Geld verdienen mit Musik zum Dritten

In den letzten Wochen hatten wir es ja bereits einige Male von diversen Methoden, um mit Musik Geld zu verdienen. Mit Hilfe der Kommentare sind wir auf ingesamt 20 Wege und Methoden gekommen.

Heute gibt es eine weitere Methode, die ich auf dem Blog von Markus Dollinger gefunden habe.

Geld verdienen mit Musik zum Dritten

Geld verdienen mit MusikWer seine Musik nicht nur aus reinem Idealismus komponiert, sondern auch mal eine warme Mahlzeit genießen möchte, muss sich wohl oder übel auch um die Vermarktung derselben kümmern.

Neben all den Methoden aus den eingangs referenzierten Artikeln hat Markus noch eine weitere gefunden, um eigene Kompositionen zu Geld zu machen: Interessierte Musiker können sich nämlich bei diversen Agenturen anmelden, die auf den Vertrieb von Royalty Free Music spezialisiert sind.

Zunächst werden die eigenen Kompositionen bei den Agenturen hochgeladen und Interessenten angeboten, die die Musikstücke und Songs in ihren Filmen, Jingles, Animationen, Podcasts, Warteschleifen oder anderen Produktionen verarbeiten können. Für die Nutzung der Kompositionen muss von den Produktionsfirmen natürlich ein gewisser Betrag gezahlt werden, so dass der Komponist bei reger Nutzung zumindest auf ein Zubrot hoffen kann.

Was bei dieser Art der Lizenzierung nicht anfällt sind die Urheberrechtsabgaben wie die an die GEMA (es handelt sich also um gemafreie Musik). Leider bedeutet dies aber gleichzeitig auch, dass eingetragene GEMA-Mitglieder an dieser Methode mit Musik Geld zu verdienen nicht teilhaben können.

Markus erwähnt in seinem Artikel einige bekannte Agenturen und das dort vorherrschende Procedere. Schaut einfach mal rein:

Link

delaMartial Drums - Professionelle Drums Samples

 

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Lesermeinungen (3)

zu 'Geld verdienen mit Musik zum Dritten'

  • Redaktion Nebenjob-Heimarbeit
    22. Apr 2008 | 23:48 Uhr Antworten

    Sehr interessante Ansätze zum Geld verdienen, für musikalisch begabte Personen sicher eine tolle Möglichkeit online ein zweites Standbein aufzubauen.

  • Nee_is_nich
    23. Apr 2008 | 12:56 Uhr Antworten

    Das mit dem 2. Standbein kannste mal gepflegt vergessen – ich habe Musik auf verschiedenen Royalty-Free Plattformen und der Ertrag leidet eben sehr unter der Masse der Plattformen, dem riesigen Wettbewerb um den kleinen Kuchen in dem Markt, CC-lizensierter Musik und der Moral der Anwender dieser Musik, die dann doch lieber wieder irgendeinen Charthit unter ihr Material schieben wenn es irgendwie geht.

    Ein weiteres Problem ist eine seriöse Plattform zu finden. Die bekannten nehmen bei weitem nicht jeden oder produzieren sowieso nur mit einem internen Komponistenteam. Die weniger seriösen verramschen auch echt billige MIDI-Mucke und geben der Branche einen sauschlechten Ruf und stehen im Verdacht, die Masse ihrer “Komponisten” durch eigenmächtige Weiterverwertung und das generell nicht nachvollziehbare Abrechnungssystem zu bescheißen.

    Es vollkommen unmöglich zu kontrollieren, wo die Musik am Ende landet und was damit gemacht wird – schon mancher gemafreie Komponist hat seine Musik auf gemafrei-CD-Kompilationen wieder gefunden, die bei Ebay für 4,99€ verschleudert werden. Und das größte Problem sind dabei die Komponisten selbst, die selber gern dabei helfen die Preise kaputtzumachen und denen eine verkaufte Lizenz für 99 Cent mehr wert ist als ihre Musik.

  • carlos (delamar)
    23. Apr 2008 | 19:07 Uhr Antworten

    Interessanter Kommentar.

    Das Problem mit dem Wertverfall ist ja nicht nur Problem in der Musik, sondern auch in anderen Geschäftsbereichen. Die einzige Chance besteht eben darin, die Preise nicht mitzugehen und für die eigene Qualität mehr Geld zu verlangen. Ob die Rechnung dann aufgeht und man die eigene Musik zu Geld machen kann, steht auf einem anderen Blatt.

    Die Abrechnungssysteme sind von außen natürlich nie zu kontrollieren, insofern ist man der Plattform von vornherein ausgeliefert. Auch das ist wieder ein branchenübergreifendes Problem.

    Und wer weiß schon, ob das eigene Label einen nicht auch über den Tisch zieht?

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