Musikbusiness: GEMA formuliert Wünsche an die neue Regierung

Die GEMA fordert eine Verbesserung des Schutzes geistigen Eigentums von der neuen Bundesregierung, national wie europäisch. Neben dem Urheberrechtsschutz ist der Verwertungsgesellschaft auch die angemessene Vergütung schöpferischer Leistungen ein Anliegen.

Musikbusiness: GEMA formuliert Wünsche an die neue Regierung

Vier Handlungsfelder sieht die GEMA für die Politik: als Antwort auf die “zum Teil widersprüchlichen Rechtsinstrumentarien” der Europäischen Kommission zur Lizenzierung von Musikrechten im Onlinebereich fordert die GEMA Unterstützung für einen europaweit gültigen Rechtsrahmen für Verwertungsgesellschaften. Desweiteren wurden Stimmen nach einer Unterstützung in der CISAC-Klage vor dem Europäischen Gerichtshof laut.

Drittens möchte die Verwertungsgesellschaft “eine Präzisierung und Verlängerung der Übergangsregelung” für das zweite Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft (Zweiter Korb) oder neue Verhandlungen zwischen Regierung, Verwertungsgesellschaften und Industrieverbänden erreichen. Weiterhin fordert die GEMA, den vom Bundeswirtschaftsministerium initiierten Wirtschaftsdialog für stärkere Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Internetpiraterie zur Chefsache zu erklären und der Debatte einen höheren rechts- und gesellschaftspolitischen Stellenwert einzuräumen.

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