Ableton Live 8 Beta: Neue Effekte

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Wie bereits beim letzten Mal der Ableton Live 8 Beta Preview möchten wir uns auch diesmal wieder einigen neuen Features der kommenden Version von Ableton Live widmen. Diesmal testen wir zwei der neuen Effekte — Corpus und Frequency Shifter.

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Ableton Live 8 Beta: Neue Effekte

Ableton Live 8

Nachdem wir uns das letzte mal die neuen Instrumente der Ableton Live 8 Beta angesehen haben, werfen wir heute mal einen Blick auf zwei der neuen Effekte.

Mit Ableton Live 8 wird es wieder eine ganze Menge an neuer Effekte geben.
Auf delamar wollen wir schon erstmal eine Sneak Peak Preview auf die kommende Programmversion nehmen und die neuesten Features austesten.
Diesmal nehmen wir uns den beiden neuen Effekten Corpus und Frequency Shifter vor.

Ableton Live 8 Beta: Neue Effekte

  • Ableton Live 8: Corpus

    Ableton Live 8: Corpus

    Corpus: Erinnert von der Oberfläche her an Collision und erzeugt auch ähnliche Klänge. Diesmal handelt es sich allerdings nicht um ein Software Instrument sondern einen Insert Effekt den man direkt in einem Effect Chain einpflegen kann.
    Das erste, dass ich damit ausprobieren wollte, war einen Sub-Bass für einen Bassdrum Sound zu erzeugen. Das Plugin reagiert auf den Audio-In und erzeugt immer einen dementsprechenden Klang je nachdem was dort anliegt. Eingestellt werden kann der Sound über die aus Ableton Live 8 Collision bekannten Parameter. Zur Klangerzeugung kommen wieder einige Algorithmen benutzt die vor allem xylophon-artige Sounds erzeugen. (Metallische und holzige)
    Desweiteren findet man noch einen LFO der das modulieren noch ein wenig natürlicher gestaltet.
    Das Experiment mit dem Sub-Bass verlief übrigens positiv.

  • Ableton Live 8: Frequency Shifter

    Ableton Live 8: Frequency Shifter

    Frequency Shifter: ist ein, wie der Name schon sagt, Frequenz Shifter.
    Er transponiert den Audio-In live auf die angegebenen Parameter. Klanglich ist das was Ableton Live 8 Beta Frequency Shifter produziert erstmal nicht das, was man aus anderen hochwertigen DAWs gewohn ist. Zu unnatürlich, zu künstlich, zu synthethisch. Jedoch macht das Plugin deshalb nicht weniger Spass. Denn wie bei vielen der mitgelieferten Plugins gilt auch hier, dass sich die Plugins nicht zur Schönformung irgendwelcher Sounds sondern zum verbiegen eignen. Bewegt man die Regler nur ein wenig aus ihrer Ruhestellung lassen sich sehr interessante neuartige Pitch Shifting Effekte erzielen.
    Fazit: Wenn man sich mal dran gewöhnt hat ein “lustiges Spielzeug”.

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Lesermeinungen (4)

zu 'Ableton Live 8 Beta: Neue Effekte'

  • nevi   16. Mrz 2009   16:04 UhrAntworten

    hört sich sehr interessant an! Solche Effekte werden in modernen Musikproduktionen immer öfter verwendet und sind zum Glück schon lange kein Tabu mehr.

    Ich selbst habe schon mehrmals überlegt, von Cubase auf Ableton umzusteigen. Allerdings traue ich anderen Mixing-Engines nicht allzusehr. Jedenfalls klingt die von Cubase 1a absolut spitze und ich wüsste gern, welche Erfahrungen andere User gemacht haben.

    Mir geht es dabei überhaupt nicht um Gigabyteweise Sample-Library oder VST-Instrumente. Mich interessiert bei der Frage, ob ich den Umstieg auf Ableton realisiere, welche Soundqualität mich da erwartet, wie die Quali der Effekte ist, wie der eingebaute EQ klingt, taugt der Kompressor was usw.

    Vielleicht kann mir der eine oder andere hierzu seine Meinung schreiben. Oder wer möchte von seinen Erfahrungen beim Umstieg von Cubase auf Ableton berichten? Würde mich freuen!!

    lg nevi

  • Andreas Z. (delamar)   17. Mrz 2009   11:55 UhrAntworten

    Also Umstieg von Cubase auf Ableton hatte ich ebenfalls nicht. Ich wuerde eher sagen, dass ich Ableton erstmal lernen musste eh ich produktiv oder produktiver damit arbeiten konnte. Klar einige Dinge sind gleich aber eben nicht alles.
    Am Anfang wird man ein wenig gehemmt vom Programm und muss sich erst einarbeiten.

    Was aber ein Trugschluss ist zu denken, dass nur wenn man einen neuen Sequenzer benutzt auch tollere Musik herauskommt. Das hatte ich versucht mit der Sequenzer-Reihe hier auf delamar zu verdeutlichen.
    Ich selbst benutze Live als Tool. Mittlerweile aber auch als volle Mixingstation...

    Alles eine Frage des Koennens und wollens. (und der Plugins. ;) )

  • Carlos (delamar)   17. Mrz 2009   11:02 UhrAntworten

    Ich glaube der wichtigste Punkt bei einem solchen Umstieg von einer Software zur anderen wird von Dir gar nicht genannt: Die Lernkurve. Du fängst zwar nicht bei Null an, musst aber wieder alles erlernen, was Du jahrelang schon aus dem FF konntest.

    In Sachen Abmischung bin ich immer noch der Meinung, dass derjenige, der VOR den Boxen sitzt und mischt mehr Einfluss auf die Klangqualität der Mischung hat als der Sequencer.

  • MonoDaan   21. Sep 2009   03:30 UhrAntworten

    Also ich kann nur sagen das mich Live von Anfang an positiv gereizt und nachher infiziert hat. Mann kann sich natürlich einfach mit Samples was zusammen basteln was aber nicht so der Kracher ist. Man kann aber auch mit Live EXTREM ABTAUCHEN und gerade per Kontroller gut abgehen.

    Und zu der Qualität kann ich nicht wirklich was sagen, denn genau das ist ein Problem von mir die Tracks so hinzubekommen das sie sich Quallitativ alle gleich anhören. Aber da bin ich noch in der Kinderstube sozusagen wenn es um Sachen wie EQ, Compressor usw. richtig einzusetzen. Ist aufjeden Fall ein hartes Stück Arbeit und ich belese mich fast täglich über Live und das Abmastern. Aber ich denke mit Liebe zur Musik läuft das schon alles...

    Gruß *MonoDaan*

    Schaut doch mal auf meiner Seite vorbei und hört euch meine Tracks an.

    www.myspace.com/monodan

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