In der Musik und der Musikproduktion geht es nicht nur um Fader, Frequenzen und harte Fakten. Emotion, Idee und Kreativität sind gefragt und – offen sein für Neues. Bist Du bereit für diese drei Tipps zur Musikproduktion?

Drei (ungewöhnliche?) Tipps zur Musikproduktion

Vielleicht sind diese Tipps ja nicht ungewöhnlich für Dich. Aber für viele andere sind sie es. Bist Du bereit?

 

Erfahrung ist wichtiger als Equipment

In unserer (fast unendlichen) Liebe zu teurem Musikequipment vergessen wir ab und an, dass Erfahrung (und Talent) wichtiger als das verwendete Musikequipment ist. Auch wenn die verwendeten Studiomonitore nicht gerade State-of-the-Art sein sollten: Wenn Du weisst, wie sie klingen und welche Eigenheiten sie auszeichnen, steht einem erstklassigen Mix nichts im Wege.

Das gilt für viele der Komponenten unserer Tonstudios. Das Talent steckt in Dir und deinen Ohren.

 

Vocals müssen nicht immer mono sein

Wie macht man es, dass die Vocals professionell produziert klingen? Wie kriege ich einen besseren Klang der Gesangsaufnahme hin? In einem alten Eventide-Effektgerät gibt es ein Preset, das die Vocals in stereo sehr gut klingen lässt. Das Preset nimmt die Vocals und pitcht sie auf der linken Seite um 7 Cent nach unten und auf der rechten um 7 Cent nach oben.

Einen Eventide kann sich leider nicht jeder leisten, aber der Effekt kann auch mit anderen Mitteln nachgestellt werden: Split Harmonizer Trick. Der Gesang klingt richtig fett und groß. In der Zwischenzeit habe ich ähnliche Konstellationen mit Gitarren erfolgreich getestet und für gut befunden.

 

Samples bereichern das Schlagzeug

Vorbei sind die Zeiten, in denen man nur ein echter Rocker war, wenn alle Spuren handgemacht waren. Wer modern klingen und dabei noch den Klang des Schlagzeugs verbessern möchte, der kann mal zusätzlich Samples unter die Kick Drum und die Snare Drum legen. Wenn Du die richtigen Samples hierfür aussuchst (und das können durchaus Samples eines echten Drum Kits sein), kann Du einen fetten, modernen Sound kreieren.

Der Trick hierbei ist, dass Samples kein Übersprechen der anderen Drums haben und dadurch ganz anders komprimiert werden können. Wenn Du eine echte Snare-Spur zu stark komprimierst, dann wird das Übersprechen der HiHat schnell den Sound (zer-)stören. Für den “echten” Klang hast Du ja noch die Aufnahmen des Schlagzeugers.

 

Bist Du offen für diese drei Tipps zur Musikproduktion?

Müssen Vocals mono sein? Bringt teureres Musikequipment den Mega-Hit? Darf Rock mit Samples arbeiten? Schreib uns Deine Meinung zu diesen drei Tipps!