Uebersicht Frequenzbereiche in der MusikproduktionIn diesem Artikel bekommt ihr eine kurze Übersicht über die verschiedenen Frequenzbereiche und deren Wirkung auf Musik bzw. einzelne Spuren. Die Übersicht ist tabellarisch nach aufsteigenden Frequenzen geordnet und kann einen schnellen Überblick zum Equalizing verschaffen.

EQ: Übersicht Frequenzbereiche

Ihr könnt diese Übersicht auch am Ende des Artikels als PDF herunterladen, damit ihr sie immer griffbereit habt.

  • 20-40 Hz
    Bereich am unteren Ende des menschlichen Hörvermögens. Wird in Musikproduktionen oft komplett mit Filtern entfernt.

     

  • 40-80 Hz Sub-Bass, gefühlter Bass
    Hier befindet sich der Low-Kick, zuviel überwältigt den Mix. Wird von kleinen Lautsprechern nicht wiedergegeben

     

  • 80-250 Hz Bass.
    Zwischen 100-200 Hz kann die Fülle des Basses angehoben, bzw. bei boomenden Sounds etwas zurückgenommen werden

     

  • 250-600 Hz Untere Mitten
    Fülle, Vocals, Percussion / Der Pappsound einer Bassdrum befindet sich zumeist zwischen 300-400 Hz.

     

  • 600-4000 Hz Mitten
    In diesem Bereich kann man schnell viel Brei produzieren. Bei 800 Hz kann man das nasale und billige eines Sounds reduzieren.
    Der Attack der meisten Percussions-Instrumente (und auch einiger anderer) befindet sich zwischen 2-4 kHz

     

  • 4-6 kHz Presence
    In diesem Bereich kann man Vocals nach vorne bringen. Zu viel hiervon macht die Vocals aber kantig.

     

  • 7 kHz Sibilance / Zischen
    In diesem Bereich befinden sich die ungewollten Zischlaute wie das „s“ oder „sch“

     

  • 8-20 kHz Höhen
    In diesem Bereich kann den Instrumenten mehr Luft und Glanz vermacht werden.
    Viele Amateurmixe übertreiben aber genau diesen Effekt, Vorsicht ist geboten.

In den nächsten Tagen wird es einige weitere, ausführlichere Tipps zu den Frequenzbereichen geben.

Ihr könnt die Übersicht hier als PDF herunterladen:
Übersicht Frequenzbereiche in der Musikproduktion (PDF, kleiner als 1MB)