Homerecording Podcast: Wie man Demotapes an Label versendet

Das Versenden von Demotapes und Demo-CDs an Labels und Radios scheint für viele Musiker immer noch ein weitgehend unbekanntes Feld zu sein. Dies jedenfalls lässt laut A&Rs und Radiomoderatoren die Qualität der CD-Einsendungen von Bands und Künstlern vermuten.

Grund genug, um im Rahmen eines Homerecording Podcasts zum Thema Wie man Demotapes an Label versendet Licht in das Dunkel zu bringen, zumal es relativ wenig Informationen zum Thema im Netz gibt.

Im Gespräch mit Marc Weissenberger, seines Zeichens Musikredakteur und Radiomoderator, besprechen wir die wichtigsten Faktoren beim Versand des Demotapes an die Labels oder Radio-Sender.

Homerecording Podcast: Wie man Demotapes an Label versendet

Im Podcast gehen wir auf alles ein, worauf Ihr beim Verschicken von Demotapes oder Demo-CDs achten solltet. Die Gliederung sieht wie folgt aus:

  • Das Demotape / Die Demo-CD
  • Grundsätzliches zu Versenden der Demotapes
  • Das Promopaket und der Umfang (CD, Band-Bio, Cover, Beiblatt, Anschreiben)
  • Sinnvolle Kontaktdaten
  • Der Tonträger (Auswahl der Musik, Format)
  • Recherche im Vorfeld

Der Homerecording Podcast: Wie man Demotapes an Label versendet ist etwas über 40 Minuten lang. Hört doch einfach rein:



Hat Euch der Homerecording Podcast gefallen? Habt Ihr irgendwas vermisst? Habt Ihr noch Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann nutzt doch die Kommentarfunktion unterhalb des Beitrags, wir freuen uns über jeden Feedback!

Vielen Dank an dieser Stelle an Marc Weissenberger für das Interview!

Update:
Ihr könnt Euch hier eine schriftliche Übersicht über diesen Home-Recording Podcast: Wie man Demotapes an Labels versendet ansehen.

 
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Lesermeinungen (40)

zu 'Homerecording Podcast: Wie man Demotapes an Label versendet'

  • miralux
    10. Nov 2007 | 23:32 Uhr Antworten

    Viele gute Tipps!! Aber kann es sein, dass der Podcast einige Aussetzer hat?

  • carlos (delamar)
    11. Nov 2007 | 00:55 Uhr Antworten

    Die Aussetzer haben sich leider bereits in der Aufnahme des Homerecording Podcasts eingeschlichen, beeinträchtigen das Hören aber denke ich mal nicht.

  • Mario
    11. Nov 2007 | 14:14 Uhr Antworten

    Prima Podcast!
    Ich denke die Tipps sind gut umsetzen, die ihr aufgeführt habt…Führt einem mal wieder vor Augen, was jemand wie ich doch evtl. nicht beachtet hätte :-) !

  • carlos (delamar)
    11. Nov 2007 | 18:00 Uhr Antworten

    Danke :)

    Ich weiss gar nicht mehr, ob wir oft genug darauf hingewiesen haben, dass jeder A&R und jedes Radio vll andere Ansprüche an Einsendungen haben…falls nicht: Recherche im Vorfeld ist wichtig! :)

  • Seichuan
    12. Nov 2007 | 18:30 Uhr Antworten

    Ich find die ID-Track Geschichte ziemlich interessant, denn wenn die Tracks rumgereicht werden, ist es schon wichtig, dass alle wichtigen Infos gleich zu sehen sind.

  • carlos (delamar)
    13. Nov 2007 | 02:11 Uhr Antworten

    Der ID3-Tag ist zunächst einmal nur bei MP3s zu finden. Aber wenn man seine CD brennt, dann kann man auch alle wichtigen Informationen als CD-Text ablegen.

    Dieser CD-Text wird dann von den meisten Audiograbbern automatisch zu ID3-Tags umgewandelt.

  • Osan
    27. Nov 2007 | 03:27 Uhr Antworten

    Erst mal ein ganz dickes Dankeschön für den Podcast. Sowas hab ich schon seit längerem gesucht.
    Aber eine Frage hätt ich doch noch:

    Self-burned-Rohling oder professionel gepresste die mittlerweile auch nicht mehr all zu teuer sind?

    Danke schonmal im vorraus.

  • carlos (delamar)
    28. Nov 2007 | 01:08 Uhr Antworten

    Danke für das Lob erstmal. Zu Deiner Frage: Wichtig ist nicht, wer die CD herstellt, sondern welchen Eindruck sie macht beim Empfänger. Kommerzielle Anbieter von CDs und DVDs werden im Übrigen bei kleinen Auflagen (kleiner als 200 oder 300) in der Regel auch nur brennen. Erst bei größeren Auflagen lohnt sich nämlich das Erstellen des Glasmaster.

    Wenn Du Deine CD zu Hause erstellst und brennst, dann solltest Du einfach nur darauf achten, dass alle Infos direkt draufgedruckt oder zumindest mit einem bedruckten Label aufgeklebt sind.

    Das muss auch nicht fürchterlich aufwendig sein. Es sollte aber auch nicht unleserlich mit der Hand und dem Edding draufgeschrieben werden.

  • Osan
    28. Nov 2007 | 21:50 Uhr Antworten

    Daran hatte ich noch nicht gedacht (Pressung erst bei größerer Menge), danke schon mal.

    Leider muss ich sagen das ich in Foren keine richtigen Infos bekomme vllt. kannst du mir weiterhelfen.

    Sagen wir es mal so ich bin der Voll-Noob was Musik Produktionen betrifft aber ich versuche es. Texte zu machen ist ja kein Thema aber ich hänge an den beats, ich kriegs einfach nichts gescheite beats zu bauen.

    Da ich von raubkopien nicht sonderlich viel halte hab ich mir aus finanziellen gründen nur den magix music maker 2008 – producer edition leisten können. Zum Aufnehmen meiner Raps und zum bauen von simplen beats is es ja mal n guter Anfang.

    Kannst du mir n paar Tipps geben zum beats bauen? Möchte net einfach n paar instrumentals von anderen nehmen und da meine beats drauf hauen.

    Danke fürs Lesen

  • carlos (delamar)
    28. Nov 2007 | 22:58 Uhr Antworten
  • Schrage
    12. Jan 2008 | 18:29 Uhr Antworten

    Hey super Beitrag!!!

    Ich plane gerade eine große Prmoaktion und will ca. 100 Labels anschreiben. Viele tolle Tips! Tolle Sache:
    Also, ich möchte eine EP mit 5 Songs fertig machen. Die CD will ich mit meinem Logo, der Trackliste und meinen Kontakdaten bedrucken! Reicht dann ein Softcover???
    Das kommt bei Euerm Dialog nicht richtig deutlich raus, finde ich!

    Ansonsten top!

    Viele Grüße
    Sebastian

  • carlos (delamar)
    13. Jan 2008 | 23:47 Uhr Antworten

    Also, wie gesagt, es ist schwer zu sagen, aber ich würde eher ein Jewelcase bevorzugen.

  • Zettt
    11. Feb 2008 | 15:19 Uhr Antworten

    Diese Seite wurde mir gestern bei Homerecording.de empfohlen. ;)
    Kann es sein das das MP3 nicht mehr vorhanden ist beziehungsweise der Podcast nicht mehr vorhanden?
    Kann mich nicht subscriben…

  • Zettt
    11. Feb 2008 | 15:30 Uhr Antworten

    Negativ. Safari 3 spielt das nicht ab, wenn es so ist und iTunes 7 erkennt den Podcast nicht.

  • Raik
    11. Feb 2008 | 15:26 Uhr Antworten

    Also bei mir funktioniert das MP3 ganz normal. Einfach den grünen Play-Knopf drücken und los gehts

  • carlos (delamar)
    11. Feb 2008 | 17:45 Uhr Antworten

    Hallo Zettt, willkommen hier :)

    Der Podcast ist in keinem iTunes-Format gespeichert, ich bin bisher noch nicht dazu gekommen.

    Kann es sein, dass Du JavaScript und / oder Flash in Safari ausgeschaltet hast? Die Sache mit der Email-Subscription funktioniert nur mit JavaScript (Feedburner) und die kleine Applikation für das abspielen des Podcasts ist in Flash.

    Sag Bescheid, ob es mit diesen Infos funktioniert…

  • Thomas
    11. Feb 2008 | 21:45 Uhr Antworten

    Leider bin ich von dem Podcast nicht sonderlich begeistert. Mir scheint, als sei der Moderator besser mit der Materie vertraut als sein Gast. Viele der “nützlichen Tipps” wiedersprechen sich teilwese, Fragen bleiben offen und es werden Hintergründe leihenhaft beleuchtet. Von mir ein ganz dickes Minus!

  • Zettt
    11. Feb 2008 | 23:11 Uhr Antworten

    Da ich den Cast jetzt auch endlich gehoert habe…ich fand’ nicht, dass sich die 2 Meinungen geschnitten haben.
    Die eine spiegelt eben eher die A&R-Haltung wider, die andere die des Radio-Redakteurs. Im Grossen und Ganzen decken sich die 2 Standpunkte.

    Kurz und knapp, freundlich und zielgerichtet formulieren was man moechte. Dabei darauf achten, dass die Leute wenig Zeit haben und noch besser vorher anrufen und die Fronten klaeren.
    Wie immer…Akquise eben.

  • carlos (delamar)
    11. Feb 2008 | 22:22 Uhr Antworten

    Ich würde mich (genau wie die Leser dieser Seite) sehr darüber freuen, wenn Du uns mehr über die Hintergründe erzählen könntest, die wir nur laienhaft angerissen haben. Man lernt nie schließlich nie aus und wertvolle Info ist immer willkommen.

    Aber: Wie könnten sich einige der Tipps nicht widersprechen, wenn es doch unzählige A&R’s und Radiostationen mit unterschiedlichen Ansprüchen, Geschmäckern und Vorlieben gibt?

    Eine einseitige Sichtweise wäre hier sicher fehl am Platz.

  • d.a.
    27. Feb 2008 | 23:14 Uhr Antworten

    das der moderator alles 3 x erklären muß nervt. auch hier gilt: machts kurz und prägnant. daher. nützliche infos, aber zu lang(weilig).

  • Anis
    27. Nov 2008 | 11:08 Uhr Antworten

    Die Argumente waren sehr hilfsreich, koreckt von euch wir hörn uns peaze!

    www.myspace.com/omar2502

  • Felix
    19. Dez 2008 | 13:25 Uhr Antworten

    Öhm… wenn ich eine MySpace Seite aufsuche höre ich sofort Musik… direkter gehts irgendwie nicht… solange die Server gut laufen ;)
    So schnell lädt kein CD Player.

  • Carlos (delamar)
    19. Dez 2008 | 16:44 Uhr Antworten

    Und wie bekommst Du den A&R dazu, Deine myspace Seite anzuklicken & die Musik anzuhören?

  • Dyspro
    24. Feb 2009 | 04:05 Uhr Antworten

    Hab da mal 1-2 Fragen:
    Die Leute vom Radio (bei Labels ist das natürlich anders) haben doch eigentlich nichts davon, sich irgendeine eintreffende Demo-CD anzuhören.
    Immerhin ist das ja auch zusätzlich Zeit, die beim Anhören draufgeht.
    Wiso tun sie es dann trotzdem ?
    Gibt es da eine Verpflichtung oder gehört das einfach nur zum ‘Service’ ?
    Danke.

  • Carlos (delamar)
    24. Feb 2009 | 10:20 Uhr Antworten

    Es geht natürlich um Radios, die entsprechende Newcomersendungen haben und sich daher überhaupt mit dem eingesandten Material auseinandersetzen.

  • muschi
    06. Okt 2009 | 05:43 Uhr Antworten

    danke carlos und marc war sehr hilfreich…cööö

  • Petey
    23. Nov 2009 | 17:18 Uhr Antworten

    yo, endlich mal einer der ne Struktur beim Demo versenden vermittelt – weiter so! www.pianoholicmusic.com

  • matze
    27. Dez 2009 | 10:30 Uhr Antworten

    Vielen Dank für die hilfreichen Informationen ! Mich interessiert aber noch eine Frage, die nicht besprochen wurde. Wie steht es um die Rechte an miener Musik und meinen Ideen ? Wer garaniert mir das insbesondere Labels meine Ideen nicht für ihre Zwecke benutzen ? Gruss !

    • Carlos (delamar)
      27. Dez 2009 | 19:47 Uhr Antworten

      Ich denke nicht. Labels sind nicht darauf aus, Musiker zu beklauen. Vielmehr suchen sie nach guten Talenten. Natürlich gibt es auch immer mal wieder schwarze Schafe – das sollte dich aber nicht daran hindern, deine Musik dort vorzustellen.
      Du kannst etwas schützen, indem Du deine Musik bei einem Anwalt hinterlegst. Wir hatten das Thema im 10. delamar Podcast.

  • Larson Lamm
    20. Feb 2010 | 12:46 Uhr Antworten

    Ich bin jetzt bei einer Sache noch unsicher.
    Vielleicht habe ich in dem Moment nicht richtig hingehört aber,
    wie garantiere ich das sich das Label oder die Radio-Station
    bei mir meldet, gerade bei Absage, damit ich nicht endlos auf eine Antwort warte und im nachhinein kam meine CD einfach nur garnicht Im Label an?

    Vielen Dank im Vorraus!
    und für diesen Potcast!!!

  • Zappmann
    16. Mrz 2010 | 17:00 Uhr Antworten

    Also Larson Lamm ,

    man könnte nach versand des Demotapes eine gewisse Zeit verstreichen lassen und nach ca. 2-3 Wo. das Label nochmal via E-mail anschreiben und darauf hinweisen das eine cd per Post verschickt wurde. Ich würde dann vorsichtshalber nochmal ein Link zu den Tracks senden weil es ja immer mal passieren kann das eine CD nicht ankommt.

    LG Zappmann

  • Julian
    24. Mrz 2010 | 22:50 Uhr Antworten

    Würde gerne noch wissen, ob man bei CDs einen neutralen Rohling nehmen sollte (quasi ohne Brandin wie Verbatim etc.).

  • kjgdmusic
    19. Jul 2010 | 02:30 Uhr Antworten

    Das spielt nur 33 sekunden ab! vllt irgend ein fehler, kann es mir nicht anhören!

    • Carlos (delamar)
      19. Jul 2010 | 09:52 Uhr Antworten

      Gerade getestet, läuft alles super. Einfach nochmals testen…

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  • [...] Ich war auf der Suche nach Informationen darueber, wie Labels denn am liebsten Demos zugesendet bekommen haben moechten. Also hab ich mal diese eine gewisse Suchmaschine da angeworfen und bin relativ zuegig auf delamar gelandet. Dort gibt es eine Podcast-Sendung ueber genau dieses Thema. [...]

  • [...] Der erste Eindruck zählt und lässt sich nicht mehr im Nachhinein revidieren. Das gilt in jedem Bereich des Lebens und gleichfalls beim Machen und Versenden von Demo-CDs an Labels. [...]

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