Spotify: Jetzt auch Datensammler?

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Spotify

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Datenraub an 75 Millionen Spotify-Nutzern?

Der Streamingdienst mit mittlerweile knapp 75 Millionen Nutzern, von denen etwa ein Drittel die Vorzüge der Bezahlversion genießen, hat nun deutlich mehr Nutzungsbedingungen gestellt.
Jetzt werden der Zugriff auf Kontakte, Fotos und Mediendateien sowie Standort- und Sensordaten gefordert.

Anonymisiert sollen die erhobenen Daten dann an Dritte weitergegeben werden. Allerdings bezieht sich die Weitergabe nur auf die Nutzer der kostenfreien Spotify-Versionen. Die Empfänger der Daten wissen dann, ob man gerade spaziert, läuft, Auto fährt oder in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist.

Spotify AGB

Die bei Usern beliebte Streaming-App, sorgt immer wieder für Schlagzeilen.

Angeblich dienen die neuen Bedingungen dazu eine bessere Personalisierung des Streamingdienstes zu gewährleisten. Bei Spotify Run zum Beispiel sei es durch den Zugriff auf persönliche Standortdaten möglich, Musik passend zum Lauftempo abzuspielen und Empfehlungen zu ortsbezogenen Liedern und Musikern zu geben.
Außerdem seien Kontaktdaten und Fotos wichtig, um eine Freundefinder-Funktion einzuführen und eine stärkere Vernetzung unter den Nutzern einzuführen.

Update: Neue AGBs mit klareren Formulierungen

Durch unklare Formulierungen gehen diese Rechtfertigungen nicht eindeutig aus den neuen AGBs hervor. Aus diesem Grund entschuldigte sich Spotify-CEO Daniel Ek bei seinen Kunden und kündigte ein weiteres Update der Nutzungsbedingungen an. Bei diesem sollen schließlich die ungenauen Formulierungen überarbeitet und eindeutiger gestaltet werden.

Passend zum Thema: Apple schmiedet eine Allianz gegen Spotify »

Ob dies allerdings eine wirkliche Einschränkung der zu erhebenden Daten bringen wird, sei einmal dahingestellt.

Deine Meinung zu den neuen Spotify AGBs:

Hast Du Spotify bereits den Rücken gekehrt oder bleibst Du der Streaming App treu?

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Lesermeinungen (2)

zu 'Spotify: Jetzt auch Datensammler?'

  • nevi   28. Aug 2015   11:17 UhrAntworten

    Datensammeln hin oder her - Spotify und andere Abzock-Streamingdienste wie Apple Music müssen weg! Die sind einfach nur Manager's liebste Goldquelle. Ich jedenfalls halte sowas nicht für unterstützungswürdig.

  • Jay   28. Aug 2015   23:01 UhrAntworten

    Dito! Diese Sammel- und Überwachungswut nimmt dermaßen kranke Züge an - ich unterstütze das keinesfalls.

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