Ableton Live 9.1: Was ist neu?

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Ableton Live 9.1

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Was gibt’s Neues in Ableton Live 9.1?

Zuallererst wurden viele Ableton User wirklich glücklich gemacht, denn nun ist möglich, mit zwei Monitoren gleichzeitig zu arbeiten. So lassen sich Session-Ansicht und Arrangement-Ansicht parallel auf zwei Monitoren, oder aber auch zusammen auf einem darstellen. Das gilt natürlich auch für alle anderen Dialog-Fenster und Plugin-Editoren. Über das Menü lassen sich die Ansichten auf den Monitoren vertauschen.

Ableton Live 9.1

Als nächstes freuen sich alle Besitzer einer Push, dass diese nun auch mit einen Step-Sequenzer zur Eingabe von Melodien und Akkorden ausgestattet wurde. Auch das Editieren wurde erleichtert. So können nun sowohl im Noten-Modus, wie auch für die Drum Pads, alle Noten gleicher Tonhöhe im aktuell gewählten Loop zusammen gelöscht werden, indem ein Pad bei gleichzeitig gehaltener Delete-Taste gedrückt wird. Im Update funktioniert nun auch für in Instrumenten Racks eingebettete Drum Racks der Step Sequenzer.

Ableton Live 9.1

 

Ableton Live 9.1 – Weitere Features für Push

Neu ist ebenfalls, dass die Notenlänge, sowie Automationsdaten stufenlos über die Endlosregler eingegeben werden können. Dabei wird im Display auch noch angezeigt, welcher Parameter automatisiert bzw. welche Automation überschrieben wurde. Auch das nun bei Betätigung des Undo-Redo-Tasters eine kurze Meldung im Display erscheint, welche Aktion ausgeführt wird, macht das Arbeiten unbeschwerter.

Ableton Live 9.1

Gerade für Live-Performer dürfte es interessant sein, dass nun der zweite Footswitch Eingang der Push zum Antriggern der Recording-Funktion für Clips eingesetzt werden kann. Darüber kann nun sowohl die Record-Funktion angetriggert werden, als auch der „New“-Taster, mittels dem sich eine neue Szene zur Aufnahme vorbereiten lässt. Auch das man nun mittels des linken Endlosreglers im Scale-Mode durch alle verfügbaren Skalen scrollen kann, ist mit Sicherheit viel bequemer, als sich da schrittweise durch zu steppen wie bisher.

Ebenso wurde viele Presets optimiert. Überarbeitet wurde der Auto Filter, Saturator und EQ Eight, sowie die MIDI Instrumente Tension, Sampler, Analog, Operator, Electric und Simpler, der zudem noch 10 neue Presets erhielt.

Auch die Audio-Engine wurde mit einem neuen Rendering-Algorithmus aufgewertet. Dieser optimiert bei der Konvertierung von hohen auf niedrigere Sampling-Raten das klangliche Ergebnis. Insgesamt geht nun das Exportieren von Audiofiles noch schneller, da beim Rendern von Audio multiple CPU-Kerne verwendet werden können. Im „Audio exportieren“ Dialogfeld wird nun auch die aktuelle und die zu konvertierende Sampling-Rate angezeigt.

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Ein Augenmerk wurde auch auf eine verbesserte Übersichtlichkeit gelegt. Beispielsweise wurde die Lesbarkeit der Clip-Beschriftungen in dem sehr dunkel gehaltenen Farbschema „Disco“ erhöht. Auch wurden dem Menü einige Punkte hinzugefügt, wie zum Beispiel die Möglichkeit, nicht mehr verfügbare Sets aus der Liste der zuletzt geöffneten Dateien zu entfernen. Auch bei der Wahl des Audio Puffers muss man sich jetzt nicht mehr bemühen, eine Potenz von 2 zu errechnen, sondern kann die Werte einfach aus einem Dropdown Menü wählen.

Fazit zu Ableton Live 9.1

Es wurde eine Reihe von User Wünschen erhört und in Live 9.1 umgesetzt. Davon profitieren nun alle und können sich auf einen beschleunigten Workflow freuen. Nicht alle Neuerungen sind so augenscheinlich wie die duale Monitor-Unterstützung und der Melodie-Step-Sequenzer. Das ein oder andere liegt im Verborgenen und zeigt sich erst in der Güte der Klangqualität oder an Kleinigkeiten, die das Musikmachen und Performen erleichtern. Weiter so!

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