Einnahmen durch Streaming weltweit um 40 Prozent gestiegen

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Immer beliebter und profitabler: Streaming

Streaming wird immer beliebter. Zwar ist die Rate von Musikdownloads auch wieder um 8,5% gestiegen, aber Musikverkauf via Streaming ist der am schnellsten wachsende Sektor in der Musikindustrie. 61% der weltweiten Einnahmen fallen immer noch auf Vinyl und CDs ab. Wie lange sich physische Musikerzeugnisse jedoch noch auf diesem ersten Platz halten können, bleibt unsicher. Weltweit sind die Einnahmen durch diese um 12% zurückgegangen, im Vereinigten Königreich sogar um 30%.

Music Streaming SitesDamit fallen die Einnahmen aus Musik für das UK auf 190 Millionen Pfund (Rückgang um 16%). Weltweit werden Verluste von 2,6% angekündigt. Die Einnahmen aus dem UK addiert, macht das Vereinigte Königreich 44% des westeuropäischen Download-Markts aus.

Der Chef von Digital Media schiebt die Schuld in die Schuhe der großen Rock- und Pop-Stars, die keine Alben mehr produzieren. Was man in den letzten Jahren so kaufen konnte, war einfach nicht beliebt genug, um viel Geld damit zu machen, so dieser.

Prognosen für das Jahr 2015 besagen, dass die Einnahmen aus digitaler Musik jene durch physische Musikerzeugnisse übersteigen werden. Spotify hat den Künstlern im letzten Jahr noch 180 Millionen Pfund an Lizenzgebühren bezahlt. Für dieses Jahr wird mit dem doppelten Betrag gerechnet.

Die Briten sind ganz vorne dabei, geht es um die Nutzung von Streaming-Diensten. Ihr Lieblingslied in der letzten Woche war »Spectrum« von Florence and the Machine. Das Streamen eines Songs führt dem Künstler etwa 0,2 Pence zu, sollte also mehr als Promo-Maßnahme gewertet werden.

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Lesermeinungen (11)

zu 'Einnahmen durch Streaming weltweit um 40 Prozent gestiegen'

  • Materpfahl   22. Aug 2012   09:16 UhrAntworten

    Wisst ihr, was ich daran wirklich schade finde? Auch wenn ich selbst mittlerweile sehr häufig Streaming-Angebote nutze, so bleibt doch der Wermutstropfen, dass die Soundqualität der Musik deutlich schlechter ist als auf CD oder Vinyl. Die Digitalisierung ist schön und gut, aber die Menschen gewöhnen sich mit der Zeit an die minderwertige Qualität, das ist tragisch.

    • Dieter   10. Nov 2015   16:26 UhrAntworten

      Das muss nicht sein !
      Schon mal was von High Resolution Audio gehört?
      Die Qualität ist identisch zu der einer CD.
      Einziges Problem ist die Datenmenge :
      60 Megabyte Speicherplatz für einen 3min Song.

  • Phil   22. Aug 2012   09:17 UhrAntworten

    Hi,
    gibt es denn auch eine Aufteilung, welche streaming Plattformen hiermit gemeint sind?

    • Felix Baarß (delamar)   22. Aug 2012   09:26 UhrAntworten

      Hallo Phil, die Erhebungen stammen von Strategy Analytics. Vielleicht findest Du auf deren Website genaue Informationen.

  • Julian Angel   22. Aug 2012   09:33 UhrAntworten

    Ich bin - auch aus eigener Erfahrung - nach wie vor davon überzeugt, dass sich wahre Musikfans (im Gegensatz zu 'Musikkonsumenten') ohnehin einen 'Tonträger' kaufen. Was wäre Progressive Rock ohne das verpflichtende Artwork? Nicht zu vergessen die Soundfetischisten, die gezielt Vinyl kaufen...
    Trotzdem erfreulich, dass Einnahmen durch Streaming möglich sind, gibt es doch immer noch Möglichkeiten, illegal an Musik zu kommen...

  • Sascha Nevian   22. Aug 2012   09:49 UhrAntworten

    @Materpfahl
    100% WORD!!! Ich hoffe, es wird einen Gegentrend geben - dass immer mehr "Konsumenten" durch eine neue Erfahrung mit guter Soundquali irgendwann einmal umgeblasen werden und das wieder zu schätzen lernen :)

    und @Julian Angel
    das ist es ja... mir scheint, "wahre Musikfans" werden immer weniger bzw. lassen sich fast nur noch in einer Minderheiten-Szene finden... Ich jedenfalls bin dankbar, dass ich meine riesen CD-Sammlung behalten habe ;)

  • Julian Angel   22. Aug 2012   10:03 UhrAntworten

    @Sascha Nevian Ich weiß nicht, ob es vor 20 Jahren mehr 'Liebhaber' gegeben hat (wieder im Gegensatz zu jenen, denen alles gefällt, was im Radio läuft und die sich mal schnell eine aktuelle Chart CD kaufen). Ich habe wohl Glück, dass meine 'Zielgruppe' in den 80ern groß geworden ist und auf greifbare Tonträger mit Booklet und Texten steht :-) Über 90% meiner Verkäufe sind physisch...
    Ich habe auch noch CDs und LPs - und finde mich schneller zurecht als auf dem PC (und das Rüberziehen auf den mp3 Player für längere Reisen ist eine echte Qual :-))))

  • robin wood   22. Aug 2012   22:13 UhrAntworten

    @Julian Angel

    Also das Rüberziehen von MP3s kannste ja wohl nicht in die Waagschale schmeissen, oder hörst Du Dir beim Joggen deine Vinyls über die Stereoanlage rein, die Du mit dem 10km Stromkabel unter Arm mitnimmst?
    Oder lieber den CD Walkman der permanent springt, weil er die Erschütterungen nicht aushält und dann irgendwann die CD einfach nicht mehr abspielt weil die Mechanik im Eimer ist. Wenn man Pech hat ist dann noch die CD etwas verkratzt und wird auch sonst nicht mehr richtig abgespielt.

    Also ich bin froh das ich auf meinem Stick in 15 sec ein paar Alben draufballern kann und die in mein USB-Radio im Auto reinstecken kann und nicht wie früher einen CD Wechsler habe, der mein Handschuhfach zumüllt.

    Die Musikindustrie ist leider wie die Videoindustrie einfach zu Geldgierig und versucht alle Konsumenten so gut wie möglich zu schröpfen. Und weil das so ist, jammern sie, dass sie zu wenig verkaufen... da arbeiten einfach zu viele verkalkte altbackene Lahmärshä. Über Gema und Co sag ich besser nix, sonst werd ich unsachlich ;)

    Und was die Booklets angeht... manche Leute sammeln Bügeleisen, manche sammeln Briefmarken und manche sammeln Booklets und CD-Hüllen. Wers mag... ich hab meine CDs verkauft, weil ich das entstauben einfach nur nervig fand. Wer Bands unterstützen will, kann das auch durch kauf im Internet machen. Dazu muss man sich keine Staubfänger kaufen. Ich bin eh der Meinung, über das Netz kann man die Bands viel besser supporten als über eine CD für 20 Euro von der 19 Euro für geldgierige Händler, Labels, etc draufgehen und der Künstler nahezu nix sieht.

    just my 2 cents

  • Julian Angel   23. Aug 2012   08:38 UhrAntworten

    @robin Beim Joggen höre ich eh keine Musik, a) gehe ich dabei gerne selbst ein paar Songs durch und b) hat mich meine Mutter davor gewarnt, die Geräusche um mich herum zu überhören ;)

  • Julian Angel   23. Aug 2012   08:42 UhrAntworten

    @robin die Fortsetzung... Booklets und 'greifbare' Waren empfinde ich eben als persönlicher. Ich will die Musik hören und dabei die Texte mitlesen, die Musiker anschauen, anhand der Credits erkennen, mit wem die Band befreundet ist usw. Ist wohl ein "Way of Life" :-)

    Klar, 18-20 Euro für eine normale CD ist unverschämt und schadet am Ende wohl auch den Musikern, wenn dadurch weniger Hörer zugreifen. Ist wohl so ein IHK Gedanke: Je weiger Du verkaufen kannst, umso teurer muss das Produkt sein, damit Du auf Deinen erhofften Gewinn kommst :-)))

  • andreas grütmacker   24. Sep 2012   19:57 UhrAntworten

    hey ich bin high-end fan und höhre nur cd und lp so ein scheis wie mp3 brauchen wir musik fans nicht und so lange es echte musik liehaber gibt wird die cd und lp noch viele jahre bestehen bleiben und nicht vergesen sollte man dabei die blu-ray-audio die musik uncommprimiert hochauflösend speichern kann für uns musik fans wie gemacht wir werden sehen wo hin der trent gehen wird internet oder blu-ray-audio ich sage nur abwarten und tee trinken und für alle anderen die keine arnung von musik haben schön weiterhin mp3 höhren denn die lp wird die mp3 locker überleben

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