Rdio zahlt Künstlern Prämien für neue Abos

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Rdio zahlt »Kopfgeld«

Für jeden neuen Kunden plant Rdio, 10 US-Dollar an denjenigen zu vergeben, der ihn auf die Idee eines Abonnements gebracht hat. Normalerweise bestehen Verträge zwischen dem Streaming-Dienst und den Plattenlabels, das heißt am Ende entscheidet das Label, ob von dem Geld etwas bzw. wie viel davon beim Künstler ankommt. Rdio will sich mit der Aktion insofern in ein besseres Licht stellen, weil die Vermittlung von Neukunden in Geldform als Dankeschön direkt bei den Künstlern ankommt. Damit möchte Rdio einen besseren Kontakt zu den Musikern aufbauen und ihnen etwas vom Verlust, den sie durch zurückgehende CD-Verkäufe erleiden müssen, wettmachen bzw. ausbessern. Ob das Projekt aber für beide Seiten erfolgreich wird, hängt davon ab, wie viele Künstler sich beteiligen.

rdioEine Beteiligung ist vor allem für kleinere Bands reizvoll, denn im Vergleich zu geringen Einnahmen durch Konzerte können die Musiker einiges an Geld verdienen, wenn sie nur möglichst viele Menschen für Rdio begeistern können. Um aber mit den anderen Abo-Diensten mithalten zu können, müssten sich auch berühmte Musiker beteiligen – Spotify konnten bereits bekannte Unterstützer gewinnen, mit denen sie werben können.

Mit dem Vorhaben könnte man dafür sorgen, zum künstlerfreundlichsten Dienst der Branche zu werden – zusätzlich zum eh schon bestehenden Publicity-Aspekt, der in unserem Podcast zum Thema Streaming-Dienste so energisch zur Sprache kam, würde Rdio damit versuchen, dem deutlich zu spürenden Bedürfnis der Künstler nach mehr Unterstützung entgegenzukommen.

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