Der Schlüssel zum Erfolg im Musikbusiness

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Musikbusiness: Der Schlüssel zum Erfolg

Zu verstehen wie das Geschäft, das Musikbusiness, funktioniert ist der erste Schritt auf dem Weg zum Erfolg. Trotz der digitalen Revolution hat sich nie etwas am Grundprinzip des Musikbusiness geändert. Gleich ob es um Selbstvermarktung der eigenen Musik, Gig-Promotion, Medienakzeptanz oder einfach nur den Verkauf eigener CDs on- oder offline geht, das Grundprinzip ist einfach erklärt:

Musik hören – Musik mögen – Musik kaufen

Oder im Detail:

  1. Menschen hören Musik
    …und zwar im Auto, beim Joggen oder im Restaurant – praktisch überall. Songs werden von den Leuten mehr als nur einmal konsumiert, sie sprechen die Menschen an und bohren sich in ihr Unterbewusstsein. Und Menschen brauchen dazu ganze Songs – keine 30 Sekunden Snippets oder Samples.
    Deswegen macht Euch keine Sorgen um Streaming und bietet potenziellen Fans Eure Musik als Download an, damit sie diese in ihr Leben integrieren und immer hören können.

     

  2. Menschen mögen Musik
    Wenn ein Song mehrfach gehört wurde und sein Publikum erreicht, wird dieses bereit sein, dafür zu zahlen. Menschen können sogar zu echten Fans werden und eine Beziehung zur Band (Künstler) aufbauen und sich für die anderen CDs und Merchandising-Artikel interessieren.

     

  3. Menschen kaufen Musik
    Auch in Zeiten von P2P wird Musik noch immer gekauft. Der Fan einer Band wird diese gerne finanziell unterstützen. Er kauft die Musik. Er kauft auch andere realtionierte Artikel wie Karten für ein Konzert oder T-Shirts der Band.

     

Musik ist kein Film und kein Buch, das nicht mehr gekauft wird, nachdem man es bereits gelesen bzw. gesehen hat. Musik braucht eine Weile, um Emotionen in Menschen auszulösen und dann sind diese gerne bereit, dafür zu zahlen.

Und ob die Musikindustrie das akzeptieren möchte oder nicht: das sharen von Musik ist Teil des Karussells und hat nicht nur früher dazu geführt, dass bestimmte Bands weltberühmt wurden.

Du hörst einen Song im Radio. Und wieder und wieder. Du magst den Song und kaufst die CD. Nachdem Du sie tausend Male gehört hast gibst Du sie an einen Freund weiter und das Karussell dreht sich von vorne. Er hört. Er mag es. Er kauft es.

Erfolg im Musikbusiness?

Was sind Deine Erfahrungen im Musikbusiness? Was hast Du für Dich oder Deine Band entdeckt? Ich bin gespannt, Deine Erfahrungen mit Musikbusiness zu hören. Schreib uns einen Kommentar!

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Lesermeinungen (13)

zu 'Der Schlüssel zum Erfolg im Musikbusiness'

  • m0rphBrain   29. Dez 2008   11:56 UhrAntworten

    Also ich bin froh über "Raubkopie"
    ich hatte früher nie Geld um mir haufen CDs zu kaufen außerdem wusste ich auch nie wie jetzt der/die/das hies was gerade im Radio lief.
    anfangs hab ich aus dem radio mit einem kassetenrekorder gerippt ^^
    halt nur für mich.

    und sobald ich einen Track von mir auf einer mp3 downloader seite finde freue ich mich darüber und wenn der dann auch noch in den Top5 ist na warum nicht ???
    das heist nur das ich noch mehr Fans bekommen habe , meine Musik noch mehr ankommt , noch mehr leute sich die Top 5 anhören und vielleicht auch Fans werden.

    so negativ sehe ich die Sache gar nicht

    back2topic:
    danke für die tollen Tipps von myspace bis zu den kompletten Tracks usw.
    ich habe mich immer gefragt "wozu" myspace ??
    scheint wohl doch sinnvoller zu sein =)

  • Carlos (delamar)   30. Dez 2008   22:44 UhrAntworten

    Die negative Seite liegt ja eigentlich fast gänzlich bei Labels und Vertrieb. Der Künstler selbst kann nur von den Fans profitieren, die sich sein Merchandising Krimskrams kaufen und Konzerte besuchen.

    Das soll hier beileibe keine Aufforderung zum raubkopieren werden - das ist Diebstahl. Der Artikel soll jungen Künstlern nur aufzeigen, dass für sie selbst eine Reihe von Vorteilen entstehen.

  • Muews   31. Dez 2008   02:12 UhrAntworten

    Die Labels und Vertiebe müssen einfach noch intensiver die Neuen wege gehen die sie im Internet geboten bekommen.

    Erinert ihr euch noch an Sonys Kopierschutz auf den CDs? Das war ne üble freschheit... CD gekauft und man konte sieh nicht am PC hören und dass das noch nicht gereicht hat haben sie auch einige DVD/CD-Player geschluckt...

    Die Musikindustri hat sich selber vieles versaut.

    Und das Bands mit kostenlosen Downloads auch nicht verhungern wurde uns ja schon gesagt.

    128 KBPS mp3 reichen einem Fan nicht und der greift auch zu der CD

  • sally   09. Mai 2009   16:06 UhrAntworten

    weiss jemand wo man sich in digitaler musikproduktion ausbilden kann? ich komme aus südtirol, da kann man nirgends anfangen. bin 19 weiblich, wäre es besser kurse/schule in amerika zu machen? möchte selber musik produzieren, zb mit cubase

    • Carlos (delamar)   10. Mai 2009   10:08 UhrAntworten

      Du hast die Möglichkeit zur SAE zu gehen und in München gibt es wohl ein Konkurrenzunternehmen, das Tontechniker ausbildet und laut einigen Aussagen sogar besser sein soll. Was eine Ausbildung in der USA angeht, bin ich nicht sicher, was Du Dir davon versprichst.

      Ich vermute, sich in einem Tonstudio direkt vor Ort ausbilden zu lassen ist immer noch die beste Methode.

  • Sizzle   06. Nov 2009   10:27 UhrAntworten

    Die gute SAE.... Die gute SAE....
    Ich habe absolut keine Zweifel, dass die Kurse der SAE - generell, die ganze Audio engeneering Ausbildung dort - wirklich gute dienste leisten. Aber mal ehrlich: Angenommen, ich habe den "Traum" professionell zu machen. Ok. Ich kaufe mir zb. das Neko xxl von Open Labs ( in meinem Genre Hiphop/RnB wohl das Non-plus-Ultra an Homeproducing tools) und entscheide mich für 2 Jahre SAE, welche NICHT durch irgendwelche Staatlichen Mittel finanziert werden können --> da SAE = Privat...
    Wieviele Beats bzw. Produktionen muss ich dann erstmal erfolgreich zum Vertragsabschluss bringen, bevor ich die eigentlichen Kosten der Ausbildung wieder rein bekomme? Es ist mir ein Rätsel :]

    Much Luv
    Itz Yo Boi

  • Dirk   05. Aug 2011   15:22 UhrAntworten

    Ich möchte Schlagersänger werden,weil ich von mehreren leuten bzw personen gehört habe das ich eine sehr gute stimme hätte und ich solle daraus etwas machen,was kann ich tun um diesen erfolg zu haben?????????????Carlos (delamar) hast du eine antwort darauf?????????

    • Thomas „thommytulpe“ Nimmesgern   05. Aug 2011   18:22 UhrAntworten

      Hallo!

      Ich bin zwar nich' Carlos, aber ich versuch' mich trotzdem mal an einer Antwort. :-)

      Willst Du Sänger / Interpret sein (also im Vordergrund stehen und die "Rampensau" geben) oder Komponist / Texter /Produzent sein (also im Hintergrund wirken)?
      Ich nehme an, es geht Dir um Ersteres.

      Dazu folgende Ideen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
      - Sei Dir sicher, dass Du wirklich eine gute Stimme hast. Freunde oder Familie bieten nicht immer eine angemessen Beurteilung, sondern bewerten Deine Stimme vielleicht aus Freundlichkeit oder Höflichkeit besser, als sie womöglich ist. Da brauchst Du also erstmal Ehrlichkeit, von anderen und auch Dir selbst gegenüber.
      - Selbst wenn Deine Stimme gut ist: Ordentlicher Gesangsunterricht kann meiner Meinung nach nie schaden. Hier gilt -wie bei allen anderen Musikrichtungen auch- der alte Satz: Üben, üben, üben!
      - Noch ein weiterer Grundsatz, der für alle Genres gilt: Geduld + Ausdauer + Frustrationstoleranz sind vonnöten! (Klingt ernst und stressig, is' aber so, wenn man's echt ernst meint.)
      - Abhängig davon, wie weit Du schon bist, ist es überlegenswert, ob und wie sehr Du schon auf die Bühne gehst. Ich glaube, man muss mindestens in Ansätzen eine "Rampensau" sein. Im Schlagerbereich ist das zwar anders als bei einer Rockband, aber Du musst bereit sein, auf der Bühne zu stehen und den Zuschauern eine Show zu bieten - auch wenn Du vielleicht mal 'nen schlechten Tag hast. (Aufregung, Lampenfieber oder eigene schlechte Laune gelten da nicht als Ausrede.)
      - Wenn Du Dich -ganz traditionell- bei einer Plattenfirma bewerben willst, brauchst Du dafür eine Demo-CD (oder MP3s oder so). Dazu hilft Dir vielleicht der Podcast auf http://www.delamar.de/musikproduktion/homerecording-podcast-wie-man-demotapes-an-label-versendet-786/ weiter, dazu die Ergänzungen auf http://www.delamar.de/tutorials/demotapes-verschicken-nachtrag-zum-podcast-855/ .
      - Als Schlagersänger hast Du recht bald ein bestimmtes Image, das es zu erfüllen gilt - ebenso musst Du wohl Lieder singen, die nicht von Dir sind. Sei Dir sicher, dass Du dazu bereit bist, bevor Du die große Bühen betrittst.

      So, das mal als Ideen.

  • Joshua Leonhardt   20. Sep 2015   13:59 UhrAntworten

    Hi ich heiße Joshua Leonhardt und möchte gerne Sänger oder Rapper werden.
    ich habe im Gebiet Musik schon Erfahrung. Mein Anliegen bedeutet mir sehr viel. Ich habe schon Texte geschrieben. z.b. über LIEBE, DIE JUGEND HEUT ZU TAGE und WAS IN DER WELT NICHT PERFEKT IST. Auf jeden fall habe ich noch andere Themen. Über mich: Ich bin 16 Jahre alt und mich hat die Musik von Sido auf die Idee gepracht und auch freunde. Hobbys: Fußball, Musik machen, Freunde treffen usw. Ich bin alleine mit Musik und freue mich über hilfe und vielleicht auch Mitglieder. Schonmal DANKE im voraus. Ich werde mich sehr freuen wenn ihr mich über Facebook kontaktiert: "Joshua Leonhardt"
    PS: Das profilbild ist ein junge mit roter Sonnenbrille und kommt aus kaiserslautern

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