Kolumne: Würdest Du meinen besten Rat annehmen?

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Würdest Du meinen besten Rat annehmen?

Wenn ich dir meinen besten Rat anbiete - denkst Du, dass Du ihn annehmen könntest?

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Warum fragst Du überhaupt?

Viele Musiker fragen. Doch nur die wenigsten scheinen in der Lage, einen Rat anzunehmen. Es ist noch schlimmer: Sie fragen und wollen gar keinen Rat hören. Und da frage ich mich, warum Du überhaupt fragst.

Wann hast Du das letzte Mal gedacht: „Wow, das ist ein hervorragender Ratschlag. Viel besser als das, was ich gerade gemacht habe oder in Planung hatte.“

Die Wahrheit ist, dass die meisten Menschen keinen Rat suchen – sie suchen nur Bestätigung.

Was ist mit dir?

Vermutlich leide ich am Helfersyndrom, denn ich habe immer gerne helfen wollen. Und ich wollte nicht einmal etwas im Gegenzug. Doch im Laufe der Zeit hat sich das geändert.

Zwar möchte ich noch immer gerne helfen, aber das mache ich nicht mehr mit einzelnen Personen im 1 zu 1. Vielmehr äußere ich meine Hilfe allgemeiner und gieße sie beispielsweise in solche Artikel:

Kolumne: Warum mich deine Musik einen Scheiß interessiert

Welcher Typ bist Du?

Meiner Erfahrung nach fallen Menschen auf der Suche nach Rat in eine der nachfolgenden drei Kategorien.

1 – Beratungsresistent

Dieser Typ fragt und schaltet danach den Rückkanal ab. Er will nur antworten, seine Situation schildern, häufig auch jammern. Es geht aber nie darum, etwas zu verstehen oder gar anzunehmen.

2 – Kreativ

Dieser Typ hört tatsächlich zu, vielleicht versteht er den Rat auch. Und dann wird er richtig kreativ und lässt sich 1.001 Ausreden einfallen, warum das jetzt und hier nicht geht. Anders gesprochen: Es passiert nichts.

3 – Nachdenklich

Dieser Typ hört nicht nur zu, er analysiert und durchdenkt den Rat. Wenn es passt, nimmt er ihn an und setzt ihn in einfach kurzerhand um.

Die meisten Menschen fallen in die ersten beiden Kategorien. Bei den Musikern ist zudem der Anteil von Typ 1 gefühlt höher als der kreative.

Warum hören Menschen nicht auf den Rat anderer?

Weil sie Bestätigung suchen. Weil sie bereits im Vorfeld lange beschlossen haben, wie ihnen was in den Kram passt oder sich der Plan in das eigene Lebensmodell einfügt. Die Begründung für ihr Verhalten ist aber die eigentlich interessantere Frage.

Gründe, warum Menschen keinen Rat annehmen:

  1. Wertschätzung
  2. Perspektive
  3. Komfortzone
  4. Verantwortung
  5. Und da wären noch …

1 – Wertschätzung

Was nichts kostet, taugt nichts. So scheinen viele mit Ratschlägen von Freunden und Bekannten umzugehen. Kein Wunder, dass das Beratergeschäft läuft.

Aber Wertschätzung ist in diesem Fall in eine andere Richtung gedacht: Man muss sich selbst es schon wert sein, etwas schaffen oder verändern zu wollen. Wer etwas wirklich will, setzt alles daran – und probiert womöglich auch mal Dinge einfach aus.

2 – Perspektive

Wenn Du in einer Flasche Bier sitzt und nach draußen schaust, nimmst Du die Welt um dich herum nur verzerrt und grün eingefärbt wahr. Das Etikett ist aus dieser Position nicht nur verzerrt, sondern zudem spiegelverkehrt – also schlecht lesbar. Nur wer die Bierflasche von draußen sieht, kann das Etikett gut lesen.

Wir alle nehmen die eigene Realität auf eine andere Art wahr als Dritte. Aus etwas Entfernung hilft die Perspektive zu mehr Klarheit. Zudem gehen Unbeteiligte rational an Problemstellungen heran, die für uns selbst emotional beladen sind.

Nur wenn wir uns dessen bewusstwerden, können wir den Rat anderer überhaupt annehmen.

3 – Komfortzone

Veränderung macht vielen Menschen Angst, denn mit ihr kommt das Unbekannte. Den (anders lautenden) Rat eines Dritten anzunehmen bedeutet, einen unangenehmen Weg zu gehen. Nicht zu wissen, wie es sein wird. Dazu müssen wir unsere eigene Komfortzone verlassen.

Die wenigsten Menschen sind mutig genug dazu. Und so schlagen einige Ratsuchende immer wieder mit dem Kopf an dieselbe Wand, ohne die nächste Mauer zu sehen, in der sich eine offene Tür befindet. Andere erstarren einfach in ihren Gewohnheiten und bleiben stehen.

4 – Verantwortung

Einige nennen es Glück, andere Schicksal oder Fügung. Die Wahrheit ist, dass die meisten Menschen einfach keinerlei Verantwortung für ihren (Miss-) Erfolg übernehmen möchten. Viel zu einfach ist es, den ausbleibenden Erfolg einem unverständigen Publikum oder den vermeintlich gierigen Streaming-Diensten unterzuschieben.

Verantwortung übernehmen heißt aber auch, sich Fehler eingestehen zu können. Und hier wird die Sache sogar noch schwieriger für Viele.

5 – Und da wären noch …

… die Menschen, die ohnehin alles viel besser wissen – warum fragen sie überhaupt?
… die Menschen, die ihre Opferrolle lieben.
… die Menschen, die sich immer verteidigen müssen und abschalten.
… die Menschen, die sich manipuliert fühlen, wenn sie auf den Rat anderer hören.

Sorry, ich habe keinen Rat für dich

Es ist zutiefst frustrierend, Freunden zuzusehen, wie sie ihre Leiter an die falsche Mauer stellen und sie schnellstens emporklettern. Nur um oben angekommen festzustellen, dass sie das Ziel verfehlt haben. Und das, nachdem man ihnen die richtige Mauer hat zeigen wollen.

Ich habe daraus gelernt und höre nur noch zu. Und das kann überaus amüsierend werden, wenn der Ratsuchende versteht, dass er die ganze Zeit nur gesendet hat. Aber das ist ein anderes Thema.

Einen Ratschlag habe ich aber doch noch. Wenn Du dich das nächste Mal auf den Weg machst, um einen Freund, Bekannten oder sonst wen nach einem Ratschlag zu fragen – beginne mit dieser Frage: Willst Du wirklich Hilfe?

Was sind deine Erfahrungen mit Ratsuchenden und wie gehst Du damit um? Schreib mir in die Kommentare!

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Lesermeinungen (15)

zu 'Kolumne: Würdest Du meinen besten Rat annehmen?'

  • Torsten M. Roth   05. Mrz 2017   10:28 UhrAntworten

    Carlos, da falle ich aber komplett raus.
    Die Urtypen von denen ein Verhaltensmuster ausgeht sind kaum zu bestimmen. Schon Freud wusste dass der sensibelste Mensch innerhalb einer Sekunde zum Massenmörder werden kann, wenn die innere Barriere, sprich die Ethik, aufgrund äußerer Umstände zerbestet.
    Nach Rat zu fragen ist eine innerliche Unsicherheit. Obwohl jenes schon eines kurzen Intermezzos mit dem Internet in Sachen Fakten getan wäre. Die Psyche mag es wohl sein die einen dann behindert, nicht jedoch der Grund für eine Frage. Hier stimme ich dir zu: Wer fragt hat keine Basis.
    Wir sind weit über "Wer, wie, was" hinaus. Und auch nicht jeder hat die Reife egal welchen Alters) sich den Herrn von Bödefeld als Ziel zu setzen. Bei den meisten wird es schon schwierig ein Graf Zahl zu sein.
    Auf was ich hinaus will:
    Diese bagatellen Fragen von "Musikern" sind oftmals so seltendämlich dass man für eine flachse Beantwortung meist Hass erntet. Doch leider ist in der kleinen Antwort meist mehr versteckt als ein Numb-Dude es sich wohl eingestehen will.
    Ich für meine Teil frage nicht mehr. Ich erkenne Dinge indem ich sie mir ausarbeite, teste, lerne!
    Früher tat ich immer dass was eine Redaktion von mir wollte. Heute lache ich über diese Naivität.
    Meine Grundregel: Wer etwas von mir will, der bekommt es. Aber auf meine Art. Eine Idee umzusetzen ist eine Sache von geistiger Sicherheit und kann in 2 Minuten erledigt sein. Nur verlange ich dafür auch ein entsprechendes Signal im Sinne der Vergütung (sofort) und der freien Meinung (direkt).
    Alles andere ist belanglos und kein einziges Wort wert.
    Ehrfahrung ist das höchste Gut dieser Gesellschaft. Wer sich dem verweigert oder sogar Unsicherheit zelebriert, der hat den Schuß nicht gehört.
    Und so komme ich zum Ende, denn die Wahrheit liegt nicht im Auge des Betrachters, sondern im Wissen um dessen Aufnahmefähigkeit.
    Alleine das ist schon ein Skandal.

    • Jo Koo   05. Mrz 2017   10:49 UhrAntworten

      Wie anders malt sich doch die Welt in diesem Kopf. Ich finde Carlos Text Klasse, weil er demjenigen, der vielleicht dazu neigt hin und wieder über sein Ego zu stolpern, eine Perspektive bieten kann. Fragen sind für mich grundsätzlich ein wichtiges Lerninstrument - keinesfalls ein Zeichen einer fehlenden Basis. wie heisst es so schön: Aus Fählern wird man kluch....

    • Torsten M. Roth   05. Mrz 2017   12:00 UhrAntworten

      Der wichtigste Part in dieser Aussage ist jedoch: Aus EIGENEN Fehlern wird man klug.
      Das ist der angesprochene Lernprozess.

    • Jo Koo   05. Mrz 2017   12:15 UhrAntworten

      Och ... Ich lerne auch gern' aus den Fehlern anderer ... ;) ...

      • Milli Milhouse   05. Mrz 2017   13:24 Uhr

        das trifft jetzt auf mich recht gut zu. da man die fehler eines anderen ganz anders wahrnimmt als die eigenen. daraus lerne ich irgendwie am meisten.

    • Carlos San Segundo   06. Mrz 2017   11:49 UhrAntworten

      Wissen ist das höchste Gut. Hieraus leitet sich alles andere ab. ;)

    • Torsten M. Roth   06. Mrz 2017   15:50 UhrAntworten

      Wissen ist aber das vorübergehende Fazit einer Menschheit die nicht mal die Grundsätze des Universums klar definieren kann. Ferner schon die Jugend auf den Standard "Ihres" Wissens doktriniert.
      Somit kann man auch heute noch getrost sagen: "Ich weiß, dass ich (im Endeffekt) nichts weiß".
      Bedenkt bitte dass alles was man zu wissen glaubt nur auf Thesen basiert die jederzeit wieder in eine geschichtliche Basis neu hineindefiniert werden können.

      edit.
      Ich beziehe das natürlich auf die Verhaltensmuster des Individuums ;)

    • Jo Koo   07. Mrz 2017   09:52 UhrAntworten

      Lieber Carlos, ich habe in den letzten Tagen noch ein bisschen über Deinen Artikel nachgedacht. Frage:

      Ist ein Ratschlag, den ich jemandem gebe nicht ein Geschenk?

      … und …

      Erwarte ich für ein Geschenk eine Gegenleistung?

      ;)

      Das grundlegende Thema, das Dein Artikel behandelt, ist doch Kommunikation. Die gestaltet sich unter kreativen, kunstschaffenden Menschen mitunter schwierig. Die Erfahrung haben wahrscheinlich schon viele von uns gemacht, und Du lieferst in Deinem Text ja auch einige Beispiele. Wir öffnen uns z.B. über die Musik unseren Mitmenschen und gewähren einen Blick auf unser ‚Innenleben‘. Wir kommunizieren über die Kunst, setzen uns so aber natürlich auch der Kritik aus. Damit geht jede/r unterschiedlich um. Stichwort Selbstwertgefühl etc.

      Aber was ist die Konsequenz daraus? Sich Antworten im Internet zu suchen, wo wir anonym und unangreifbar agieren können? Mmh …

      Wenn ich um einen Rat gefragt werde, übernehme ich für diesen kurzen Moment die Rolle eines Mentors.
      Der eindrucksvollste Lehrer/ Mentor/ Freund, den ich bislang kennen lernen durfte, war Rob van den Broeck. Rob war ein Meister darin offenherzig auf Menschen zuzugehen und als Lehrer durch die richtigen Fragen im richtigen Moment seinen Schülern Wege zu zeigen und sie zu motivieren. Für mich ein großes Vorbild!

      Ohne das große Fass aufmachen zu wollen. Leben wir u.a. durch die so called Social Medias nicht gerade in einer Zeit der Individualisierung, die leicht Gefahr läuft mit Egoisierung verwechselt zu werden?

      Nein, ich denke es geht nicht um Wissen. Es geht um Weisheit, Gelassenheit und Reife im Umgang miteinander. Gehört ein bisschen Snobismus nicht zum Reifeprozess eines jeden Menschen?
      Natürlich verdient ein Mensch auch und gerade in dieser Phase seines Lebens Ratschläge. Was er daraus macht, steht auf einem völlig anderen Blatt und betrifft nicht mehr den Ratgebenden. Oft braucht es halt Zeit.
      Was hindert uns daran, nach vermeintlich hilflosen Bemühungen einfach nur zu sagen: ‚Sorry, da kann ich Dir dann leider nicht weiterhelfen.‘ ? …

      Unser Ego! ;)

      ... Sorry für die Länge und Danke für Eure Geduld! :)

      • Carlos San Segundo (delamar)   07. Mrz 2017   12:46 Uhr

        Hallo, Jo.

        Vielen Dank für deinen Input, der ist sehr willkommen.

        Jeder Mensch verdient alle Ratschläge dieser Welt und ich hoffe stark, dass ein jeder sie auch erhält.

        Für mich ist die Kernfrage aber eigentlich woanders - wer möchte denn überhaupt und wirklich ernsterweise Ratschläge? Wie häufig verpuffen diese einfach im Nichts oder werden gar nicht erst berücksichtigt. Weniger als die Kommunikation liegt die Schwierigkeit meiner Ansicht nach in der Bereitschaft, Informationen zu empfangen (und nicht nur zu senden).

        Herzliche Grüße
        Carlos

  • Kevin Halm   05. Mrz 2017   12:04 UhrAntworten

    intern und externen referierend.. Hat vera birkenbihl schon auf interessante Art und Weise detailliert erklärt..

  • Allan   05. Mrz 2017   13:14 UhrAntworten

    Ich fühle mich natürlich geehrt, wenn man mich auf Grund meiner Reputation um Rat fragt.
    Grundsätzlich tätige ich aber folgende Überlegungen im Vorfeld, bevor ich meinen Mund auf mache:
    Kann ich überhaupt etwas konstruktives zum Thema beisteuern ?
    Kann der Fragende konstruktiv mit meinen Rat umgehen ?

    Smalltalk-Ratschläge sind nicht mein Ding, weder für Befragte noch für den Rat suchenden, da im Smalltalk auch eine Art Profilierungsgehabe verborgen liegt, wie ich finde.
    "Viel Gerede um Nichts" ist mir persönlich zuwider.

    Als Karrierenetzwerke wie z.B. XING usw. an den Start gingen, war mir das persönlich immer ein Graus, wenn man von der angeblichen Unabdinglichkeit sprach, möglichst viele Kontakte und Anlaufstellen zu haben und sich viele letztlich auch mit den Erfolgen anderer quasi brüsteten, nur weil man (virtuell/nicht persönlich) Hinz&Kunz kannte, aber man selbst keine Erfolge nachzuweisen hatte.
    Man wurde quasi zur Erfolgsgeschichte der Anderen, bzw. machte sich selbst zu einer Erfolgsgeschichte, nur weil man Hinz&Kunz kannte (jedoch nicht persönlich), investigativ an ihren Erfolgen teilnahm und profilierte sich auch damit.
    Persönlich hat es einen aber kaum-gar nichts genützt !
    Ganz ähnlich wie in diesem Beispiel von mehr oder minder nützlichen Karrierenetzwerken, verhält es sich auch mit Ratschlägen, Befragten und Ratsuchende.

    Rat in die "Tat" umsetzen ist halt etwas anderes, als nur die Leute oder ihre Erfolgsgeschichten zu kennen, die tatkräftig sind.
    Die häufigste Frage die mir in meinem Umfeld gestellt wird ist, wie ich es schaffte, mit meiner Musik Geld zu verdienen und davon leben kann.
    Schließlich machen doch auch Tausende andere solche Musik.
    Die Antwort ("durch den schnellebigen Mainstream, etwas Struktur und einer zahlenden Zielgruppe"), möchten allerdings dann doch die wenigsten wirklich hören, weil sie sich in ihrer "künstlerischen (Narren)Freiheit" beschnitten sähen.
    Jeder möchte zwar Geld verdienen, aber sobald der "künstlerische Anspruch" zu Wort kommt, möchte man Geld plötzlich höchstens nur noch mit der Kneifzange anfassen.

    Gerade wenn es um Erfolgsbeispiele geht:
    Rat und konstruktive Beispiele anzunehmen, fällt nicht jedem leicht und viele der Fragenden wollen dies oft auch gar nicht, weil sie sich dann evtl. die Blöße geben müssen, das sie mit dem was sie machen (und das vielleicht schon viele Jahre länger), keinen oder keinen vergleichbaren Erfolg haben.

    Wie Carlos schon sehr richtig zu bedenken gibt, wenn man mach Rat gefragt wird:
    "Willst du wirklich einen RAT haben ?"
    Oder will man nur quatschen ?

  • Markus   06. Mrz 2017   12:33 UhrAntworten

    Ein sehr kluger Mann hat mal zu mir gesagt: 'Frage nur jemanden nach Rat, der bereits dort ist, wo du hin möchtest.'

    • Alan   06. Mrz 2017   16:57 UhrAntworten

      Entscheidender ist, ob Du einen solchen Weg gehen/annehmen kannst und möchtest, den andere schon gegangen sind !?
      Es gibt keinerlei Garantie dafür (die gibt es übrigens nie !), das der Weg- der für andere ein erfolgreicher war, auch dich zu einem ähnlichen Ziel führt.

      Letztlich ist dies für dich doch immer abhängig davon, was du z.B. bereit bist aufzugeben, bzw. zu entbehren oder sogar gänzlich andere (zweifelhafte) Wege mit Geduld in Kauf nehmend und höchst wahrscheinlich sogar umdenkend gehen zu müssen, ohne dass das eigene Ego und falsche (weil haltlose) Ansprüche zum Stolperstein wird.

      Auf Delamar gibt es hierzu einen guten (ironischen) Artikel bez. "nimmst du meinen Rat an ?"

  • fatman   17. Mrz 2017   15:35 UhrAntworten

    Ich mag keine Schläge, auch keine Ratschläge!
    Aber ich liebe es, Musik zu machen oder zu hören. Und ich mag es, mit anderen zusammen zu spielen. Oder sich über (Hör-) Erfahrungen auszutauschen. Warum sollte ich jemanden um (Rat-) Schläge bitten. Natürlich haben andere schon von sich aus versucht, mir einen Rat zu geben. Die eine Hälfte war Scheiße, die zweite Hälfte war manchmal nicht für mich zu gebrauchen.
    Warum, lieber Carlos, willst Du mir deinem Rat anbieten? Leidest Du unter einem Helfersyndrom oder willst nur ein netter Mensch sein? Denke dran: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
    Und wenn ein interessierter Mensch dir etwas über seine Musik erzählen will, hör ihm zu und sei nicht enttäuscht wenn dein (Rat-) Schlag nicht interessiert. Er hat halt einem anderen Bedürfniss Ausdruck geben wollen.
    '"Selig sind die geistig Armen."

  • Timo Jan Knoll   18. Mrz 2017   09:57 UhrAntworten

    Jeder Mensch verdient alle Ratschläge dieser Welt und ich hoffe stark, dass ein jeder sie auch erhält. Für mich ist die Kernfrage aber eigentlich woanders - wer möchte denn überhaupt und wirklich ernsterweise Ratschläge? Wie häufig verpuffen diese einfach im Nichts oder werden gar nicht erst berücksichtigt. Weniger als die Kommunikation liegt die Schwierigkeit meiner Ansicht nach in der Bereitschaft, Informationen zu empfangen (und nicht nur zu senden).

    . . . . und mit den Worten von Markus noch angegliedert.
    (IIIIIIhhhhhhhh er hat Glied gesagt).

    Ja ich würde nur einen Menschen ernsthaft um Rat fragen der schon weiß was ich noch wissen will. Also lerne ich perfektes Englisch und mache Carlos für die Sozial Media Sachen und die Plattform;
    Andrew Scheps und Herr Pensato´s zu meinen besten Freunden. Hat jemand noch einen Rat für mich?
    Danke für der nette kleine Unterhaltung und das Artikel - äh Post. Bitte weiter machen.

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