Ableton Live 7: Testbericht


Ableton Live 7 Testbericht: Beat SlicingBeim Öffnen des MIDI-Clips ist das für Slices typische Format zu erkennen: eine Reihe von aufsteigenden Noten angefangen mit C1. Alle Slices sind automatisch auf das angeschlossene Keyboard gemappt worden und somit kann ich sofort mit der kreativen Phase anfangen.

Darüber hinaus wird jedem Slice ein eigener Ausgang zugewiesen, so dass das Bearbeiten einzelner Teile mit jedweden Effekten ein Leichtes sein dürfte. So ist es zum Beispiel bei Drum-Loops, die sich nicht auf Anhieb in ein Arrangement integrieren, ein Einfaches sie zu slicen und dann lediglich die Kick mit dem EQ, Kompressor oder einem anderen Effekt zu belegen.

Hier hat Ableton Live 7 es wieder geschafft, komplexe Arbeitsprozesse auf das Wesentliche zu reduzieren, so dass die Kreativität nicht in ewigen Dropdown Listen und Menüs flöten geht.

 

REX-Format
Dder neuen Version von Live ist es jetzt auch möglich, Dateien im REX-Format zu nutzen und genau wie WAV- oder AIFF-Daten zu verarbeiten. So können REX-Files jetzt auch mit Drag & Drop verschoben werden.

 

Drum Racks
Drum Racks, wie das beim weiter oben erklärtem Beat Slicing kreierte, sind eine weitere Neuerung in Ableton Live 7, die auch separat, ohne die Notwendigkeit einen Audio Clip zu slicen, genutzt werden kann. Das Konzept hinter den Drum Racks ist an das der Instrument Racks, die in Version 6 von Live eingeführt wurden, angelehnt. Allerdings wurden die neuen Drum Racks an die Eigenheiten der Bearbeitung von Drums und Drum-Loops angepasst.

Ableton Live 7 Testbericht: Drum RacksDie Benutzeroberfläche ist klar strukturiert und bietet mehrere Bänke mit je 16 Slots, die optisch als Trigger-Pads dargestellt werden. Jeder Slot bietet dem Nutzer einen direkten Zugang zu Solo und Mute.

Die Drum Racks bieten nicht nur ein einfaches MIDI-Mapping und können für Samples, Instrumente oder Effekte via Drag & Drop genutzt werden. Darüber hinaus bieten sie auch eigenständige Sends, Returns und Submixe, was sie zu potenten Drum-Samplern á la NI Battery macht.

Drum Racks verhelfen dem geneigten Ableton Live 7 Nutzer zudem zu einer aufgeräumten Darstellung seines Live-Sets, was der Kreativität und dem Workflow zugute kommen wird. Die Möglichkeiten, die uns die neuen Drum Racks für die Verkettung von Instrumenten und Effekten bieten, machen selbst das Laden eines kompletten Live-Sets denkbar, das mit nur einem Knopfdruck getriggert werden könnte.


Neue Funktionen der Instrument Racks

Ableton Live 7 Testbericht: Instrument RacksVon der Entwicklung der oben beschriebenen Drum Racks haben anscheinend auch die Instrument Racks profitieren können, denn diese haben nun auch einen kleinen Pfeil neben ihrem Namen (siehe Screenshot). Mit einem Klick auf diesen Pfeil wird die Darstellung des Instrument Racks um die jeweilige Effektkette erweitert, was ein Bearbeiten von Instrument Racks (genau wie bei den Drum Racks) sehr vereinfacht und das Arbeiten mit Ableton Live 7 sehr angenehm gestaltet.

 

Automation

Ableton Live 7 Testbericht: AutomationBei genauer Prüfung der Arranger-Ansicht sehen wir nach dem Öffnen einer Spur ein kleines Plus unterhalb des Namens. Nach einem Klick auf das Plus wird uns die gesamte Automation einer Spur auf einen Blick offeriert. Diese Funktion war sicherlich eine der am meisten geäußerten Forderungen aus dem Lager der Ableton Live Fans.

Es können je nach Wunsch einzelne Automationsspuren ein- oder ausgeblendet sowie in der Höhe an die eigenen Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden. Das Einblenden neuer Parameter kann durch einen Rechtsklick auf besagten Parameter in der Detailansicht bewerkstelligt werden.

 

Externe Instrumente und Effektgeräte
In der Liste der Neuerungen in Ableton Live 7 steht auch die Integration von externen Instrumenten und Effektgeräten. Diese können nun über den Browser – ganz genau wie ihren virtuellen Pendants – hinzugefügt sowie auch in Racks genutzt werden.

Auch hier hat Ableton wieder einmal bewiesen, dass solche Aufgaben auch einfach für den Nutzer zu lösen sind.

delaMartial Drums - Professionelle Drums Samples

 

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Lesermeinungen (3)

zu 'Ableton Live 7: Testbericht'

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