6 Tipps für effektiveres Arbeiten im Homerecording-Studio

6 Tipps für effektiveres Arbeiten im Homerecording-Studio

Kurz und schmerzlos:

  1. Aufnahmebereit in 3 Minuten
    Damit die Idee nicht flöten geht, muss das Home-Recording Studio in weniger als 5 Minuten (besser weniger als 3 min) aufnahmebereit sein.
     
  2. Verkabelung
    Wenn es irgendwie geht, lass Deine Instrumente oder Dein Mikrofon verkabelt, damit Du sofort loslegen kannst. Kleine Stomp-Boxes können immer am Verstärker dran bleiben oder die Kopfhörer am Mischpult…
     
  3. Aufräumen
    Wenn Du aus Platzgründen nicht alles verkabelt lassen kannst, dann lege alle Dinge, die Du zur Aufnahme benötigst an der selben Stelle ab. Das Gitarrenkabel könnte zum Beispiel immer bei der Gitarre gelagert werden.
     
  4. Templates
    Wenn Du immer dieselben Plugins in Deinen Projekten nutzt, kannst Du Dir so genannte Templates (Vorlagen) für Deinen Sequencer erstellen, in denen die Plugins bereits geladen sind. Du kannst auch Verknüpfungen zu den Templates und / oder Projektdateien auf dem Desktop ablegen.
     
  5. Ein zweiter Monitor
    Wenn Du es Dir leisten kannst, kaufe einen zweiten Monitor für Deinen Computer. Mehr Platz auf dem Bildschirm bedeutet bessere Übersicht und damit schnelleres Arbeiten.
     
  6. Die Maus
    Wenn Deine Maus hinkt und bei jeder Bewegung quiekt, dann ist es vielleicht an der Zeit, eine neue zu erwerben. Neuartige Mäuse bieten nicht nur zahlreiche, selbst belegbare Knöpfe und Räder, es lässt sich auch wesentlich angenehmer und gezielter damit arbeiten.
     
  7. Wenn Du noch einen Tipp für effektiveres Arbeiten im (Home-Recording) Studio hast, dann teile diesen doch mit Hilfe der Kommentarfunktion am Ende der Seite mit uns.

Lesermeinungen (31)

zu '6 Tipps für effektiveres Arbeiten im Homerecording-Studio'

  • Markus
    31. Jan 2008 | 18:55 Uhr Antworten

    Ein Mehrkanal-Interface ist eine große Arbeitshilfe, wenn man mehrere Instrumente spielt oder nur griffbereit haben will.

    Man kann so sehr schnell wechseln ohne an der Hardware rumschrauben (umstecken, einpegeln etc.) zu müssen. Einfach den Eingangskanal (der am besten auch gleich in der DAW mit dem Namen des Instruments betitelt wurde) auswählen und los.

    Und ganz wichtig: Sich mit der Soft- und Hardware die man nutzt vertraut machen und nicht zum Plugin-Sammler mutieren, sondern erst einmal aus dem was man zur Verfügung hat das Beste herausholen. Wenn da nicht mehr geht, ist man auch reif für neues Equipment :-)

  • carlos (delamar)
    31. Jan 2008 | 19:46 Uhr Antworten

    Ein Mehrkanal Audio Interface ist auf jeden Fall eine feine Sache, meines habe ich jedenfalls fest verkabelt und zusätzlich noch eine Patchbay davorgehängt.

    Hm, das wäre eigentlich auch schon der nächste Punkt. Eine Patchbay kann einem das Leben im Home-Recording-Studio deutlich erleichtern.

  • Markus
    31. Jan 2008 | 22:09 Uhr Antworten

    Ja, klar – das hätte ich mit erwähnen können … sauber beschriftet und intelligent belegt ist sowas eigentlich Standard

    Ein Stimmgerät, das fest mit einem Ausgang verbunden ist, nützt ebenso und funktioniert meist besser, als die virtuellen Kollegen in der DAW (besonders bei Bässen mit H-Saite …)

    Ein nettes Ambiente mit angenehmer Beleuchtung, ein leiser Rechner, ein Notizblock (für Geistesblitze beim Texten, eine Tabulatur etc.) ist aber ebenso wichtig, wie das Equipment – denke ich

    Besonders wichtig ist für mich ein Gerät, mit dem ich schnell mal eine flüchtige Melodie (und wenn sie nur gesummt wird) aufnehmen kann und das ich immer dabei habe. Bei mir ist das mein Handy. Für Symbian (S60) Handys wie das Nokia N70 gibt es extra Software, die daraus ein vollwertiges Diktiergerät macht, denn oft sind auch schon 5 Minuten bis die DAW hochgefahren ist zu lang und die geniale Idee für den nächsten No. 1 Hit ist weg.

  • Markus
    31. Jan 2008 | 23:25 Uhr Antworten

    Hier ist der Link zur Recordingsoftware fürs Handy. Wie gesagt: Mein “akustischer Notizblock”: alonsoftware.com

    Hat sogar einen 3-Band Parametric EQ :-)

  • carlos (delamar)
    31. Jan 2008 | 22:48 Uhr Antworten

    Witzig, dass Du die Sache mit dem Notizblock ansprichst, dazu habe ich nämlich gerade vorhin was geschrieben, was morgen veröffentlicht wird.

    Ich muss mich mal nach dieser Soft umschauen, hab auch nen Nokia und nutz das für die Ideensammlung.

  • Hilmi
    31. Jan 2008 | 23:09 Uhr Antworten

    Sequenzer-Template ist IMHO ein absolutes Muss – vor allem wenn man mehrere externe Synths hat. Nichts bremst weniger, als im Default-Song immer wieder die MIDI-Ports zuordnen zu müssen. ;-)
    Mein Template hat ausserdem je eine Audiospur mit passend zugwiesenen Eingängen für jeden externen Synth, und 16 Gruppenspuren – 8 für Reason-Rewire und 8 für VST- und Audiospuren. Die sind zwar für das Festhalten einer spontanen Idee nicht wirklich relevant, sparen aber viel Klickerei.

    Wer nicht alles ständig verkabelt hat, sollte alle Kabel gut sichtbar beschriften – empfiehlt sich aber auch grundsätzlich.

  • carlos (delamar)
    31. Jan 2008 | 23:32 Uhr Antworten

    Danke!

  • carlos (delamar)
    31. Jan 2008 | 23:34 Uhr Antworten

    @Hilmi:

    Ganz Deiner Meinung. Ich habe sogar für jeden Arbeitsschritt in meiner Musikproduktion oder jede Aufgabe ein eigenes Template.

    Es ist wichtig, die Zeit in das Musik Produzieren zu stecken und nicht in irgendwelches notwendiges Beiwerk!

    Keep focus!

  • pogo
    16. Mrz 2008 | 17:45 Uhr Antworten

    tip: zwei lautsprecherpaare.
    installiert neben die normalen, hochwertigen lautsprecher noch ein paar küchenradio-lautsprecher. auch aktive kleine computerlautsprecher wie SONY SRS-Z510 sind prima.

    achtet darauf, dass die lautstärke beider paare gleich ist. wenn ihr nun umschaltet, bekommt ihr schnell eine “zweite meinung” zu eurem sound.

    die ohren ermüden schnell und es ist ein guter trick, eine weile auf den billigboxen zu arbeiten (bspw. zum editieren) und dann wieder umzuschalten (zum mixen). kostet wenig, bringt viel !

  • carlos (delamar)
    16. Mrz 2008 | 18:45 Uhr Antworten

    Guter Tipp, danke!

  • Markus
    16. Mrz 2008 | 22:37 Uhr Antworten

    Eine gute Flasche Rotwein und eine Lavalampe …

    Okay, ein bisschen unqualifiziert, aber doch nützlich ….
    Danke nochmal für eure Messeberichte!

  • carlos (delamar)
    18. Mrz 2008 | 02:22 Uhr Antworten

    Die Lavalampe halte ich zwar für überflüssig (habe eine persönliche Fehde mit den Teilen), aber die Flasche Rotwein klingt sehr gediegen.

    Es werden noch einige Messeberichte kommen, danke für den Link!

  • Ken Park
    12. Apr 2008 | 09:53 Uhr Antworten

    @Carlos

    Ola… ich überlege mir ein Patchbay zu kaufen. Hast du zufällig Erfahrungen mit den einfacheren Modellen? Speziell die Neutrik bzw. Samson Geräte?

    Wäre für jeglichen Tipp dankbar.
    Gruß

  • Ken Park
    12. Apr 2008 | 13:27 Uhr Antworten

    Danke für die Empfehlung. Ich werde dass mal durchüberlegen und dann, wenn ic h eine kaufe, die Behringer nehmen. Ich hab einfach keine Lust mehr unter dem Tisch rumzukriechen :)

    Gruß

  • carlos (delamar)
    12. Apr 2008 | 13:34 Uhr Antworten

    Eine Patchbay ist eine sinnvolle Investition. Und nicht vergessen, dass man dann doppelt Kabel benötigt…es ist einfach schön, die Verkabelung ohne das Kriechen zu erledigen hehe

  • Ken Park
    21. Apr 2008 | 12:47 Uhr Antworten

    So… Erfahrung der ersten drei Tage mit Patchbay im Studio: NIEMALS werde ich wieder darauf verzichten :) Der Zeitgewinn ist immens, besonders wenn man wie ich nicht für jeden Anwendungsfall eigene Geräte hat und man demnach öfter mal umbauen muss.

  • Markus
    21. Apr 2008 | 15:55 Uhr Antworten

    Die Behringer Patchbay PX3000 mit den Umschaltern zickt übrigens gerne mal. Ich hatte hier selbst schon zwei Exemplare mit Kontaktschwächen bei den Schaltern …

    Übrigens noch ein Tipp: Wenn die Frau/Freundin eine gute Freundin hat, mit der sie oft einmal weggeht, hilft das auch im Homestudio ;-)

  • Ken Park
    21. Apr 2008 | 16:14 Uhr Antworten

    @Markus:

    Na ich hoffe du hattest die zwei kaputten erwischt :) Nunja, die Betriebsmodes schalte ich auch eh nicht wirklich oft um, denke ich. Aber war schon lustig diese Möglichkeit zu haben… ich hatte zwischenzeitlich bei der Planung fast Knoten im Gehirn bekommen und jetzt sitze ich bei größeren Patchorgien auch manchmal noch da wie der Ochs vorm Berg.

    Zu deinem Tipp: Meine Dame in allen Ehren, das kann ich nur bestätigen. Auch wäre es schön wenn mein Nachbar kein verbitterter, alter Arbeitsloser wäre der den ganzen Tag dem Fallen von Stecknadeln lauscht.

  • carlos (delamar)
    21. Apr 2008 | 22:32 Uhr Antworten

    Das sind leider die Nachteile davon, wenn man das Studio im wahrsten Sinne als Homerecording-Studio betreibt…Keller oder abgelegene Häuser helfen hier weiter…nur leider nicht dem Geldbeutel.

  • Jochen
    24. Nov 2008 | 17:54 Uhr Antworten

    Hi Leute,

    Ich bin Homerecording-Neuling und möchte mir ein Mehrkanalinterface kaufen. Vielleicht könnt ihr mir da was empfehlen. Es sollte auch als Mischpult im Proberaum (wo auch die Aufnahmen gemacht werden sollen) und bei Live-Auftritten (mit guter Live-Aufnahme) fungieren, mind. 16 XLR-Eingänge haben und natürlich eine Mehrkanalaufnahme per USB/Firewire Anschluss unterstützen. Eingebaute Effekte und Subgruppen währen auch super. Als Aufnahmegerät soll ein MacBook Core 2 Duo 2,0 GHz mit Garage Band herhalten. Ich weiß: GB ist nicht sooooo toll, also wenn es ein Angebot im Bundle mit Cubase gäbe, würde ich das wohl auch nehmen, falls das nötig sein sollte. Bei meinen eigenen Recherchen bin ich auf das PHONIC PHHB24U gestoßen.

    Und nun die konkreten fragen:
    Gibt es sinnvolle Alternativen zum PHONIC PHHB24U (vielleicht ein bischen günstiger)?
    Ist USB oder Firewire besser?
    Wieso kann ich mit Cubase LE 4 nur 8 Spuren gleichzeitig aufnehmen?
    Brauche ich Cubase wirklich oder tut es Garage Band auch?

    Ich hoffe, das sind nicht zu viele (blöde) Fragen und bedanke mich im Voraus für eventuelle Antworten.

  • carlos (delamar)
    24. Nov 2008 | 19:47 Uhr Antworten

    Hallo Jochen und willkommen bei delamar. Ich habe zwar mit GB noch nicht gearbeitet, aber wenn das Mehrkanalaufnahmen ermöglicht, dann sehe ich gerade zu Anfang gar keinen Grund, auf ein anderes Programm umzusteigen.

    Das Phonic scheint so weit mit allem ausgestattet zu sein, was Du für Deine Aufnahmen benötigst. Die Marke Phonic ist mir zwar ein Begriff, aber ich habe keine eigenen Erfahrungen damit. Die Kernfrage bei allen Audio Interfaces ist immer die nach den Treibern. Die Wandlerqualität ist bei den meisten Geräten zumindest in Ordnung, aber viele Geräte schwächeln bei der Latenz und Stabilität.

    USB oder Firewire…eigentlich egal, so lange die Treiber in Ordnung sind. Böse Zungen sagen, dass Firewire ausstirbt.

  • Jochen
    24. Nov 2008 | 21:36 Uhr Antworten

    Danke für die schnelle Antwort.
    Ist schonmal gut zu wissen, dass ich nichts vergessen habe, was man dringend braucht. Jetzt interessiert mich natürlich nur noch brennend, ob das nicht für etwas weniger als 700€ zu haben ist. Das ist ja schon ne Menge Holz. Hat da jemand einen Tip?

  • Markus
    24. Nov 2008 | 22:14 Uhr Antworten

    Knapp 700€ mit 16 Preamps ist schon ziemlich knapp. Da wäre vielleicht ein Motu 8pre plus Behringer ADA8000 interessant. Zusammen kommst du da auf 720€, hast 16 ordentliche Preamps und gute Treiber für Mac und Windows von Motu. Das Behringer ADA8000 ist für den Preis wirklich sehr gut.Eingebaute Effekte brauchst du garantiert nicht, du willst ja nur mitschneiden. Die Effekte kommen dann später am Rechner.

    Die Motus lassen sich übrigens kaskadieren, das heißt, dass du auch z.B. zwei 8pre nehmen könntest.

    Soweit ich weiß, kann Garageband aber nur 8 Eingänge gleichzeitig aufnehmen und auch die LE-Versionen von Cubase können nicht mehr.
    Zum Motu 8pre bekommst du aber Audiodesk dazu, das ist eine abgespeckte Version vom Digital Performer, einer sehr guten Audiosoftware für Mac. Diese sollte 16 Eingänge gleichzeitig beherrschen und kostet nix extra.

  • .fLa
    29. Jun 2009 | 16:32 Uhr Antworten

    “…Böse Zungen sagen, dass Firewire ausstirbt.”

    Ich würde grundsätzlich immer auf Firewire zurückgreifen, da diese Schnittstelle die CPU weniger belastet als USB.

    Mfg

    .fLa

  • Manuel
    30. Jun 2009 | 12:53 Uhr Antworten

    Ich habe selber das Phonic PHHB24FW und muss leider gestehen, dass ich mich ein bischen damit herumplage, was die Firewire-Verbindung zu meinem PC betrifft.

    Ich habe das Firewire-Interface schonmal ersetzen lassen, aber das Problem wurde dadurch nicht gelöst. Das scheint also mit meinem PC zusammen zu hängen :-(

    Wenn es dann aber mal funktioniert (nach etwa einer Stunde hören die Probleme auf – scheint sich dann warm gelaufen zu haben), dann bin ich mit der Qualität super zufrieden. Super Klang und schnelle Ansprechzeit mit keiner merklichen Latenz. Im großen und ganzen ein gutes Gerät, auch wenn ich mich täglich darüber ärger… Habe aber keine Vergleichsbeschwerden gefunden.

    Zu CubaseLE, ist im Lieferumfang beim Mischer enthalten, kann aber maximal 8 Spuren aufnehmen. Für mehr Spuren muss CubaseSX genommen werden. LE ist halt nur eine abgespeckte Version.

  • Dario
    10. Nov 2010 | 18:03 Uhr Antworten

    Hallo Zusammen.
    Bin mega froh endlich einmal ein Forum gefunden haben mit Qualitativ hochwertigen Beiträgen. Ich bin dabei mich auf ein Studium in die Richtung Musikproduktion vorzubereiten und plane einige Anschaffungen, also MacbookPro, Interface, Monitore und Mikros, möchte halt was gescheites haben, dass auch während dem Studium mithalten kann.
    Zum Interface habe ich mich mal umgeguckt und bin beim Motu 8 Pre und dem Lexicon Onix U 825 hängen geblieben, sollten halt 8 Kanäle sein und nicht viel mehr als 500 Euro kosten, hat da jemand noch andere Vorschläge??
    Grüße vom Dario

  • Volker
    15. Feb 2011 | 16:43 Uhr Antworten

    Mein Tip ist simpel und für nicht VST-Benutzer gedacht:
    Ein Project mit allen Einstellung, die eine sofortige Aufnahme braucht,(also Spuren hinzufügen, Ansicht anpassen ets…)
    abspeichern und als Vorlage ablegen.Sodann:Cubase lädt , Projekt öffnen , loslegen mit der Gitarre :)

  • DoX
    21. Mrz 2011 | 07:35 Uhr Antworten

    Ich möchte nochmal das Thema Phonic aufgreifen. Ich bin selbst im Besitz eines Phonic Helix Board Universal (USB und Firewire). Habe seit geraumer Zeit probleme das immer wieder die USB-Verbindung unterbrochen wird. Ausschalten, warten, einschalten weiter gehts – bis zum nächsten Ausfall. Nun habe ich allerdings die Option auch per Firewire verbinden zu können, sowohl PC als auch das Phonic haben die entsprechenden Anschlüsse. Nur leider bekomme ich keine Informationen im Windows wenn ich das Firewirekabel angeschlossen habe! Muss ich die Ports noch einrichten? Brauch ich extra eine oftware dafür?

    Über eine schnelle Hilfe wäre ich dankbar, denn nichts macht unkreativer als mitten in der Aufnahme für 20 Sekunden unterbrechen zu müssen ;-). Und das wiederholt!

    LG

  • Jiladah
    16. Jul 2011 | 12:01 Uhr Antworten

    Zum 1. Punkt ist wohl hinzuzufügen, dass in diesem Fall

    Schnelligkeit und Verfügbarkeit vor Qualität

    geht, d.h. da würde ich persönlich egal zu welchem mikro greifen, solange der Kern der Idee noch hörbar ist.Also gehen zur Not auch beliebig schlechte Mics (mp3-Player, Videokamera etc.)

    Auch generell empfiehlt sich, wenn man sich an mehreren verschiedenen Orten in der Woche befindet, immer was Greifbares zur Aufnahme bereit zu halten, denn
    die Ideen kommen generell oft nicht dann, wenn man sie gerne hätte.

  • DrNI
    18. Mai 2012 | 23:01 Uhr Antworten

    Zum Tipp #1: Wenn man keine Sequenzermusik macht, sind 3 Minuten immer noch zu lang. Wenn mir eine Idee am Digitalklavier oder Bass kommt, dann nehme ich mittels eines sehr einfachen Tools einfach vom Main Out meines Mixers auf. Hier hilft: Vernünftig aussteuern, so dass die Anzeige am Mixer auch das Clipping im Rechner anzeigen würde (über 0db). Beim Digitalmixer entfällt das. Eine DAW lenkt nur ab – also höchstens Audacity, oder am besten noch was simpleres. Aufnahme laufen lassen, rumdaddeln bis die Idee sich etwas entwickelt hat, besten Part rausschneiden und speichern.

    Wichtig ist eigentlich das, was vor der Aufnahme passiert. Eine Idee aufzunehmen ist keine Produktion. Die Idee kann dann ausgetüftelt werden, Arrangement bis hin zu Komposition. Dann geht’s erst los mit der DAW.

  • michael schenkel
    31. Okt 2012 | 20:14 Uhr Antworten

    sucht euch die passenden filter und eq s raus testet vorab welcher eq wo passt. mastering fängt bereits bei der aufnahne an. sagt euch jeder topproduzent. also testet alle eure plugs wo man sie am besten einsetzt. gruss bitbeat studio

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