Popschutz beim Vocal Recording verwenden? Mögliche Nachteile

Musikproduktion

Pro & Contra: Popschutz beim Vocal Recording

Bei näherer Betrachtung ist das auch logisch, denn der Stoff soll ja eben gerade explosive Konsonaten wie »p« oder »b«, aber auf das »f« verhindert. Man kann dies schnell auch nachvollziehen, indem man auf der einen Seite des Anti-Pops seine Hand hält und von der anderen durch den Stoff pustet. Ein großer Teil des Luftstroms bleibt im Stoff hängen. Bleibt also nur zu raten, sich die Zielsetzung der Aufnahme bereits im Vorfeld bewusst zu machen.

Wie soll das Ergebnis klingen? Soll es dem Zuhörer das Gefühl von »Nähe« geben? Soll man den Atem hören können, um die Emotionen besser zu übertragen? Wenn das so sein soll verzichtet man besser auf den Anti-Pop. Wie in allen Fällen kommt man mit Probieren und von Fall zu Fall neu entscheiden am Weitesten.

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Lesermeinungen (5)

zu 'Popschutz beim Vocal Recording verwenden? Mögliche Nachteile'

  • CaB   16. Apr 2008   22:57 UhrAntworten

    Mich würde auch mal interessieren, wie Profis den Unterschied von Stoff- und Metall-Lösungen klanglich bewerten...

  • carlos (delamar)   16. Apr 2008   23:26 UhrAntworten

    Es gab mal einen umfangreichen Test in einem bekannten Printmagazin, der zutage förderte, dass die einfachen Anti-Popp-lösungen von K&M am besten waren...bzw. die anderen, teureren keine besseren Ergebnisse erzielen konnten.

  • Dennis   16. Apr 2012   12:03 UhrAntworten

    tja, ohne popschutz, sehr schön, aber wenn der atem auf die membran schlägt ensteht ein hässliches klopfen, und ich denke darum geht es ja, dies vorzubeugen, wenn ich ohne aufnehm, müsste ich ja ziemlich weit weg vom mic sein, und das geht nicht, da die stimme dann nicht mehr hervorzuholen ist

  • Andy L.   29. Nov 2013   01:38 UhrAntworten

    Ohne Popschutz eine Frage der Gesangstechnik, bei dem mehr als deutlich der Unterschied zwischen Profi und Amateur zum Vorschein kommt.

    Profis wissen um Eigenschaften eines Mikrofons, bzw. setzen sich damit auseinander, um die Eigenschaften die sie durch Haltung und Position im positiven Sinne nutzen oder vermeiden können.

    Der Profi arbeitet mit einem Mikrofon.
    Ein Amateur benutzt es einfach nur.

    Der wissentlich richtige Umgang mit einem Mikrofon bringt erst so richtig die Persönlichkeit eines Sängers in die Aufnahme.
    Schaut euch daher bitte einmal Weltstars bei Recordingsessions an und wie sie mit ihrer Körperhaltung, Mund und Kiefer arbeiten.
    Nicht das Mikrofon macht die Stimme !

  • Andy L.   29. Nov 2013   01:41 UhrAntworten

    p.s.:
    Und so oft wie man denken mag, kommt dabei ein Popschutz gar nicht mal zum Einsatz !

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