Der “Pro”-Sound – Teil 1

In Zeiten von leistungstarken Computern, preiswerten Soundkarten und Dumpingpreisen beim Homerecording-Equipment gehen immer mehr Musiker dazu über ihre Musik selbst aufzunehmen. Zu verlockend ist die Aussicht seinen eigens komponierten Song im heimischen Home- oder Projektstudio aufnehmen zu können ohne dem finanziellen und zeitlichen Druck eines professionellen Studios ausgesetzt zu sein.

Schnell ist also eine Soundkarte in den Rechner eingebaut und ein entsprechendes Musikprogramm installiert, denn so schwer kann das ja alles gar nicht sein!

Der “Pro”-Sound – Wie deine Aufnahmen professionell klingen Teil 1

Die Einarbeitung in die Musikprogramme fällt den Meisten auch nicht besonders schwer und schnell sind die ersten Songs fertig aufgenommen und abgemischt. Im direkten Vergleich mit professionellen Produktionen aus dem Plattenladen möchten diese dann aber oftmals nur wenig lebendig und insgesamt einfach nicht ganz so glamorös wirken.

Und dann beginnt für Viele das große Rätselraten, wie man den oft zitierten “Pro”-Sound, die professionelle Produktion, erreichen kann.

Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die dazu führen, dass kommerzielle CDs so gut klingen, wie sie es im Regelfall tun. Im ersten Teil der “Pro”-Sound-Reihe möchte ich euch ein Gefühl dafür geben mit welchem Aufwand professionelle Produktionen erstellt werden – jene mit denen man seine heimischen Produktionen so vorschnell vergleicht.

Fangen wir mal ganz vorne bei der Kreation eines Popsongs für ein fiktives Popsternchen an: der Komposition. Nicht selten kommt es vor, dass professionelle Songwriter engagiert werden, um die Musik für das Popsternchen zu schreiben. Menschen, deren täglich Brot darin besteht, einen Song nach dem anderen zu schreiben und dies nicht zuletzt auch genau deswegen besonders gut können.

delaMartial Drums - Professionelle Drums Samples

 

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Lesermeinungen (6)

zu 'Der “Pro”-Sound – Teil 1'

  • Sascha
    02. Nov 2008 | 08:42 Uhr Antworten

    Der Wendler macht alles selbst!

  • Dirk Meyer
    03. Nov 2008 | 17:03 Uhr Antworten

    Zu diesen Thema darf ich sagen, dass ich auch alles selbst mache! Sprich: Komponieren, Songwriting und Produktion.
    Wen Deutschrock interessiert muss mich hören!!!…:-)))

    Auf meiner Homepage habt ihr die Gelegenheit kostenlos in meine Songs rein zu hören.

    Gruss
    Dirk

  • hptay
    03. Mrz 2009 | 14:54 Uhr Antworten

    Von wegen Wendler macht alles selbst…da lief im Fernsehen eine Doku über den Tontechniker der ihm die Sachen komponiert, seine Texte “vervollständigt”, harmonische Wendungen “vervollständigt”,
    ihn beim einsingen coacht, seinen Gesang korrigiert und schneidet,
    das ganze Arrangement macht.

    Das Team um systems-in-blue.de/ hat z.B den kompletten “Dieter Bohlen” Sound produziert, Bohlen war nur der antreibende wirtschafltliche Faktor.

    Zurück zum Thema, allein das Schneiden eines Vocal parts dauert bei Profis Stunden (pitch correction noch nicht eingerechnet), die Lautstärken werden in fitzelarbeit per Hand auf jede Silbe gelegt,
    Konsonanten abgeschwächt, Vokale betont, aus der 4. Aufnahme ein Anfangsbuchstabe rangeklebt,
    einzelne Silben um sekundenbruchteile verschoben,
    für den normalen Hörer nicht bewusst hörbar, aber im A-B Vergeich
    kommt es “entspannter” “optimistischer” rüber.
    Das ist nach meiner Meinung mit ein Geheimnis eines Hits.
    Dazu gehört viel Erfahrung und Musikalität. Vielleicht gibt es deswegen
    bis heute kein Buch darüber.

  • Dominik
    04. Mrz 2010 | 19:06 Uhr Antworten

    Da kann man sich bei manchen Musikern/Sängern den Mund fusselig reden, über die Wichtigkeit von Details, von Genauigkeit, Weiderholbarkeit etc. – und dann kriegt man so Sprüche wie “Wir wollen das gar nicht so perfekt haben” oder “Ich mach das eben auf meine Art”. Arrrgh!

    Aber das ist ein leidiges Thema. Entweder man ist sich einig, was für ein Ziel man hat, wie professionell man es gerne hätte oder man lässt es gleich bleiben.

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