Arturia Minimoog V 2.0: Nachbildung des legendären Synthesizers

Arturia Minimoog V 2.0: Nachbildung des legendären Synthesizers

Schon wieder eine digitale Nachbildung eines in die Jahre gekommenen Hardwaresynthesizers.” mag der eine oder andere hier zurecht denken. Sei’s drum, immerhin war man konsequent und hat das Plugin klanglich so originalgetreu wie nur möglich gestaltet. Bob Moog höchstselbst hat bereits seinen Segen gegeben und Koryphäen wie Jean Michel Jarre nutzen das Teil mit Freuden.

 

Arturia Minimoog V

 

Neu in Version 2.0 sind der erweiterte Automationsmodus, das neuartige Preset-Navigationssystem SoundMap und der Vocal Filter, ein auf Formant-Analyse basierender Effekt. Zudem wurden die Presets überarbeitet, Kompatibilität mit Cubase 4 sichergestellt, die Stabilität des Oszillators verbessert, eine bessere Integration in Pro Tools erreicht, ein neuer Installer und eine Universal Binary erstellt.

 

Arturia Minimoog V 2.0: Features

  • Alle Parameter des originalen Minimoog V
  • Erweiterter Automationsmodus
  • Revolutionäres Preset-Navigationssystem “SoundMap”
  • Neuer, auf Formant-Analyse basierender Effekt “Vocal Filter”
  • Neue Modulationsmatrix mit bis zu sechs Verbindungen (12 Quellen und 32 Destinationen)
  • Neuer Arpeggiator
  • Neuer LFO
  • Neue Chorus- und Stereo-Delay-Effektsektion
  • Mehr als 500 Presets von talentierten Künstlern und Sound-Designern
  • Bis zu 32-stimmige Polyphonie und ein Unisono-Modus
  • Drei Oszillatoren mit fünf Wellenformen
  • Ein ausgezeichnet klingender Filter mit 24dB/Oktave
  • Ein VCA
  • Ein Mixer
  • Ein Noise-Generator
  • Zwei ADSR-Hüllkurven-Generatoren
  • Ein externer Audio-Input und ein externer Oszillatoren-/Filtermodulations-Input
  • Soft clipping
  • Aliasing-frei von 0,1 bis 20 kHz
  • 64-Bit Fließkomma-Präzision
  • Samplerate bis zu 96 kHz

Arturia Minimoog V 2.0: Preis & Verfügbarkeit

Der Arturia Minimoog V 2.0 ist ab sofort für 229,- € über die Webseite des Herstellers erhältlich. Eine auf 15 Tage beschränkte Demoversion ist vorhanden.

Windows Windows 7/Vista/XP/2000:
VST RTAS
✔ standalone

Mac OS X Mac OS X 10.4:
VST RTAS AU
✔ standalone

Lesermeinungen (2)

zu 'Arturia Minimoog V 2.0: Nachbildung des legendären Synthesizers'

  • nevi
    25. Apr 2009 | 18:07 Uhr Antworten

    Hallo zusammen :)

    Wie die meisten von Euch sicher wissen, ist der Moog berühmt für seine tolle Filterschaltung. Unter Wikipedia ist zu finden:

    “Aufgrund seines Tiefpassfilters mit 24 dB/Oktave ist der Klang des Minimoog satt und kraftvoll, insbesondere im Bassbereich. Sein Klang gilt noch heute als Referenz, an der sich auch aktuelle Synthesizer messen lassen müssen.”

    Und genau das ist praktisch FALSCH :-)

    DENN der Moog hat ein Ladder-Filter, welches aus 4 Stufen besteht, jede Stufe bringt rein rechnerisch 6 dB pro Oktave. Jetzt ist das Ding natürlich analog, und die bei der Herstellung verwendeten Bauteile haben bestimmte Toleranzen. Bauteilalterung spielt aus heutiger Sicht
    auch noch eine Rolle, weil sich der Klang im Laufe der Zeit dadurch noch verändert haben kann.
    Jedenfalls (ohne Berücksichtigung des Alters) “verliert” jede Stufe ca. 1 dB Flankensteilheit. Ich erinnere mich mal etwas von knapp 20 dB gelesen zu haben, die ein original Moog-Filter effektiv bringt.

    Vor einiger Zeit hatten viele Synthis nur umschaltbare 12 oder 24 dB Filter, welche beide nicht annähernd den Klangcharakter des Moog-Filters nachbilden können. Daher hat der Moog seinen guten Ruf :)

    18 dB in manchen Synthesizern kommen dem Klang schon näher, aber letztendlich ist ein Moog-Filter nach wie vor speziell.

    lg und ein schönes we
    nevi

  • Felix (delamar)
    28. Apr 2009 | 18:39 Uhr Antworten

    Vielen Dank für diese Einblicke. :)

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