Mixing: Sich eine Pause gönnen

Eine meiner Schwächen beim Abmischen von Songs ist es, mir zu selten eine Pause zu gönnen und dabei zu vernachlässigen, dass die Ohren schnell ermüden.

Mixing: Sich eine Pause gönnen

Ein typisches Anzeichen, dass die Ohren bereits ermüdet sind, ist der wiederkehrende Griff zum EQ, um die hohen Frequenzen pauschal anzuheben. Ein weiteres Symptom, das auftritt wenn man zu lange ohne Pause vor seinem Song sitzt und sich auf einen bestimmten Part konzentriert, ist der Verlust der Perspektive. Stundenlang friemelt man an den Bässen herum, nur um am Ende festzustellen, dass der Bass-Sound ja doch nicht passt.

Das Schlimme an müden Ohren und der daraus resultierenden Überkompensation ist, dass man Fehler in der Mischung oftmals erst am nächsten Tag erkennt. Und zwar wenn man den Mix mit frischen Ohren anhört.

Was kann man also machen?

  1. Regelmäßige, kurze Pausen gönnen den Ohren Erholung und helfen, die Perspektive zu wahren
  2. Mäßige Abhörlautstärke beansprucht die Ohren weniger. Es reicht die Lautstärke kurzfristig anzuheben, um gewisse Sounds gegenzuhören.
  3. Ein Instrument sollte im Mix gut klingen, nicht im Solo-Modus. Öfter mal die anderen Instrumente zuschalten hilft.
  4. A/B-Hören mit professionellen, kommerziellen CDs hilft, um die Perspektive zu wahren und die Ohren zu resetten.
  5. Um einen Eindruck von den Lautstärkepegeln zu bekommen, hilft es, den Mix in Mono abzuhören.
  6. delaMartial Drums - Professionelle Drums Samples

     

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Lesermeinungen (5)

zu 'Mixing: Sich eine Pause gönnen'

  • Sib
    09. Nov 2008 | 00:58 Uhr Antworten

    Was mir beim Mixen hilft, natürlich neben den Pausen, ist es, Bilder, Fotos anzuschauen, die eine bestimmte Stimmung inne haben. Z.B. hab ich das Bild einer Surferin, und ich stelle mir dann vor, mein Song wäre der Soundtrack zu diesem Bild. Mir hilft das sehr.

  • carlos (delamar)
    09. Nov 2008 | 20:40 Uhr Antworten

    Eine schöne Idee, sich visuell einzustimmen.

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