Johnny Logan: Niemand überlebt die Musikindustrie

12
SHARES
Johnny Logan

Johnny Logan

anzeige

Vom Grand Prix zum Musikantenstadl

Johnny Logan ist vor allem dafür bekannt, immer wieder sehr erfolgreich am Eurovision Song Contest teilgenommen zu haben: Dreimal hat er den Titel geholt für sein Heimatland Irland. Nachdem er die Iren zweimal selbst zum Erfolg gesungen hat, schrieb er im Jahre 1992 den Siegertitel für Linda Martins »Why Me«. Doch dies sollte erst der Anfang einer erfolgreichen Karriere sein. In die Wiege gelegt wurde ihm das musikalische Können von seinem Vater (der irische Tenor Patrick ‚O‘ Hagan).

Johnny Logan

Johnny Logan | Foto: Alfred Hutter

Zahlreiche der Singles des irischen Schlagerstars hielten sich lange in den Charts und die etlichen Alben, die er im Laufe seiner Karriere veröffentlichte, machten ihn zu einer gefragten Größe des europäischen Schlagers. Und so kann er es sich auch erlauben, über die Mechanismen, die das heutige Musikbusiness aufweist, zu urteilen. Er selbst ist stolz, diese mit seiner Musik überlebt zu haben.

Da seine Wahlheimat die bayrische Hauptstadt ist, durfte er natürlich auch in der Silvester-Veranstaltung des Musikantenstadl nicht fehlen. Für seine neue Platte »The Irish Connection« hat er sich Zeit genommen, doch ein Comeback sei diese Veröffentlichung nicht, denn er war ja schließlich nie weg.

Mehr zum Thema:
        


Lesermeinungen (8)

zu 'Johnny Logan: Niemand überlebt die Musikindustrie'

  • Pakka   08. Jan 2013   12:08 UhrAntworten

    Gehhnnn...

  • Manni   08. Jan 2013   12:43 UhrAntworten

    Wer ist gleich noch einmal Johnny Logan?

  • Jodukus Q   08. Jan 2013   14:34 UhrAntworten

    (ein bisschen off-topic:)

    Sollte es über Marie-Therese nicht heißen: "Die Autorin:"?

    • Carlos San Segundo (delamar)   08. Jan 2013   15:05 UhrAntworten

      Eigentlich...aber wir nehmen einfach den alten Überbegriff :)

  • lor   08. Jan 2013   22:06 UhrAntworten

    Wieso ? Hat er doch Recht...schliesse ich mich voll an ..

  • music-anderson   12. Jan 2013   20:19 UhrAntworten

    Ein sehr wichtiger Beitrag!!!!! Muss Jonny Logan hier EINFACH mal beistehen.
    Der Plattenindustrie geht es nur ums Geld, Künstler, die ihre eigene Musik machen und auch selbst singen wie texten, sind FEHL am platz. Hier will jede Plattenfirma ihre eigenen Songwriter usw. einsetzen, denn das Geld soll ja im Haus bleiben. Daher werden viel GUTE Producer einfach nicht dass erreichen was sie eigentlich wollten. Denn Promotion usw. kostet sehr viel. Also bleiben die Super Hammer Nr Hit´s in den Schubladen.DSDS ist das beste Beispiel, 1 Jahr oder "vielleicht" auch etwas mehr, dann hört man nichts mehr.
    Wer seine eigene Musik macht, und erfolg hat, der wird ihn sicherlich weiterhin, mit seinen eigenen Ideen haben. Beatles,Abba, Bee Gees usw, alle sie haben es bewiesen. Die Schallplattenfirmen werden bald nicht mehr so viel Umsätze machen können, da es derzeit immer mehr Server gibt, wo Bands ihre Titel selbst anbieten, auch Kostenlos. Genau hier, wird die Industrie zu Boden gehen. Die Zeit des Ausnutzen wäre damit vorbei.

  • Lili M.   27. Jan 2013   18:14 UhrAntworten

    Da kann ich mich auch mit dieser Meinung an Music-Anderson anschließen! Die Erfahrung kann ich ebenso weitergeben: Es lief so, wie es sich ein Künstler wünscht: Ohrwürmer-Songs und Texte schreiben, Studio-, Video- und CD Produktionen, Internetgestaltung und CD Veröffentlichungen, dann auf die Bühne ... Klappte gut und mein Künstlerherz war glücklich. :-) Aber es fehlte noch ein ganz entscheidener Weg: Der des Marketings! Hier wäre weiteres Geld und viel Power nötig gewesen. Beides hatte ich bei der gesamten (Allein-)Arbeit verbraucht. Nun habe ich mich entschlossen, diese Arbeit dann doch mal abzugeben.

  • music-anderson   27. Jan 2013   23:59 UhrAntworten

    Na ja, abgeben werde ich es nicht. Musik ist nun mal meine Welt. Die Schallplattenfirmen sollten Künstler fördern, auch die, die selbst eigene Projekte aus den Boden stampfen können. Vertraglich kann man ja einiges abmachen, aber hier müsste man wieder vorsichtig sein, denn auch die Beatles hatten viel später bemerkt, dass man sie über den Tisch gezogen hatte.In den 80s gab es einen Hit nach den anderen, ok, lag vielleicht daran, dass hier die ersten Synthies auf den Markt kamen, zum größten Teil. Wenn die Schallplattenfirmen hier mal mehr solche Künstler fördern würde, wäre es auch ganz sicher wieder so :-) UNS, bleibt nur die Möglichkeit, der SchalplattenIndustrie den Rücken zu kehren, UND unsere Songs auf Plattformen wie Jamendo, Sound Cloud anzubieten, kostenlos oder als Donation :-) Wenn das die Mehrheit der Verbraucher wissen, ist die Schallplattenindustrie bald pleite :-) Dann, müssen sie auf uns zu kommen :-)

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN