Cockos Reaper 4: Neue Version der ambitionierten DAW

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Cockos Reaper 4

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Cockos Reaper 4 – DAW für Windows & Mac OS X aufpoliert

Hüllkurven sollen sich nun besser editieren lassen, wobei sich mehrere Punkte selektieren und gruppiert verschieben oder kopieren lassen. Benutzerdefinierte Skalen und Akkorde lassen sich für das Zeichnen und Editieren von MIDI-Noten erstellen. Auch der Media Explorer wurde aufpoliert – nun kannst Du Teile einer Datei einfügen, loopen und per Time-Stretching anpassen.

 

Cockos Reaper 4

 

Mehrkanalaufnahmen sollen leichter zu handhaben sein. Mit dem neuen Plugin ReaSurround lassen sich Surround-Mischungen anfertigen und Audioobjekte im Surround-Raum frei positionieren. Zudem ist Reaper 4 im Umgang mit Videos deutlich performanter, so der Hersteller.

Das Verhalten bei der Bedienung mit der Maus lässt sich in 40 verschiedenen Kontexten an Deine Vorlieben anpassen; so kann etwa in vielen Situationen das Klicken und das Ziehen separat konfiguriert werden. Die Toolbars lassen sich jetzt in bis zu 16 separaten Bereichen der Benutzeroberfläche verschieben und andocken.

Das ist noch längst nicht alles. Eine knapp 400 Seiten starke Dokumentation klärt über alle Funktionen der immer attraktiver werdenden DAW auf, wobei auch Schritt für Schritt erklärt wird, wie Du Reaper 4 installieren musst und konfigurieren kannst.

Cockos Reaper 4: Preis & Verfügbarkeit

Cockos Reaper 4 ist als Download über die Webseite des Herstellers erhältlich. Für die private Nutzung kostet eine Lizenz 60,- US$, während der kommerzielle Einsatz bei einem Jahreseinnahmen von über 20000,- US$ für 225,- US$ möglich ist. Der Clou: Eine uneingeschränkt lauffähige Demoversion steht zum Download bereit.

Windows Windows 98/ME/2000/XP/Vista/7 (32 Bit) | XP/Vista/7 (64 Bit)
Mac OS X Mac OS X 10.4 (32 Bit) | 10.5 (64 Bit, Beta-Stadium)

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Lesermeinungen (13)

zu 'Cockos Reaper 4: Neue Version der ambitionierten DAW'

  • Maik   04. Aug 2011   12:21 UhrAntworten

    Nicht zu vergessen ist auch die Voiceoverunterstützung auf dem Mac. Sehr vorbildlich.

  • Jens Geilich   04. Aug 2011   14:18 UhrAntworten

    Erster Eindruck: sehr, sehr geil!!!

  • Hans   04. Aug 2011   19:35 UhrAntworten

    "Der Clou: Eine uneingeschränkt lauffähige Demoversion steht zum Download bereit."

    Das ist falsch! 30 Tage. Lest die Lizenz!

    • Felix Baarß (delamar)   05. Aug 2011   00:39 UhrAntworten

      Frei nach Radio Eriwan: Im Prinzip ja. Wer nach 30 Tagen bemerkt, daß er/sie/Transgender die Software weiter nutzen möchte, muss zahlen. Wenn ich mich nicht irre (*hicks*), war das Programm bisher aber trotzdem weiter uneingeschränkt nutzbar, um eine verlängerte Evaluierungsphase zu gewährleisten. Sollte das nicht mehr so sein, werde ich das im Artikeltext entsprechend ändern.

  • lament   05. Aug 2011   12:48 UhrAntworten

    verstehe ich das richtig, die demo version ist gleich der voll version und wer lust hat zahlt für die lizenz?

    • Carlos San Segundo (delamar)   05. Aug 2011   12:50 UhrAntworten

      Nein, ganz so ist das natürlich nicht. Es wird nach Ablauf der 30 Tage Testphase erwartet, dass Du eine Lizenz erwirbst. Allerdings kannst Du das Programm auch darüber hinaus noch nutzen - der Nag-Screen beim Laden ist halt nur länger da.

  • Tricky Loops   06. Aug 2011   01:19 UhrAntworten

    REAPER kostet für normale Musiker mit unter 20.000 Dollar Jahreseinkommen (durch die Musik) umgerechnet etwa 43 Euro, das ist sehr günstig bezogen auf den Funktionsumfang. Wem die Musikproduktion wichtig ist, der sollte diesen kleinen Beitrag schon leisten können.

    Ich nutze REAPER schon länger, und ich hätte für die ganzen professionellen Funktionen und Effekte auch 99 Euro oder mehr gezahlt... (zwar sind keine Synthesizer enthalten, aber die kann man sich je nach Musikrichtung auch selber dazu kaufen!) Wenn sich Programmierer Mühe geben und lange an einem GUTEN Programm arbeiten, sollte man Ihnen auch etwas zurück geben und keine nicht lizensierte Demoversion benutzen.

    Es ist traurig, wenn Musiker 600 Euro für den Urlaub am Strand ausgeben, aber nicht einmal 60 Dollar für eine DAW bereit haben, mit der sie jahrelang arbeiten können. Wie können wir uns beklagen, dass keiner etwas für unsere Musik zahlt, wenn wir Musiker selber auch nix zahlen und immer alles kostenlos haben wollen???

    • Tricky Loops   06. Aug 2011   01:32 UhrAntworten

      Und was ich noch ergänzen muss: Ich finde das REAPER-Preismodell genial, weil es auch finanziell weniger gut gestellten Musikern eine professionelle Musikproduktion ermöglicht. Das sollte man auch honorieren, denn sowas habe ich bisher nur bei COCKOS gefunden. Für mich ist es nicht wichtig, ob jemand Papis Studio geerbt hat, viel Kohle hat und die teuersten Synthesizer der Welt, sondern ob jemand gute Musik macht oder nicht...

  • lament   06. Aug 2011   13:39 UhrAntworten

    ich stimmer dir da voll und ganz zu. mir ging es nur darum ,ob ich die demo version uneingeschränkt auch nach ablauf der 30 tage nutzen kann.

    für manche sind eben auch 60$ nicht immer so schnell bezahlbar und da wäre es ja toll, wenn ich den zeitpunkt für den erwerb einer lizenz wählen kann und nicht unbedingt eine frist einhalten muss.

  • late   14. Aug 2011   16:37 UhrAntworten

    wie seht ihr die qualität der mitgelieferten effekte? besonders eq und compressor.

  • Novik   24. Aug 2011   15:22 UhrAntworten

    Eigentlich sehr gut. Und wie ist dein Eindruck?

  • budo   01. Apr 2013   00:03 UhrAntworten

    hab ne frage...wie ist das mit dem "nach 30 tagen muss man zahlen sache", ich habe sie mir vor paar minuten gedownloadet, allerdings wusste ich nicht das es was kosten würde, so hab ich es direkt nachdem ich es gelesen habe deinstalliert....muss ich nach der ablaufzeit also sprich 30 tagen auch die License kaufen???

  • element   01. Apr 2013   13:13 UhrAntworten

    nein. du kannst es weiter nutzen! es kommt lediglich der nag screen jedesmal.

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