Musikproduktion: 6 grundlegende Tipps für Delay

Musikproduktion: 6 grundlegende Tipps für Delay

  1. Ein Delay für sich erzeugt nur eine Verzögerung des eingehenden Audiosignals. Erst durch das Zumischen zum Original, kann es zu einem interessanten Sound werden.
  2. Das Doppeln von Instrumenten kann mit einem Delay mit 9-30ms Delayzeit simuliert werden. Das macht den Sound fetter, klingt aber unnatürlich.
  3. Kurze Delayzeiten können eine langweilig klingende Aufnahme zu Leben erwecken.
  4. Echos können die Menge an Feedback und die Nummer von Taps steuern, die dem Eingang des Delays zugeführt wird. Zusammen ergibt das eine Art von künstlich klingendem Hall.
  5. Wenn man die Delayzeit moduliert, bekommt man einen Chorus-ähnlichen Effekt.
  6. Ein Flanger Effekt kann erzeugt werden, wenn man die Delayzeit langsam zwischen 10 und 20 Millisekunden moduliert und dem Originalsignal zumischt.

Lesermeinungen (2)

zu 'Musikproduktion: 6 grundlegende Tipps für Delay'

  • Czebo
    15. Okt 2008 | 16:21 Uhr Antworten

    Mann könnte vllt. nochmal irgendwo einen Delay-Ducker erwähnen oder sogar erklären, mit dem man sehr schöne Delay Effekte – insbesondere auf einer Gesangsspur – Live oder im Studio – erzeugen kann!

    “Wenn Stimme erklingt, reines Stimmen Signal, wenn Stimme aufhört zu singen – Delay und unter Umständen sehr schöner Effekt!” Nur eben etwas ausführlicher zum Nachbauen – ist meiner Ansicht nach auch eine sehr wichtige und gute Art ein Delay einzusetzen!

    Beste Grüße, Czebo

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