehler machen können, das schlimme dabei ist tatsächlich den Kunden so zu ignorieren.

    • Komet   25. Jul 2016   17:46 UhrAntworten

      na ja, habe gerade gekauft, kommt noch, dann werde ich es sehen. Wenn es sos chlimm ist verkaufe ich. Wir leiden generell daran, dass alle SW Hersteller "nicht haften". War aus USA importiert, ein frühes TTIP auf SW. Jetzt kommen noch Lebensmittel dazu "auf eigene Gefahr"

  • jaja   11. Mrz 2016   01:42 UhrAntworten

    sollten endlich mal arranger clips wie sonar -ableton- bitwig -mixcraft reinmachen
    und groove quantize im spurinspector

  • Horst   02. Nov 2016   18:09 UhrAntworten

    Ich frage mich ernsthaft warum Cubase überhaupt noch am Leben ist. Anscheinend gibt es immer noch Leute die all die Kröten schlucken, ungefähr so wie bei Windows.

    Vielleicht sollte man den Leuten mal die Augen öffnen:

    Ich bin vor 10 Jahren umgestiegen auf Mac OSX, weil der Umstieg von Cubase VST 3.55 auf SX nur noch nervte... neben der Technik und dem mangelnden Workflow ärgerte ich mich auch über die Updates und die Optik ... und die Kosten.

    Seit dem ich mit dem Mac arbeite... habe ich Ruhe. Wohltuende Ruhe. Bei Cubase musste ich noch 1000€ ausgegeben. Das Logic Pro X (ein All In One Pro Paket) trägt den Namen "Pro" zurecht, und das für 199€. Preise für Updates? Seit 4 Jahren 0€. Zufriedenheit 100%

    Besonders das letzte Update bringt noch mehr intuitive Bedienung bei Logic Pro. Bei Cubase Pro ist alles so bunt, und unaufgeräumt, kompliziert, zu überladen. jedenfalls das was ich sehen konnte.

    Bei Cubase höre ich Imme noch von Problemen mit Sierra und die Empfehlung dort Cubase nicht zu installieren. Dieser Empfehlung möchte ich gerne noch bestärken und zu Logic Pro raten. Das schont die Nerven, und den Geldbeutel.

  • Alf Bell   03. Nov 2016   15:05 UhrAntworten

    Horst..... Ich arbeite noch mit Yosemite und habe auch Windows 10 Installiert. Yosemite erkennt die Cubase Libraries, aber auch die Halion 4 SE auch nicht. Cubase macht daher nicht nur in Sierra Probleme. Auf Windows läuft das ganze einwandfrei. Habe diesen Bug denn Steinis 2014 schon mal gemeldet, aber die sind ja nach wie vor der Meinung, den Kunden ignorieren zu müssen. Die Kritik an diesem Unternehmen ist nicht umsonst. Kleine Updates jedes Jahr und ja klar, das ganze geht hier nur ums eine; Ja genau die Kohle! Schon die Update Politik ähnelt sehr an die einer Merkel`s Diktatur. Die Steinis sind streng Organisiert und meinen den Kunden so ewig führen zu Können. Aber die irren sich, irgendwann wird auch eine Merkel gestürzt. Es werden immer weniger Steinbergs User, ist aber verständlich. Und vergiss nie, nicht alles was Geld kostet muss unbedingt besser sein, ich meine damit die Tatsache, dass ein Alter Cubase User wie ich z.b. seit 1994 schon, ne menge kohle, alleine wegen diese Update Politik hin geblättert hat. Man sollte sich hier nicht täuschen lassen, denn wir Oldies zahlen die Entwicklung dieser Software, Der Umsteiger wie auch Newcomer selbst, zahlt nur die 549 Euros und Fertig. Wenn man das ganze summiert, könnte der Spass, seit 1994, schon cirka 2000 Euros gekostet haben. Wenn das Kundenfreundlichkeit ist, was wäre dann Arroganz?

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