Leitfaden v1.0 Online Künstlerselbstvermarktung

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Wie bringt man die eigene Musik an den Mann oder an die Frau? Erfolgreiche Selbstvermarktung ist nur der zweite Schritt von vielen. Der erste Schritt ist und bleibt: Du solltest ein hervorragender Musiker mit langem Atem sein.

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Leitfaden zur Künstlerselbstvermarktung

Das ebook ist aus einem von audiomagnet angeregten Studienprojekt der Popakademie Mannheim hervorgegangen und bietet einen Überblick der aktuellen Möglichkeiten für alle Interessierte. Den Artikel gibt es natürlich auch als PDF-Download am Ende dieser Seite.

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Wie bringt man die eigene Musik an den Mann oder an die Frau? Erfolgreiche Selbstvermarktung ist nur der zweite Schritt von vielen. Der erste Schritt ist und bleibt: Du solltest ein hervorragender Musiker mit langem Atem sein. | Bild: HayeurJF, flickr.com, BY-SA 2.0

Inhalt

Hier ist eine Übersicht der Kapitel, die im Leitfaden zur Selbstvermarktung stehen.

  1. Künstlerischer Umgang mit Kommerz
  2. Grundvoraussetzungen erfolgreicher Selbstvermarktung
    1. Professionalität
    2. Öffentlicher Auftritt
    3. Dialogbereitschaft/Netzwerk
    4. Aktionsbereitschaft
    5. DIY („DO-IT-YOURSELF“)
  3. Vetriebswerkzeuge (Tools)
    1. Entscheidungskriterien
    2. USA vs. EU
    3. Rechte
    4. GEMA
    5. Zahlungsmodelle
    6. Was und wo verkaufen?
    7. Kostentransparenz
    8. Fazit
  4. Tools
    1. Audiolife
    2. Audiomagnet
    3. Bandcamp
    4. Dooload
    5. Feiyr
    6. iMusician Digital
    7. Jamendo
    8. Justaloud
    9. Nimbit
    10. Potato System 2.0
    11. Rebeat
    12. recordJet
    13. Reverbnation
    14. Songrila
    15. Tunecore
    16. Zimbalam
    17. Übersicht der Services
  5. Promotion
    1. Soziale Netzwerke
    2. Videoplattformen
    3. Kommunikation mit Fans
  6. Merchandise
    1. Online-(Druck-)Services
    2. Eigener Textildruck
    3. Bildauswertung
  7. Analyse und Controlling
    1. Selbstständige Analyse der Online-Aktivitäten
    2. Basis-Tools
    3. Professionelle Tools (für die Musikindustrie)
    4. Tube Mogul
  8. Fundraising (Finanzierung)
  9. Glossar und Literatur
  10. Anhang Grafische Auswertung der Ergebnisse unserer Umfrage unter Musikern

Es ist eine Menge Stoff zum Thema Selbstvermarktung für Musiker. Und wenn Du regelmäßiger Leser bei delamar bist, werden dir viele der in diesem Leitfaden angesprochenen Punkte bereits bekannt vorkommen, denn wir sprechen oft und gerne über das Thema. Andere Punkte haben wir noch nicht behandelt und ohne Zweifel handelt es sich bei diesem Dokument um ein gutes Aggregat der wichtigsten Grundlagen für deinen Einstieg.

Zum Leitfaden v1.0 Online Künstlerselbstvermarktung

Lieber Musiker,

wann hast du deinen letzten CD-Player gekauft? Das ist schon lange her, wenn überhaupt, nicht wahr?

Der CD-Player stammt aus einer Zeit, in der die Musikindustrie noch alleine über den Erfolg von Newcomern entscheiden konnte und musste. Nur über Labels war es möglich die Menschen in Radio, TV oder einschlägigen Magazinen zu erreichen. Und selbst die größten Musikläden waren damals durch den Verkaufsraum in ihrem Angebot begrenzt.

Heute ist alles anders, denn das Musikbusiness ist im Begriff sich für immer zu verändern. Mithilfe des Internets kann jede Band und jeder Musiker ein großes Publikum erreichen und neue Fans hinzu gewinnen. Digitale Distributionsplattformen erlauben jenseits begrenzter Ladenflächen die Musik in die beliebtesten Musikportale einzuspielen und Geld mit ihr zu verdienen. Soziale Medien dienen der Promotion in eigener Sache und Du alleine entscheidest, welcher der richtige Weg für dich ist.

Als Audiomagnet mit diesem Leitfaden auf mich zugekommen ist, habe ich gerne die Unterstützung durch delamar zugesagt, da Selbstvermarktung, Promotion und digitale Distribution auch bei uns gefragte Themen sind. Dieser Leitfaden bietet einen guten Einstieg und gerade die Übersicht der zur Auswahl stehenden Tools ist umfassend gehalten und so wichtig für uns Musiker.

Natürlich können nicht alle Fragen geklärt werden, zumal die aktuellen Entwicklungen rasant und manchmal auch unvorhersehbar sind. Doch dieser Leitfaden ist ein guter Anfang, eine prächtige Zusammenfassung wichtiger Grundlagen und sensibilisiert dich für deine Entscheidung bei der Auswahl der richtigen Werkzeuge.

Der Leitfaden zeigt: Die Möglichkeiten sind heute so vielfältig wie nie – es liegt in deinem Ermessen sie zu nutzen. Dabei wünsche ich dir viel Erfolg!

Carlos San Segundo
Gründer delamar / www.delamar.de

There is a dance between art and business. You need to learn to cha-cha.
Martin Atkins, 2007

Einleitung

Liebe Musiker,

das Internet hat zu einem veränderten Umgang mit urheberrechtlich geschützten Inhalten geführt. Gerade die Musikindustrie hat aufgrund der neuen technischen Möglichkeiten, insbesondere durch die digitale Entwicklung (z.B. CD-Brenner oder das Audiokompressionsverfahren MP3), Umsatzeinbrüche erlitten.

Aufgrund der rückläufigen Umsätze in der Musikindustrie (vgl. Grafik) sind Tonträgerunternehmen nicht mehr in der Lage, hohe wirtschaftliche Risiken bei Investitionen in Newcomer-Künstler einzugehen.

Anm. d. Red.:
Ich bin nicht sicher, ob die vermeintlich rückläufigen Umsätze (in einigen Teilen legt die Musikindustrie jährlich zu) schuld an fehlenden Investitionen sind. Viel wahrscheinlicher ist, dass die Musikindustrie einfach nicht mehr darauf angewiesen ist, Kapital in ein risikoreiches Unternehmen (eine Band oder ein Projekt) zu investieren, ohne zu wissen, ob es funktionieren wird. Viel einfacher ist doch zu warten, ob die vielen potenziellen Newcomer auf eigene Faust kleine Erfolge verzeichnen können und dann auf den Zug aufzuspringen.

Die Leidtragenden wart in den letzten Jahren stets Ihr, da Ihr nicht auf die finanzielle Unterstützung von Tonträgerunternehmen zählen und somit Eure Musik nur einem kleinen Publikum zur Verfügung stellen konntet.

Mehr und mehr sind Musiker deshalb dazu übergegangen, ihre Karriere selbst in die Hand zu nehmen und selbst dafür zu sorgen, dass ihre Musik von den Massen gehört und erworben werden kann. Um diesen Traum wahr werden zu lassen, haben sich in den letzten Jahren viele Möglichkeiten in der Online-Welt aufgetan, die Musikern dabei helfen wollen, Musik erfolgreich selbst zu vermarkten. Die Idee der Online-Selbstvermarktungsplattform für Künstler fand ihren Anfang Mitte/Ende der 90er Jahre in Plattformen wie MP3.com oder besonic.de. Die amerikanische Firma CD Baby brachte ab 1997 mit ihrem Online-CD-Mailorder-Katalog die Vertriebskomponente hinzu. Nach dem Aussterben der ersten Generation von Internet-Musik-Unternehmen (Platzen der sog. „Dot-Com-Blase“) in 2001, das die frühen Do-It-Yourself-Dienste von der Bildfläche verschwinden ließ, griff das 2003 gegründete soziale Netzwerk MySpace die Präsentations-, Promotion- und Fan-Management-Komponente konsequent und sehr erfolgreich auf. In den folgenden Jahren entstanden vielfältige Angebote, die Musikern den Weg zum Erfolg durch eigene Vermarktungs- und Management-Werkzeuge ebnen wollen.

Tim Renner, ehemaliger Geschäftsführer von Universal Music Deutschland und Inhaber von Motor Music, beschreibt die Entwicklung folgendermaßen:

(…) heute hat das Musikgeschäft immer weniger mit physischer Distribution zu tun. (…) Mit MP3 drohen sie überflüssig zu werden. Im non-physischen Musikvertrieb entfallen Einstiegshürden wie Macht und Kapital. Der Markt steht prinzipiell jedem offen.

Diese Marktoffenheit, die Renner hier benennt, birgt viele Vorteile für Euch, denn Ihr habt die Wahl wie und mit welchem Partner Ihr Eure Karriere selbst steuern wollt. Allerdings birgt sie auch Gefahren, da das wirtschaftliche Risiko zu großen Teilen von Euch selbst getragen wird und das Service-Angebot aufgrund der Fülle der Anbieter unübersichtlich und undurchsichtig ist.
Dieser Leitfaden versucht, den Markt der Online-Künstler-Selbstvermarktung für Euch übersichtlich darzustellen. Ihr sollt so einen Marktüberblick erhalten und somit die richtigen Partner für Eure individuellen Selbstvermarktungs-Pläne finden. Dieser Leitfaden dient als Basis und Überblick über die Möglichkeiten, sich im Internet gegenüber neuen Fans, Veranstaltern, potentiellen Medienpartnern und eben auch Plattenfirmen und Verlagen besser zu präsentieren. Grundlage dieses Leitfadens ist eine im Vorfeld durchgeführte Umfrage unter Musikern und Musikerinnen. Die Ergebnisse dieser Umfrage (sie befinden sich im Anhang) dienten als Orientierung bei der Auswahl der Services und der Einschätzung ihrer Angebote.

Dieser Leitfaden lässt bewusst einen sehr wichtigen Teil des Musikbusiness – den Live-Bereich – unberücksichtigt, da dieser so vielfältig und wichtig ist, dass es den Rahmen dieser kleinen Broschüre bei weitem gesprengt hätte.

Anm. d. Red.:
Den ersten, entscheidenden Schritt für deinen Einstieg ins Musikbusiness hast Du jetzt bereits getan. Du liest dir diesen Leitfaden durch und interessierst dich für deine Optionen. Der nächste Teil des Leitfadens wird sich dann mit dem künstlerischen Umgang mit Kommerz bzw. dessen Umkehrung, dem kommerziellen Umgang mit Musik auseinandersetzen. Die Veröffentlichung wird in Kürze hier auf delamar folgen.

Bis dahin bist Du herzlich eingeladen, dein Feedback in den Kommentaren kundzutun. Und falls Du andere Musiker kennst, die sich mit diesem Thema beschäftigen, dann empfiehl ihnen diese Artikelreihe doch weiter.

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Lesermeinungen (20)

zu 'Leitfaden v1.0 Online Künstlerselbstvermarktung'

  • paul   04. Nov 2010   20:35 UhrAntworten

    für umsonst?

    • Carlos (delamar)   04. Nov 2010   20:41 UhrAntworten

      Ja, wir veröffentlichen den jetzt im Vorfeld und später kann das PDF als Ganzes geladen werden.

    • Felix (delamar)   04. Nov 2010   21:41 UhrAntworten

      Hoffentlich nicht, aber gratis. ;)

  • Ulrich Börst   05. Nov 2010   07:54 UhrAntworten

    wahrscheinlich darf ich mich hier gar nicht äußern - ich habe noch einen Plattenspieler ;-)) . Bin auf eure Serie gespannt, denn wir haben das Thema Selbstvermarktung ebenfalls auf dem Radar.

    Viel Erfolg wünscht
    Ulrich

  • Deadmau55555   05. Nov 2010   16:30 UhrAntworten

    war das jetzt ironie calros? :D

  • Joe The Mo   07. Nov 2010   20:01 UhrAntworten

    Klingt interessant, bin schon gespannt auf die weiteren Teile!

  • Matheo   07. Nov 2010   20:04 UhrAntworten

    Vor allem aber bringt diese Marktoffentheit eine Menge Konkurrenz auf. Es gibt so viel Musik wie nie und der Anteil an Müll darunter ist noch mehr gestiegen.

  • The Wiz Of Ozzor   07. Nov 2010   20:08 UhrAntworten

    Qualität als ersten Faktor für Professionalität zu nehmen halte ich für falsche Priorisierung. Ein guter Auftritt, überzeugende Verkaufstechniken und gutes Marketing bringen die Bands doch wesentlich weiter als perfekte Technik im Spiel...

    • Maik (delamar)   09. Nov 2010   13:51 UhrAntworten

      Also ich finde schon, dass es sehr wichtig ist, seine Instrumente in einer angemessenen Qualität spielen zu können. Wer möchte sich schon gerne eine Band anhören, die nicht richtig mit ihren Instrumenten umgehen können?
      Wenn man die sauberen Studioaufnahmen einer Band gewohnt ist und auf einem Konzert aufeinmal merkt, dass der Sänger doch nicht so gut singt, der Gitarist seine Riffs nicht perfekt beherrscht, kann das schonmal enttäuschend sein.

  • Phunkateer   08. Nov 2010   20:39 UhrAntworten

    Und dabei nie vergessen:
    Will ich überhaupt "professionell" ins Musikbusiness einsteigen?
    Die Chancen hiermit sein Leben bestreiten zu können sind - meiner Meinung nach - doch recht gering.
    Das erfolgversprechender Modell kann oft sein: normaler Job, der einerm erlaubt nebenbei Musik zu machen. Und einfach mal schauen was passiert.
    Dennoch ist diese Reihe auf delamar prima. Auch wenn man das "nur" nebenbei macht, kann man hier sicher viel lernen, um sein eigenes Musikprojekt nach vorne zu bringen.

  • Dave   09. Nov 2010   10:35 UhrAntworten

    Als Komponiste, der gerade mit der Entscheidung ringt in die GEMA einzutreten, finde ich diese Folge der Reihe besonders spannend.

    Leider enthält die "Anm. d. Red." m. E. zwei sachliche Fehler:

    1.) Es ist als Kopmonist sehr wohl möglich, eigene Werke online zu stellen, ohne dafür GEMA-Gebühren berappen zu müssen, und das nicht nur auszugsweise. Das ist zwar an bestimmete Bedingungen geknüpft (z.B. darf die Seite in keiner Weise kommerziell sein, man darf also darüber keine CDs o.ä. vertreiben), ist aber prinzipiell möglich.

    2.) Bands können nicht GEMA-Mitglied sein. GEMA-Mitglied können nur Einzelpersonen werden.

    Ansonsten freue ich mich auf jede weitere Folge dieser Serie!

    • Carlos (delamar)   09. Nov 2010   10:41 UhrAntworten

      Dave, vielen Dank für dein Feedback.
      Natürlich kann eine Band nicht Mitglied in der GEMA sein, sondern immer nur die Personen, die in der Band spielen. Das war einfach eine saloppe Weise das zu umschreiben.

      Bei Punkt 1 ist natürlich zu sehen, dass die nicht-kommerzielle Nutzung einer Webseite für eine Band kaum Sinn macht. Die Webseiten werden meist dazu genutzt, die eigene Musik zu verkaufen. Und wenn wir es schon penibel genau nehmen wollen: Ein Link zu iTunes, ein Banner von Google AdSense, ein Verweis auf einen Ticketanbieter für die eigenen Konzerte, vielleicht auch schon ein Bannertausch mit einer anderen Band - das sind alles Dinge, die als kommerziell ausgelegt werden könnten.

      Da wir hier von Selbstvermarktung sprechen und nicht von Selbstdarstellung gehe ich einfach mal davon aus, dass 98% aller Musiker von der Regelung betroffen sind.

      • Dave   09. Nov 2010   11:04 Uhr

        Carlos, richtig, Deine Einwände sind wiedrum alle berechtigt.

        Eine Anmerkung noch zu den Gig-Locations, die GEMA-freie Musik bevorzugen: Cover-Bands wären dort ebenfalls außen vor.

        Ein solches Geschäftsgebaren von Veranstaltern ist aus mindestens zwei Gründen bedenklich:

        1.) Es verstößt eindeutig gegen das Wettbewerbsrecht bzw. Urheberrecht. Jede Band muss selbst entscheiden, wieviel ihr die Mitwisserschaft bei solchen Gesetzesversößen wert ist. Klar, solange man sich die Gig-Locations nicht aussuchen kann, ist es schwierig. Aber zumindest sollte man den Weg über Solidarität unter BAnds, die in einer solchen KAschemme auftreten, suchen.

        2.) Letzten Endes schneidet sich ein Veranstalter mit solch einer Auslese doch selbst ins Fleisch. Bands, die bereits ein wenig kommerziellen Erfolg haben, können in seinem Schuppen nicht auftreten. Und was sind ein paar GEMA-Gebühren im U-Musik-Bereich gegenüber einem gesteigerten Umsatz bei Eintrittskarten und Getränken?

  • Carlos (delamar)   10. Nov 2010   13:15 UhrAntworten

    Das Verhalten ist auf jeden Fall bedenklich, keine Frage. Aber hör dich mal um...langfristiges Denken und Planen hat in Deutschland derzeit eher Flaute in der Wirtschaft ;)

  • PeeDeeSan   11. Nov 2010   13:32 UhrAntworten

    Ich hab mein letzten CD Player vor 2 Monaten gekauft :) Numark NDX 800

  • Ulrich Börst   12. Nov 2010   10:15 UhrAntworten

    Egal für welches Konzept der Selbstvermarktung man eintritt, das ist ein zentraler Punkt. Das wäre in unserer Denke das Kapitel "Vermarktungswege". Die Fakten in eurem Beitrag kann ich als Branchenfremder nicht einschätzen, aber mir fällt auf, dass ausschließlich Menge Hard Facts aufgezählt werden. Web 2.0 hin oder her: Menschen kaufen von Menschen. Wie kommt ihr mit euren Angeboten zu den passenden Disti-Entscheidern, damit man "gelistet" wird?

  • franzgesteuert   15. Nov 2010   13:05 UhrAntworten

    "Außerdem ist so ein Dienst nicht umsonst. Ein Service wie sellABand will auch Geld verdienen und das tut er spätestens, wenn ihr Geld verdient, sprich: bestimmte Verkaufsprozente oder sogar Rechte müsst ihr abgeben. Wie viel das ist, erfahrt ihr spätestens beim durchlesen der AGB."

    Um genau zu sein fällt bei SellaBand für den Künstler lediglich eine Successfee von 15% des gefundeten Budgets an. Die Rechte bleiben allerdings beim Künstler.
    Verpflichtungen geht der Künstler nur in Form seiner angebotenen Incentives ein, welche er seinen Believern als eine Art "Dankeschön" für die Unterstützung anbietet.

  • Jens Hadamek   28. Feb 2013   13:30 UhrAntworten

    Hallo,
    erstmal Danke ! für den tollen Artikel. Schade nur, daß es Audiomagnet schon nicht mehr gibt - aber so ist das leider in dieser schnelllebigen Zeit...
    Mich würde interessieren, was es bedeutet, wenn die verschiedenen Distributoren eine oder keine Gema Regelung haben. Was ist denn für den Künstler besser?

    Mit freundlichem Gruß,

    Jens

  • Jonathan   29. Mrz 2014   13:43 UhrAntworten

    @Jens: Soweit ich das verstanden habe, musst du dich beim Nichtvorhandensein einer GEMA-Regelung selber um die Anmeldung bei der GEMA und die Abführung der Tantiemen kümmern; der Vertrieb stellt dann die Musik zwar ein, aber du bist gerade bei Cover-Songs oder ähnlichem besser mit einem Vertrieb mit GEMA-Regelung beraten.

  • Uwe C   01. Dez 2014   08:23 UhrAntworten

    So ist es! Und damit stehen tonnenweise (unbekannte) Künstler, die deswegen nicht schlecht sind, der immer noch gleich großen Konsumentenschar gegenüber. Die aufstrebenden Musiker haben damit immer größere Schwierigkeiten überhaupt bemerkt oder gehört zu werden. Wer soll (oder will) sich das alles anhören? Durch das Mega-Überangebot verliert das einzelne Angebot eines Musikers erheblich an Wert. Musik verkommt zu Massenramschware.

Sag uns deine Meinung!

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