Nachteile der Verwendung eines Anti-Popschutzes bei der Aufnahme von Vocals


Bei näherer Betrachtung ist das auch logisch, denn der Stoff soll ja eben gerade explosive Konsonaten wie “p” oder “b”, aber auf das “f” verhindert. Man kann dies schnell auch nachvollziehen, indem man auf der einen Seite des Anti-Pops seine Hand hält und von der anderen durch den Stoff pustet. Ein großer Teil des Luftstroms bleibt im Stoff hängen-
Bleibt also nur zu raten, sich die Zielsetzung der Aufnahme bereits im Vorfeld bewusst zu machen. Wie soll das Ergebnis klingen? Soll es dem Zuhörer das Gefühl von “Nähe” geben? Soll man den Atem hören können, um die Emotionen besser zu übertragen? Wenn das so sein soll verzichtet man besser auf den Anti-Pop.

Wie in allen Fällen kommt man mit Probieren und von Fall zu Fall neu entscheiden am Weitesten.

Lesermeinungen (3)

zu 'Nachteile der Verwendung eines Anti-Popschutzes bei der Aufnahme von Vocals'

  • CaB
    16. Apr 2008 | 22:57 Uhr Antworten

    Mich würde auch mal interessieren, wie Profis den Unterschied von Stoff- und Metall-Lösungen klanglich bewerten…

  • carlos (delamar)
    16. Apr 2008 | 23:26 Uhr Antworten

    Es gab mal einen umfangreichen Test in einem bekannten Printmagazin, der zutage förderte, dass die einfachen Anti-Popp-lösungen von K&M am besten waren…bzw. die anderen, teureren keine besseren Ergebnisse erzielen konnten.

  • Dennis
    16. Apr 2012 | 12:03 Uhr Antworten

    tja, ohne popschutz, sehr schön, aber wenn der atem auf die membran schlägt ensteht ein hässliches klopfen, und ich denke darum geht es ja, dies vorzubeugen, wenn ich ohne aufnehm, müsste ich ja ziemlich weit weg vom mic sein, und das geht nicht, da die stimme dann nicht mehr hervorzuholen ist

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