ArtsAcoustic CL Series: Kompressor-Plugins auf der Suche nach dem analogen Sound

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ArtsAcoustic CL Series: Kompressor-Plugins auf der Suche nach dem analogen Sound

ArtsAcoustic CLMS-1 XL

ArtsAcoustic CLMS-1 XL

Das Ziel der Macher des sehr guten ArtsAcoustic Reverb war es, eine Serie von Dynamikprozessoren mit wahrhaft analogem Klang zu entwickeln, da man eben nicht vollends zufrieden mit dem Sound sei, den die derzeit erhältlichen Software-Reproduktionen anderer Hersteller bieten. Um dieses hehre Ziel zu erreichen, lauschten die Entwickler unzähligen Kompressoren/Limitern der letzten 25 Jahre (u.a. 1176 Silverplate, dbx 160, Valleypeople Dynamite) und bildeten neben dem Schaltkreis auch Transistoren, Resistoren, Kapazitoren, etc. nach. So sei man erstaunlich nah an den Sound der Originale herangekommen, inklusive der analog-typischen klanglichen Nebeneffekte dieser altehrwürdigen Rumpelkisten.

Frei nach Dittsche: Mid/Side ist das Stichwort. Die separate Komprimierung der Mitten- und Seitenanteile eines Stereosignals ist wichtig für eine differenzierte Dynamikbearbeitung, die der Musikalität gerecht werden soll; daher habe man darauf geachtet, diese Funktion beim CLMS-1 und CLMS-1 XL so benutzerfreundlich wie möglich zu implementieren.

Ale drei Plugins bieten automatisches Limiting der Gain Reduction sowie die Möglichkeit, negative Kompressionsraten einzustellen. Auch die parallele Kompression per Dry/Wet-Regler wurde nicht vergessen. Für möglichst kleinen Prozessor-Hunger wurden die Algorithmen mit Assembler optimiert. Fein: Latenzen gibt es nicht.

ArtsAcoustic CL Series: Features

  • opto-elektronischer Diodenschaltkreis
  • Röhren-Gainstage
  • umfangreiche Mitten-/Seitenbearbeitung
  • 64 Bit interne Präzision
  • Lowpass/Highpass kontrollieren
  • externes Stereo-Sidechaining
  • extrem akkurates VCA Brickwall Limiting
  • sample-akkurater Limiter-Clip-Modus
  • latenzfrei
  • sehr niedrige Prozessorbelastung

ArtsAcoustic CL Series: Preis und Verfügbarkeit

Die ArtsAcoustic CL Series ist zu einem Preis von 199,- Euro auf der Webseite des Herstellers erhältlich. Eine Demoversion steht zum Download bereit.

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Lesermeinungen (4)

zu 'ArtsAcoustic CL Series: Kompressor-Plugins auf der Suche nach dem analogen Sound'

  • ED   30. Dez 2009   18:17 UhrAntworten

    Klingt ja sehr interessant, hat es schon wer getestet?

  • tony calladino   29. Apr 2010   18:02 UhrAntworten

    Ich. Und hab sie auch gleich gekauft, denn: die dinger sind der hammer. Ich hab so ziemlich alles an software kompressoren ausprobiert, um die ergebnisse zu erzielen, die ich früher mit meinen Jomeeks, Tubetechs etc erreicht hatte. Wenn auch ein paar software Kompressoren schon einen Smiley auf mein Gesicht gezeichnet hatten, bei den ArtsAcoustic Dingern is mir echt der Kiefer zwischen die versen gerutscht. Die Definition "Punch mit analoger Farbe" bekommt bei den Dingern wirklich ne neue Bedeutung. und das best ist, ob akusische Gitarre, Drums, Vocals, Buss kompression oder sogar in der Summe (die M/S Funktionen sind gottgesandt), richtig eingesetzt kommt man mit den dingern einfach immer zu einem Punkt, an dem man vorher immer verzweifelt ist. Ums auf den Punkt zu bringen: Die Dinger klingen exakt so, wie sie aussehen, und es gibt auch nichts, was in dieser sinnvollen Kombination verfügbar wäre (M/S kombiniert mit wirklich analogem sound). Und das ist echt ein Hammer. Respekt. Wenn man profi ist und schnell zu rundum überzeugenden Ergebnissen kommen muss, ist die CL Series ein absolutes muss. 10 von 10 Punkten.

  • limone   01. Mai 2010   12:06 UhrAntworten

    Wenn da mal nicht eben der Hersteller einen Kommentar geschrieben hat, dann weiss ich aber auch nicht...

  • funk maschine   10. Mai 2010   04:59 UhrAntworten

    warum denn so argwöhnisch? wie auch immer, magst ja sogar recht haben, aber ich hab diese plugins auch, und ich finde, dieser tony hat nicht so unrecht, wer auch immer er ist. ich finde die kompressoren auch sehr gut.

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