Split Harmonizer Vocal Tutorial [YouTube Pick des Tages]

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split harmonizer

Dickere Vocalaufnahmen mit dem Split Harmonizer Effekt: Wie das geht, erfährst Du hier.

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Split Harmonizer Effekt verwenden

Mit dem Split Harmonizer Effekt kannst Du deine Vocalaufnahmen dicker machen. Was vorher also etwas dünn und fein war, machst Du mit dem Effekt voller. Wie das funktioniert siehst Du in einem beliebten Video Tutorial aus der delamar Schmiede.

Warum also nicht mal einen hauseigenen Evergreen zum YouTube Pick des Tages küren? Viel Spaß beim Video!

So wirkt der Split Harmonizer Effekt

Der beliebte Effekt dient vor allem dazu einzelne Passagen der Vocals zu verbreitern, also dicker zu machen. Das bietet sich vor allem bei einem Chourus oder der Bridge an, die ja gerne mit Effekten für den richtigen Punch „angedickt“ werden.

Im Video Tutorial verwenden wir übrigens Cubase. Der Vorgang ist aber bei allen DAWs sehr ähnlich.

Bevor man den Effekt verwenden kann, musst Du einiges beim Routing beachten. Wenn Du darin noch Unterstützung brauchst, findest Du auch dafür ein entsprechendes Tutorial bei uns.

Zum Routing Tutorial: AUX- und Insert-Effekte »

Verwendet haben wir außerdem ein Delay und die Pitch Correction. Der Effekt ist insgesamt sehr subtil und klingt sehr natürlich, wenn man ihn richtig einsetzt. Genau das richtige also für natürlich klingende, dickere Vocals für deinen Mix.

Das Video gehört übrigens zur Serie Vocals abmischen von delamar auf Youtube, in der es um die Bearbeitung deiner Stimme mit verschiedenen Effekten geht. Wenn dich das Thema interessiert, abonniere uns doch einfach mal bei YouTube.

Deine Erfahrung mit Vocalaufnahmen

Nun zu dir: Wie sieht dein Mixing-Alltag aus? Welche Effekte verwendest Du, um Stimmaufnahmen anzudicken und zu verbreitern? Teile deine Erfahrungen mit den anderen Lesern und lass ihnen einen Tipp da. Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

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Lesermeinungen (3)

zu 'Split Harmonizer Vocal Tutorial [YouTube Pick des Tages]'

  • Patrick   22. Feb 2016   15:18 UhrAntworten

    Um Vocals etwas fetter klingen zu lassen, bediene ich mich gerne der EFX-Suite in Samplitude: Compressor, Limiter, etc. Da ich das Programm noch nicht allzu lang mein Eigen nenne, bin ich gerade noch viel am Testen. Ein Effekt, den ich mir schon vorgenommen habe auszuprobieren, ist der EFX-VocalStrip. Mal schauen, was der zu bieten hat.

  • Alan   22. Feb 2016   17:14 UhrAntworten

    Zum Andicken von Leadvocals, z.B. im Refrain, füge ich manchmal einen dezenten Chorus hinzu. Das klingt dann doch wärmer und intimer, bzw. anders, als mit einem Pitch-Shifter.

    Für die feinen Unterschiede im mehrstimmig eingesungenen Gesang von nur einer Stimme (Timbre) allerdings, benutzte ich dafür einen wie im Video gezeigt dezent gegeneinander verstimmten Pitch-Shifter, der anders als bei einem Chorus die Stimmen selbst nicht warm andickt, sondern in ihrer Gesamtheit doch direkter bleiben lässt und keinen aufdringlichen Ensemble-Effekt erzeugt . (Falls Ensemble-Effekt gewollt ist, wird separat noch mit Chorus bereichert).
    Heute allerdings benutze ich dafür Melodyne zum Beeinflussen von Timbre/Formanten und leichten Gegenverstimmungen (und zum Ausbessern von kleinen Fehlern) im mehrstimmigen Gesang.

    Gerne benutze ich bei dünneren Stimmchen/Leadvocals in den Strophen auch das gute alte "Lennon-Delay". Ein sehr kurzes Tape-Delay, bzw. Slap-Back Echo.

    Welcher Effekt zum Einsatz kommt, hängt aber auch stark von der Musik und der Instrumentalisierung ab.
    Bei einem ohnehin schon vollen Song wirkt ein Chorus meist eher noch zusätzlich diffus zukleisternd und schwammig machend und Transparenzen abhanden kommen. Bei sparsam instrumentierten Songs hingegen, verleiht Chorus auf der Stimme mehr Intimität und Nähe zum Zuhörer.

    Die Verwendung eines richtigen Mikrofons hingegen, ist m.M. aber nach wie vor die beste Basis, um die Stimme im Vorfeld in einem Song entsprechend zu Präsentieren und zur Geltung zu bringen.
    Wenn man doch immer mit zu viel mit Effekten an eine Stimme herangehen muss, sollte sich vlt. auch einmal über die Wahl seines Mikrofons Gedanken machen (oder über die Stimme, bzw. derer Umgang mit einem Mikrofon).

    • Patrick   23. Feb 2016   22:58 UhrAntworten

      Mein Gott, stimmt ja. Die Chorous-Effekte, die hatte ich ja ganz außer Acht gelassen. :-)

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